Geht es Ursula von der Leyen jetzt endlich mal an den Kragen?

Foto: Ursula von der Leyen (über dts Nachrichtenagentur)

Wenn man nicht wüsste, dass die Linken alle unter einer Decke stecken, oder lediglich ihr parteipolitisches Süppchen kochen würden, man könnte glatt Hoffnung schöpfen, dass hier mal eine Versagerin zur Rechenschaft gezogen werden würde:

FDP, Linkspartei und Grüne haben sich nach Informationen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Samstag) nun auch formell auf die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zur Berateraffäre des Bundesverteidigungsministeriums geeinigt. Ausdrücklich in den Fokus genommen wird dabei auch die Verantwortung von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), berichtet das RND unter Berufung auf Parlamentskreise. So solle nicht nur geklärt werden, wer die Verantwortung für Rechts- und Regelverstöße beim Einsatz externer Berater für das Ministerium trage.

Es werde auch danach gefragt, wann die Leitung des Ministeriums von den Verstößen Kenntnis bekommen habe. Außerdem soll untersucht werden, ob Aufträge aufgrund persönlicher Beziehungen vergeben wurden und wer von Auftragsvergaben profitiert habe. Formuliert wurde ein Katalog mit 16 Leitfragen.

Die Einsetzung des Untersuchungsausschusses soll in der Sitzung des Verteidigungsausschusses am kommenden Mittwoch beschlossen werden. Er soll seine Arbeit bis zum 31. August abschließen. Die Affäre war im Sommer durch den Bundesrechnungshof ausgelöst worden.

Das Verteidigungsministerium hat mittlerweile Fehler bei der Auftragsvergabe eingeräumt, die zum Teil ohne Ausschreibung erfolgten oder aus falschen Haushaltstöpfen bezahlt wurden. Ein finanzieller Schaden sei dadurch allerdings nicht entstanden. Insgesamt zahlte das Ministerium in den Jahren 2016 und 2017 rund 200 Millionen Euro für externe Berater, unter anderem für IT-Experten.

Wahrscheinlich wird das Ganze wieder im Sand verlaufen, noch mischt ja Angela Merkel mit. (Quelle: dts)

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