Deutschland: Minister überspringt beim Sozialgesetzbuch wegen Aberglaubens die Zahl 13

Das 13. Sozialgesetzbuch wird es nicht geben; © jouwatch
Das 13. Sozialgesetzbuch wird es nicht geben; © jouwatch

Deutschland – Die Nachrichten in Deutschland werden immer skurriler: Bundesarbeits- und Sozialminister Hubertus Heil von der SPD möchte ernsthaft die Zahl 13 beim neuen Sozialgesetzbuch vermeiden, weil die Zahl angeblich Unglück bringt. Gegenüber der Augsburger Allgemeinen bestätigte ein Sprecher des Ministers das Vorhaben. Der vorliegende Referentenentwurf, der vom Bundeskabinett im Frühjahr beschlossen werden soll, wird mit der römischen Ziffer XIV (Anm. d. Red.: 14) versehen und nennt sich dann „Sozialgesetzbuch Vierzehntes Buch – SGB XIV“.

Eigentlich würde in der Chronologie dem Sozialgesetzbuch XII (12), das Sozialgesetzbuch XIII (13) folgen, aber nicht so bei dem Herrn Minister. In vielen Krankenhäusern und Hotels gibt keine 13. Etage und in Flugzeugen keine 13. Sitzreihe, das 13. Sozialgesetzbuch wird es auch nicht geben. Erklärt wird die Sprungfolge mit einer „krankhaften Angst vor der Zahl Dreizehn“, was in der Medizin Triskaidekaphobie genannt wird.

In der neuen Version des Sozialgesetzbuchs, soll der gesamte Bereich der Opferentschädigung zusammengefasst werden. Es bleibt zu hoffen, dass andere Minister nicht an Voodoo oder ähnliches glauben.
(BH)

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