Failed state Berlin: Freie Bahn für Fake-Pässe

Nur in einem von zwölf Bezirken befinden sich Dokumentenprüfgeräte; © jouwatch
Nur in einem von zwölf Bezirken befinden sich Dokumentenprüfgeräte; © jouwatch

Berlin – Nur in einem von zwölf Bezirken befinden sich Dokumentenprüfgeräte, die eigentlich bereits seit 2012 in jedem Bezirk stehen sollten. Ohne die Geräte haben Passfälscher und Betrüger freie Bahn. Sie melden sich weiterhin mit gefälschten Pässen an und beziehen deutsche Steuergelder in Form von Sozialleistungen.

Bisher hat nur Neukölln ein Dokumentenprüfgerät, das noch 2012 unter Heinz Buschkowsky den Betrieb aufnahm. Auch die anderen Bezirke wurden damals aufgefordert, Prüfgeräte zu besorgen. Eine zweite Aufforderung folgte 2013, doch erfolgte keine Anschaffung. Laut BZ hatte SPD-Innensenator Andreas Geisel (SPD) den Herbst 2018 als „letzte Frist“ benannt. Diese Frist ist ganz offensichtlich auch verstrichen.

Die vorgeschobenen Gründe für die Nicht-Anschaffung der nur 2500 Euro teuren Geräte, sind vielfältig: Mal ist das Geld nicht vorhanden, dann können wegen Personalmangels die Mitarbeiter nicht geschult werden oder auf den Schreibtischen sei einfach zu wenig Platz.

Besonders besorgt ist man von Behördenseite im Falle, dass so ein Gerät tatsächlich einen gefälschten Pass entdeckt: Der Inhaber des Fake-Dokuments könnte womöglich „wütend“ werden und die Mitarbeiter bedrohen. Ein Grund, warum die Personalräte sich bisher standhaft weigern, der Anschaffung der notwenigen Geräte zuzustimmen.

Das ganze Hick-hack stößt nicht bei allen auf Verständnis:„Das kann man niemandem mehr erklären, das ist ein Schildbürgerstreich“, empört sich der CDU-Abgeordnete Stephan Lenz. Er versucht seit fünf Jahren erfolglos, die Anschaffung der Lesegeräte, die bereits bei der Polizei,  beim Landesamt für Flüchtlinge (LAF) und dem Bundesamt für Migration (BAMF) im Eisatz sind, voranzutreiben.

Obwohl bekannt ist, dass der Handel mit gefälschten Dokumenten gewaltige Ausmaße angenommen hat, tut sich in den Berliner Bezirksämtern rein gar nichts. Dort können Personen mit falschen Pässen bis dato ungehindert ein legales Leben beginnen, Sozialleistungen beziehen, eine Wohnung mieten, Konto eröffnen, usw. Schätzungen zufolge verursacht jede Person mit falschem Ausweis einen Schaden von bis zu 40.000,-. Bei nur 100 illegalen Passträgern wären das 4 Millionen Euro, für die -wie immer- der Steuerzahler aufkommen muss. (BH)

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17 Kommentare

  1. krasse $chei$$e, und 12,8 Milliarden zu viel Steuer gehen in die Flüchtilantenkasse obendrauf auf die bereits üppigen 25 Milliarden… wuuuhahahhaa es ist zum totlachen komisch in Dummland.

  2. Na ja, gendergerechtes und anti-koloniales Umbenennen von Straßen, nicht-sexistische Werbung und Unisex Klos sind halt wichtiger und kosten nur etwas mehr!

  3. Die Chebli hat vor kurzem gaz richtig bemerlt, dass ijre anwesenheit für viele ein rotes Tuch sei.

    Damit hat sie recht. IhreRolex passt da ganz gut.

    Berlin mästet sich derzeit mit Schmarotzern alle Art und legt großen Wert darauf, dabei nicht behindert zu werden.

    Die Kriminalität nimmt man dabei in Kauf, auch wenn es anderen das Leben kostet, was ja schon mehrfach der Fall war.

  4. Sh.t Ho.e Berlin. Wenn die diese Prüfgeräte nicht angeschafft werden, und man weiter keine
    Pässe auf Echtheit prüft, dann machen sich alle Berliner Bezirke des vorsätzlich und gemeinschaftlich des Betrugs zum Nachteil dritter, sprich der indigenen Bevölkerung, schuldig!!! Da dass aber weder den Müller (SPD) noch alle anderen Parteien im Berliner Senat, außer der AfD, interessiert und juckt, gehören die in Mithaftung genommen!!! Ich plädiere hier zur sofortigen Einstellung des Länderfinanzausgleiches und zur Absetzung aller Beteiligten. Da dies jedoch nicht passieren wird, sollte man den großen Ars.h über das Kaff schicken und es zuschei$$en, wenn möglich, wenn das nicht reicht, noch einen großen Entenschwarm. Berlin ist das allerletzte Dreckloch in dieser Bananenrepublik.

  5. wieviel milliarden an EURO „ueberschuss im bundeshaushalt“ gab es noch mal fuer das jahr 2018?

    was kostet so ein geraet? EUR 2500 ?
    nun, was bei der anschaffung dieser scanner an geld gespart werden koennte, sprengt saemtliche dimensionen…

    ach , die entdeckten koennten wuetend werden?
    oh, der STEUERZAHLER wohl nicht, oder was?

    40.000 im vergleich zu 2500…. nur EIN einziger erwischt & das geraet hat sich amortisiert…

    wer rechnen kann…..
    OMG…

  6. Einfach die Geräte beim Grenzschutz ausleihen, denn die benötigen die doch nicht, es kommt ja jeder rein, der Asyl ruft.

  7. Buschkowski weiß es. Sarazzin wusste es schon viel früher. Berlin war, ist und wird immer eine stinkende Kloake bleiben. Und sie breitet sich aus.

  8. Dazu kommt, dass es immer noch nicht möglich ist Fingerabdrücke bundesweit abzurufen und somit Mehrfachidentitäten festzustellen.

    Es gibt nur ganz wenige Scanner in den EAE, aber jedes Meldeamt hat eins, denn wir bekommen ohne Fingerabdruckscan keinen neuen Reisepass.

    • Ich hab vor 2 Monaten einen neuen Reisepass beantragt.
      In der öst. Botschaft in Bangkok.
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      Selbst hier mußte ich einen Fingerabdruck abgeben, der mit dem Alten in Österreich verglichen wurde.
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      Geht doch.
      Wenn man will.
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      PS: Eine Woche später konnte ich mir den neuen Pass im Konsulat in Pattaya abholen.

    • Hier mal mein Erlebnis, als mein alter Reisepass abgelaufen war.

      Bei der Beantragung musste ich zusätzlich noch Heiratsurkunde und Geburtsurkunde vorlegen, ich könnte ja jemand anders sein, als in meinem noch gültigen Perso. Ich wohne nicht mehr da, wo der alte Reisepass ausgestellt wurde.

      Auf meine Bemerkung „so eine Sorgfalt“ wünsche ich mir für die Forderklientel“, wurde ich böse angeguckt.

  9. Berlin halt, die Hauptstadt aller Kriminellen. Aber schön bunt. Mich wundert da nichts mehr. Schätze da knallt es zuerst wenn der Bürgerkrieg anfängt.

  10. Die Berliner Bezirksämter wollen sich einfach an diesem Betrug beteiligen.
    So einfach ist das mittlerweile mit den Straftaten in dieser Bananenrepublik.

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