Linke jubeln: Poggenburg gründet neue Partei „Aufbruch deutscher Patrioten“ (mit Umfrage)

Foto: Imago

Das passiert, wenn die Leberwurst beleidigt wird: Sie zieht sich in ihre Haut zurück und schimmelt dann vor sich hin. André Poggenburg aber, von und in der AfD ausgeschaltet, zieht sich nicht aus der Politik zurück, sondern ein neues Ding durch:

Der frühere Landesvorsitzende der AfD in Sachsen-Anhalt, André Poggenburg, hat offenbar eine neue Partei gegründet. Poggenburg tauschte in der Nacht zu Freitag die bisherigen AfD-Logos auf seinen Profilseiten in sozialen Netzwerken durch das Logo des „AdP“ aus – die Abkürzung steht für „Aufbruch deutscher Patrioten“. Auch eine gleichnamige Internet-Domain wurde registriert.

Erst kurz zuvor war bekannt geworden, dass Poggenburg aus der AfD austritt, nachdem deren Bundesvorstand beschlossen hatte, dass der 43-Jährige zwei Jahre lang keine Parteiämter bekleiden darf. Von 2014 bis 2018 war Poggenburg Vorsitzender der AfD-Sachsen Anhalt, seit 2016 sitzt er dort im Landtag. Bis 2018 war er Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion und damit Oppositionsführer gegenüber der Regierung Haseloff.

Unter anderem war Poggenburg immer wieder wegen gewisser Äußerungen auf Twitter aufgefallen. So hatte er zu Silvester „den Mitbürgern unserer Volksgemeinschaft ein gesundes, friedliches und patriotisches 2019“ gewünscht.

Damit können die Linken einen weiteren Sieg für sich verbuchen, denn durch diese Abspaltung wird die AfD abermals geschwächt. Das Motto „Nur gemeinsam sind wir stark“, dass die Linke in ihrem Marsch durch alle Institutionen gebracht hat und der Grund ist, warum sie heute auch überall an der Macht sind, scheint für die AfD nicht zu gelten.

Auf der anderen Seite hat der AfD-Vorstand aber auch selber Schuld. Seine Angst vor dem Verfassungsschutz hat sie zum Teil zu Weicheiern gemacht, so dass sie nun hilflos wie Fische im Netz der Linken herumzappeln und nach Luft schnappen.

Anstatt sich zusammenzuraufen, zusammenzuhalten, Kompromisse einzugehen, gemeinsam das Ziel vor Augen zu behalten, treibt die Spaltaxt nun weiter durch die Partei.

André Poggenburg ist nur der vorläufige Höhepunkt und aus seiner Sicht sicherlich konsequent, für die Bewegung aber schädlich.

Wir fragen unsere Leser:

Und hier noch mal zum Lachen oder Weinen:

Und hier noch ein Kommentar für die Zukunft:

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