Gelbwesten: Mehr als die Hälfte aller Radar-Blitzer zerstört

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Frankreichs Innenminister ist wütend: „Fast 60 Prozent aller Radarfallen sind zerstört worden“ empört sich Christophe Castaner über die Gelbwesten-Protestler. 

„Schwachsinnig“ betitelte er die Gelb-Westen-Bewegung der aufmüpfigen Franzosen. „Ich habe in den sozialen Netzwerken gesehen, wie einige dieser Idioten, Blitzer abbrennen. Ich wünsche ihnen nicht, morgen ihrem Tod auf der Straße gegenüber zu stehen“, erklärte der aufgebrachte 53-Jährige gegenüber L´Independant. Er kündigte ein hartes Vorgehen der seinem Ministerium unterstellten paramilitärischen Gendarmerie nationale an.

Viele Gelbe Westen, deren Proteste wegen der „grüner“ Steuererhöhungen auf Treibstoff begannen, empfinden die Radarfallen als eine weitere Drangsalierung durch den Staat. Im vergangenen Jahr wurde das Tempolimit auf Landstraßen geändert: Statt bisher 90 km/h dürfen Autofahrer nur noch 80 km/h fahren, was durch unzählige Blitzer überprüft wird. Die meisten der nun „zerstörten“ Blitzer wurden mit Farbe beschmiert, mit Klebeband zugeklebt oder mit Plastiktüten verhängt.

Laut Breitbart hat der französische Staat 2017 tatsächlich Geldbußen von über einer Milliarde Euro einkassiert. Für diese Jahr wird mit einem weiteren Anstieg gerechnet.

Für das kommende Wochenende erwartet die Macron-Regierung eine weitere Protestkundgebung der Gelben Westen. Premierminister Edouard Philippe bestätigte am Samstag, dass 80.000 Polizisten und Gendarmen am Samstag bereit stehen, um gegen die Demonstranten vorzugehen – allein 5000 von ihnen werden in Paris sein. (MS)

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