Endlich: Deutsche „Huffington Post“ wird eingestellt

Out and over (Bild: shutterstock.com/Von Piotr Swat)
Out and over (Bild: shutterstock.com/Von Piotr Swat)

Mit maximalem Medienrummel ging die deutsche Ausgabe der Huffington Post 2013 an den Start und grub sich die letzen fünfeinhalb Jahre tief in den linken Mainstreamjournalismus ein. Jetzt gibt der Betreiber BurdaForward bekannt, dass ab März Schluss ist mit dem linken Jubelblatt.

Die deutsche Ausgabe der „Huffington Post“ alias „Huff Post“ wird eingestellt. Ab dem 1. April wird es sodann in der deutschen Medienlandschaft ein linkes Blatt weniger geben.

Zu den genauen Gründen, warum die „Huff Post“ aufhört, äußert sich BurdaForward nicht, berichtet unter anderem das Portal DWDL. Das Aus komme überraschend, da Burda noch im Oktober bestätigte, dass die Huff-Post-Redaktion von München nach Berlin umziehen werde. Betroffen sind von der Schließung 13 Mitarbeiter heißt es dazu weiter.

Laut Burda sei eine Lizenzvergabe der „Huff Post“ an ein anderes deutsches Medienunternehmen nicht geplant. Somit wird die Marke komplett vom deutschen Markt verschwinden. Seit Ende 2011 von AOL geplant und ging 2013 zusammen mit der Burda-Tochter „Tomorrow Focus“ online. Zum Chefredakteur wurde Sebastian Matthes ernannt, Herausgeber des Formats war bislang Mainstreamliebling und TV-Moderator Cherno Jobatey.

Zuletzt rutschte die „HuffPost“ höchst unfreiwillig selbst in die Schlagzeilen als bekannt wurde, dass ihr journalistisch tätiger Vorzeigeflüchtling, der syrische Deutschlandhasser Aras Bacho, sich wegen sexuellen Übergriffen verantworten musste und zwischenzeitlich dafür verurteilt wurde. (SB)

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