SPD-Bürgermeisterin ist stolz auf 20-jährigen Hacker

Hacker, übernehmen Sie bitte.

Hessen/Homberg – SPD-Politikerin Claudia Blum, Bürgermeisterin von Homberg, ist stolz wie Bolle, dass der 20-Jährige, der für den massenhaften Datendiebstahl von Politikern und anderen öffentlichen Personen verantwortlich sein soll, aus ihrer Gemeinde kommt. 

Für die SPD-Bürgermeisterin ist der Vorfall auf gar keinen Fall ein Skandal, für den sich der Ort schämen müsse. „Es geht ja nicht um Mord und Totschlag.“ Es sei zweifelsohne eine Straftat – doch der Angriff zeige, was ein 20-Jähriger schaffen könne, so die Bürgermeisterin von Homberg, jenem Ort aus dem der Hacker stammt, der sich zum massenhaften Datendiebstahl bekannt hatte.

Wie der Tagesspiegel mit Bezug auf das Redaktionsnetzwerk Deutschland weiter mitteilt, habe der 20-jährige Schüler bei seiner Festnahme am Sonntag als Grund für das Ausspähen und Verbreiten seine Verärgerung gegenüber den Betroffenen benannt.

Nach Bekanntwerden des Datendiebstahls hatte der Tagesspiegel mit Berufung auf nicht näher bekannte Sicherheitskreise wilde Spekulationen in den Raum gestellt. So wurden wahlweise vom Tagesspiegel die „Identitäre Bewegung“, „Rechtspopulisten“, „Mitglieder der Identitären Bewegung“, „radikalisierte Hacker aus der Grauzone zwischen AfD und Rechtsextremisten“,„Identitäre oder andere Rechtsextreme“ oder aber auch „russische Hacker“ hinter der Aktion stehend vermutet. Allein Donald Trump galt dem Tagesspiegel nicht als verdächtig. (SB)

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