Länderübergreifende EU-Opposition gegen die Achse Macron-Merkel

Matteo Salvini beim Treffen mit PiS-Chef Jaroslaw Kaczynski (Bild: Screenshot)
Matteo Salvini beim Treffen mit PiS-Chef Jaroslaw Kaczynski (Bild: Screenshot)

Italien – Innenminister Matteo Salvini schmiedet neue Pläne. Er spricht von einem „Europäischen Frühling“, den er in Zusammenarbeit mit Regierungen, die ähnliche Ideen wie Italien haben, realisieren will. Polen ist nach Ansicht Salvinis solch ein Partner.

„Wir haben einen neuen Plan für Europa“, der die dominierende „deutsch-französische Achse“ in Brüssel ersetzen könnte, so Matteo Salvini am Mittwoch nach einem Treffen mit Polens Innenminister Joachim Brudzinski in Warschau. Polen und Italien seien nach Ansicht des italienischen Innenministers dabei führender Teil eines „neuen europäischen Frühlings, der Renaissance europäischer Werte“.

Ziel sei es, so der Lega-Chef laut Repubblica, die Hegemonie von Angela Merkel und Emmanuel Macron zu brechen. Seit Jahren spreche Europa von der „deutsch-französischen Achse“, sagte Salvini. Und diese Dominanz wolle man nicht mehr.  Dazu müssten die EU-kritischen Stimmen und die oppositionell zur Merkel-Macron-Politik stehenden Regierungen ein Bündnis schließen, so Salvini weiter. Italien und Polen könnten das Rückgrat der neuen Gegenachse zu Berlin-Paris werden. Denn so könne Politik in Europa wieder lebendig werden und zu alten Werten und Zielen zurückfinden.

Nach einem weiteren Treffen mit dem Chef der nationalkonservativen Regierung in Polen, Mateusz Morawiecki, habe Salvini laut polnischen Medien Morawiecki die Gründung einer „italienisch-polnischen Achse“ vorgeschlagen. Ebenfalls stand ein Treffen mit dem einflussreichen Chef der regierenden PiS-Partei, Jaroslaw Kaczynski, auf Salvinis Besuchsprogramm, berichtet WeltOnline. (SB)

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29 Kommentare

  1. Ich habe nicht so viele Daumen, nur 2 und die sind so:👍👍
    Eine „Antikoalition der EU“, genau so hatte ich mir das auch gedacht. Super der M.Salvini macht alles richtig. Polen, Ungarn, Tschechien, Italien möglichweise auch bald die Ösis und weitere werden folgen….

  2. Na geht doch! Aber immer noch zu wenig! Man könnte das EU-Konstrukt auf der Stelle zerstören! Dazu würde es reichen wenn die Willigen Staaten einen Schlusstrich darunter ziehen und austreten. Sofort alle Zahlungen nach Brüsse einstellen!

    Was wollten die EU-Bonzen dann machen? Etwa ihre Geldeintreiber schicken… :-)))

    • Die meisten verlassen ihren Freßtrog nicht, wer zahlt denen dann ihren Fraß, sind allemal Schisser! Die bekommen ja auch Knete aus Brüssel, neeech….warum sind die denn überhaupt drin in der EU…..

    • Warum die überhaupt in der EU sind?

      Weil die EU „Zuckerchen und Honig“ angeboten hat, weil die EU Russland einkreisen wollte (Mittel zum Zwecke/Geostrategie) und weiterhin will und dies auch deshalb gemacht hat, da ja dann die NATO dort stationiert werden kann, weil diese Länder arm an „Zucker und Honig“ waren/sind und eben beim Angebotenen zugegriffen haben!

      Bestes Beispiel Griechenland, was von der „EU“ (respektive verantwortliche Organisationen/Banken/Personen, die für und mit der EU arbeiteten) aus in den Euro manövriert wurde, trotz besseren Wissens wie Griechenland damals da stand! Das war vorher zu sehen und ganz bewusst veranlasst von den obersten Bonzen!

      Ich habe die Tage schon mal ein Beispiel gegeben, ich tue es nun noch mal! 😉

      Wenn man einem hunrigen Löwen mit einem rohen Steak vor der Nase herum fuchtelt, könnte es passieren das gleich der ganze Arm fehlt der das Steak hielt! Der Löwe ist aber dafür nicht die Ursache, denn der hat naturgemäss nur seinen Hunger gestillt! 😉

      Gruss Raffa

    • So isses! Danke für die Ausführlichkeit, ich bin da nicht so fleissig 🙂 Der Abfall ist gesammelt in der EU aber wie entsorgen….noch ein Problem.

  3. Och, wenn die sich noch mit Putin und den Chinesen einigen könnten. Ich denke dann könnte das durchaus ein Erfolg werden. Dazu müsste man halt mit den Polen auch mal ein ernstes Wörtchen reden, wegen ihrer unnötigen Russenphobie!

    Merkel und Macron würden sich die nächste Brücke runter stürzen… auch den USA würde es wohl etwas übel werden… :-)))

  4. Es gibt sie doch noch, die Meldungen, die Hoffnungen machen, dass Europa sich doch noch wieder zum besseren wandeln könnte.

  5. Diese Achse scheint bedeutend besser zu sein, als die damalige Achse Berlin-Rom. Obwohl ich mir eine Achse Berlin-Rom nach der Merkelzeit dennoch vorstellen könnte.

  6. D und F wirtschaften galoppierend ab, da können andere plötzlich gut aufholen. Und, was das Schönste ist: Polen und Italiener sowie alle anderen unterliegen nicht dem Artikel 139 des deutschen Grundgesetzes. Mit dem Brandmal „Nazi“ kann man denen nicht kommen.

  7. Ja, aber vergeßt nicht,eine Mauer um Deutschland zu ziehen, Merkel das telefon und das Internet wegzunehmen, die konservativen Bürger ausreisen zu lassen und Der rest? In 10 Jahren nachschauen

    • Für diese Achse würde ich spenden. Das dafür fließende Geld wäre gut angelegt. Und dass das Geld der Deutschen heute in dieses Raute-Macron-Europa fließt, will die Raute so, natürlich nicht uneigennützig, weil mit permanenter politischer Erpressung verbunden.

    • Wenn dann die Zinsen Richtung plus zeigen…. würden blitzartig seeeehr viele mit investieren .und die EU könnte Konkurs machen! Ein etwas böser aber auch für uns sehr GUTER PLAN

  8. Ein europäischer Frühling und die Rückkehr zu einem Europa der Regionen
    wäre für die Globalisten wie Waterloo für Napoleon.

  9. Sehr gut, aber gleich Österreich, Tschechien, Slowakei, Kroatien und natürlich Ungarn mit an den Tisch der Vernünftigen nehmen…

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