Hat AKK ihren Kontrahenten Friedrich Merz aufs Abstellgleis geschickt?

Foto: Friedrich Merz und Annegret Kramp-Karrenbauer (über dts Nachrichtenagentur)

Es ist ein alter Trick der Mächtigen, die Gegner einzubinden, also zu beschäftigen, damit sie nicht auf dumme Gedanken kommen. So scheint auch die neue CDU-Chefin zu denken, die ja so gerne Angela Merkel als Bundeskanzlerin beerben möchte und dazu eigentlich nur den Widersacher Friedrich Merz aus dem Weg räumen müsste. Jetzt hat sie erst mal ein Abstellgleis für den Finanzexperten gefunden:

Annegret Kramp-Karrenbauer und ihr unterlegener Gegenkandidat im Ringen um den Parteivorsitz, Friedrich Merz, haben sich offenbar darauf geeinigt, wie Merz künftig in die Parteiarbeit eingebunden wird. Merz soll Mitglied der bereits bestehenden CDU-Expertenkommission zur sozialen Marktwirtschaft werden und an führender Stelle den Themenbereich „Zukunft der transatlantischen Beziehungen“ begleiten, berichtet die „Welt“ (Freitagsausgabe). Dieser soll nach der Europawahl zu einem inhaltlichen Schwerpunkt der Partei werden.

Außerdem wird Merz laut Zeitung am Prozess zur Erstellung des neuen Grundsatzprogramms der CDU mitwirken. Die Einigung kam nach einem Telefonat von Kramp-Karrenbauer mit Merz an diesem Donnerstag zustande, wie die „Welt“ unter Berufung auf Parteikreise berichtet. Nach der knappen Niederlage von Merz auf dem CDU-Parteitag im Dezember hatte er es abgelehnt, für den stellvertretenden Parteivorsitz oder einen Platz im Präsidium oder im Parteivorstand zu kandidieren.

Vom Wirtschaftsflügel der CDU waren jedoch Forderungen laut geworden, Merz an exponierter Stelle in die Parteiarbeit einzubinden oder ihn sogar ins Bundeskabinett zu holen. Letzteres plant Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) jedoch nicht.

Damit ist Merz erst mal stillgelegt. Man darf gespannt sein, wann er wieder anfängt zu zappeln.

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26 Kommentare

  1. Hoffentlich hat sie das auch gemacht. Dieser Finanzlobbyist ist noch viel schlimmer für das Land als die Merkelkopie!!! Ein Macron 2.0 !! Und was dieser Frankreich gerade antut sollte uns hoffentlich erspart bleiben.

  2. Hahaha, na Herr Merz, da hat man Ihnen die in den letzten Jahren nachgewachsenen Eier wieder abgeschnitten. Eh egal, eine CDU die sich eine Merkel und Ihre Handlanger hat über die vielen Jahre gefallen lassen ist nichts wert.

  3. Das Volk wird immer und immer wieder für dumm verkauft. Der Austausch einer Gallionsfigur bewirkt in Deutschland genau so wenig, wie in anderen Länder. Die Figur kann Merz oder anders heißen. Die Linksgrünen Landesverräter sitzen in Massen im Hintergrund und vollziehen ihr Werk weiterhin, egal wer da vorne rumspaziert. Kompletterneuerung ist angesagt inklusive „Entgrünifzierung“.

  4. AKK mit Merkel zu vergleichen, verbietet sich per se.
    AKK ist nicht in der DDR aufgewachsen und daher nicht in der Lage, eine hinterhältige Politik zu betreiben, weil ihr schlechthin das Handwerkszeug fehlt! Sollte Sie Kanzlerin werden, wird sie bereits in der ersten Legislaturperiode scheitern.

  5. Gar nicht so dumm von Akaka. Sie (oder doch ein Berater) hat offenbar die Geltungssucht dieses blasierten Transatlantikers richtig eingeschätzt.
    Ein guter Schachzug, der allerdings für uns Deutsche nichts Gutes erwarten läßt.

  6. Noch ein Weib als Kanzler überlebt dieses Land definitv nicht. Selbst jetzt sind schon alle Zeichen auf Sturm. Noch mal ein Weib und die Nussschale Deutschland geht baden.

  7. Ich halte nichts von Merz! Er ist eine Windfahne – je heftiger der Wind tobt, umso schneller dreht er sich oder rauscht ab!

  8. Merkel 2.0 hat die Machtstrategie der DDR-Aktivistin längst verinnerlicht. Schließlich kommt sie aus dem Saarland, aus der Heimat von Erich Honecker…

  9. Wenn das so stzimmt, hätte ich Merz überschätzt. Dann würde er seine Seele auch nur um des Geldes wegen verkaufen.

  10. Warum haben wir nicht so charismatische Politiker,die auch mal auf den Tisch hauen können und ihren Amtseid respektieren wie Trump oder Orban?

    Haben wir solche Persönlichkeiten nicht verdient?

    • Nein, haben wir nicht. Wir wählen Politiker, die bei diesem Trampel aus der Uckermark 11 min wie die Duracell-Häschen klatschen und sie hochleben lassen.

  11. Für mich wäre nicht Merz der Heilsbringer in der CDU sondern allerhöchstens Mitsch von der WerteUnion, Linnemann oder von Stetten. Oder die Dame mit L am Anfang, die sich letztens getraut hat, in einer Sitzung verbal auf den Tisch zu hauen.

    Merz würde konservative Hoffnungen und Erwartungen mit Sicherheit enttäuschen, so wie er sich in den letzten Monaten über Konservative und Oppositionelle geäußert hat.

  12. vielleicht war Merz auch in der freien Wirtschaft nicht mehr gefragt und nimmt nun das Gnadenbrot von AKK an.
    War mir sowieso ein Rätsel,dass man Merz aus der Versenkung zurück holte..
    Dieser Typ hat ja seinerzeit schon vor Merkel gekniffen

  13. Das Amt des CDU-Vorsitzenden erfordert eine große Persönlichkeit.
    Leider hat man nur eine durchschnittlich Begabte, kleine Frau gefunden.

  14. Vielleicht „entsorgt“ man ihn auch nach Brüssel, sobald da die Wahlen gelaufen sind.
    Wird ja auch oft als fürstlich bezahltes Abstellgleis genutzt, wie man seinerzeit an dem SPD „Spitzenkandidat“ feststellen konnte. Bei Bedarf holt man ihn dann von dort wieder ab.

  15. Merz hat fast genau so viele Stimmen wie AKK bei der Wahl bekommen.
    Er ist eine Bedrohung für die Karrenbauer, also muss er Eingebunden oder Abserviert werden.
    Merz könnte bei jeder Kleinigkeit in Opposition zu AKK gehen und sie Latent in Frage stellen.
    AKK hat Angst vor Merz und macht sich ins Höschen.

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