Ein Insider packt aus: Wie sich die Helferindustrie die Taschen voll macht

Max Erdinger

Foto: Durch igorstevanovic/Shutterstock
Her mit der Steuerkohle! - (Foto: Durch igorstevanovic/Shutterstock)

Daß der Staat einen recht entspannten Umgang mit den Steuerngeldern der Bürger pflegt, ist inzwischen bekannt. Der Bund der Steuerzahler prangert das seit Jahren an. Spitzenreiter unter den Zeugnissen behördlicher Verantwortungslosigkeit ist sicherlich die Bauruine BER, der milliardenteure Flughafen, der niemals fertig wird.

Von Brücken ist die Rede, die frei in der Landschaft stehen, ohne daß sie eine Straßenanbindung hätten. Radwegebau wird bezuschusst für Radwege, die im Nichts enden. Es werden großzügig Zuschüsse für den Bau von Verkehrskreiseln gewährt, die dort kein Mensch braucht, wo sie gebaut werden und dergleichen mehr. Es geht aber nicht nur um die Infrastruktur, sondern auch um die „berufliche Weiterbildung“.

In lockerer Reihenfolge werden wir in den nächsten Wochen die Anekdoten des Diplom-Betriebswirts Willy S. (Name von der Redaktion geändert) bringen. Er hat der Redaktion aufschlußreiche Einblicke in seine Unterlagen gewährt und hält ein Füllhorn an Anekdoten bereit, die er in seiner Zeit als Lehrkraft für verschiedene Bildungsträger gesammelt hat. In unserer ersten Folge geht es um Weiterbildungsmaßnahmen des damaligen Arbeitsamtes (heute: Bundesagentur für Arbeit) in der Nachwendezeit. Willy S. war von 1991 bis 1993 freiberuflich im Auftrag eines kleineren Bildungsträgers in Wurzen bei Leipzig tätig, um arbeitslosen „Ossis“ das marktwirtschaftliche System der alten Bundesrepublik zu verklickern.

Wie die Jungfrau zum Kind

Willy S. war Anfang Dreißig, als er sein Studium an der Fachhochschule beendet hatte. Eine Arbeitsstelle hatte er noch nicht, als er eines Tages durch die Stadt schlenderte. Aus einem Straßencafé winkte ihm jemand zu, den er erst auf den zweiten Blick identifizieren konnte. Es handelte sich um seinen Studienkollegen Rainer H., einen notorischen Schnorrer („haste ma´ne Zigarette für mich?“), der armer Student gewesen war und plötzlich so „geldig“ wirkte. Feine Klamotten, schicke Frisur –  woher auf einmal der Luxus? Willy S. setzte sich zu ihm und hatte wenig später eine verlockende berufliche Perspektive.  Wenn er es so machen würde wie Rainer H., würde auch er selbst bald 500 Mark Tagessatz verrechnen, 10.000 Mark Monatsgehalt einstreichen und mit der Kohle nur so um sich werfen können. Wenige Tage später wurde der frischgebackene Diplom-Betriebswirt Willy S. in der Firma vorstellig, in der auch Rainer H. arbeitete. Es handelte sich dabei um einen sog. Bildungsträger, der vom Arbeitsamt beauftragt worden war, in den neuen Bundesländern „Qualifizierung und berufliche Weiterbildung“ zu betreiben. Willy S. wurde mit Handkuß genommen. Eingestellt wurde er von einer vormaligen Grundschullehrerin, die von Betriebswirtschaftslehre keinen blassen Dunst hatte. Eine Zahl sei damals im Gespräch gewesen, erinnert sich Willy S., der zufolge allein im Raum Leipzig über 100 solcher Bildungsträger zugange gewesen sein sollen. Willy S. zog bald von Bayern nach Wurzen um, wo sein neuer Arbeitgeber Räumlichkeiten zur Durchführung von Schulungen angemietet hatte.

Warum so viel Honorar?

Rückblickend, sagt Willy S., sei ihm schon klar, warum er damals umstandslos ein derartig hohes Honorar zugesprochen bekam. Für weniger wäre keiner in den Osten gegangen, sagt er. Die Lage auf dem Wohnungsmarkt war trotz vieler Leerstände dramatisch, da die Treuhand vielerorts den Abschluß neuer Mietverträge untersagt hatte, um frei über leerstehende Immobilien verfügen zu können. Die Wohnung, die er letztlich in Wurzen fand, sei ein Loch gewesen. Aber es gab eben viel Geld u.a. auch dafür, sich mit der Wohnsituation zu arrangieren. Fortan lebte Willy S. unter der Woche in Wurzen und fuhr lediglich an den Wochenenden die ca. 350 Kilometer in seine bayerische Heimatstadt. Die Benzinkosten wurden ihm ersetzt. Und er hielt die Kurse ab, deren Besuch für die Arbeitslosen der Ex-DDR verpflichtend war, um Leistungskürzungen zu vermeiden – und für ihn insofern verpflichtend, als daß das Steuergeld nur so auf ihn herabregnete.

Der Kurs

Willy S. unterrichtete „Volkswirtschaftslehre für Akademiker“, „Allgemeine Betriebswirtschaftslehre für Akademiker“ und „Rechnungswesen für Akademiker“. Der vom Arbeitsamt genehmigte „Lehrplan“ bestand aus einer dreisten 1:1-Kopie der Gliederung aus Lugers „Allgemeine BWL, Band 1+2„, die einzelnen Gliederungspunkte komplettiert durch eine Zahl, welche die Unterrichtsstunden angab, die dafür vorgesehen worden waren. Noch heute kann es Willy S. nicht fassen, daß das damals ausreichte, um vom Arbeitsamt als Bildungsträger beauftragt zu werden und dick Steuerkohle abzuschöpfen.

Willy S. erinnert sich an den ersten Arbeitstag in Wurzen, und daß er am zweiten eigentlich wieder gehen wollte. Von wegen „Kurse für Akademiker“. Seine Klientel war bunt gemischt. In seinem ersten Kurs gab es neben einem Arzt und wenigen anderen Akademikern auch eine Melkerin aus einer LPG und einen Hilfsarbeiter-Spriti, der schon lange arbeitslos gewesen war. Die Alterszusammensetzung seiner Kursgruppe war ebenfalls alles andere als homogen – und es sei allen anzumerken gewesen, daß sie den Kurs nicht besuchten, um etwas zu lernen, sondern um Leistungskürzungen zu vermeiden. Für Willy S. war schnell klar, daß er hier bestens bezahlter Hauptdarsteller in einer Farce geworden war. Durch die schiere Vielzahl an Kursen, die vom Arbeitsamt angeboten wurden, seien über Nacht etwa 50.000 Arbeitslose aus dem Raum Leipzig aus der Arbeitslosenstatistik verschwunden; der Glaube an Kanzler Kohls blühende Landschaften sei noch ungebrochen gewesen; die Firmenzusammenbrüche aufgrund der kollabierenden UdSSR und des damit verbundenen Untergangs des DDR-Exports hätten gerade erst ihren Lauf genommen. Keiner der Kontakte zu Firmen, mit denen er bei den Kursteilnehmern für die Sinnhaftigkeit des Kursbesuches warb, habe tatsächlich noch existiert. Im Laufe der knapp zwei Jahre, die Willy S. in Wurzen zubrachte, sei der Mangel an qualifizierten Betriebswirtschaftlern, die solche Kurse leiteten wie er selbst, so groß geworden, daß er neue Kollegen bekam, die selbst z.T. noch Studenten gewesen sind. Einer der anderen Kursleiter für Betriebswirtschaftslehre sei gar ein ausgebildeter Rettungssanitäter gewesen. Aber alle kassierten sie im großen Stil ab.

Eine typische Kursgruppe habe aus um die zwanzig Teilnehmern bestanden, erzählt Willy S.. Die Kursdauer sei mit 9 Monaten angesetzt gewesen. Für jeden Teilnehmer gab es 30.000 Mark, die vom Arbeitsamt an den Bildungsträger überwiesen wurden, in Summe also 600.000 Mark für den kompletten 9-Monatskurs. Die Ausgaben hielten sich in Grenzen. Es gab zwei Bücher für jeden Teilnehmer, Arbeitsblätter, Kopien und Hefte, dazu kam noch sein Gehalt und die Miete für den Unterrichtsrraum. Es muß eine riesige Menge Geld beim Bildungsträger hängen geblieben sein, sagt Willy S..

Für den Ausbildungserfolg interessierte sich niemand, die Tests entwarf er selbst, korrigiert hat er sie nachlässig, da sie ohnehin keine Rolle spielten. Der Vorteil an den Tests war, daß man keinen Unterricht zu halten brauchte, von dem man ohnehin nicht wusste, was er bei der vorhandenen, desinteressierten Klientel bewirken soll. Das half dabei, den Lehrplan auf neun Monate zu strecken. Das Wichtigste sei gewesen, einmal in der Woche eine Anwesenheitsliste beim Arbeitsamt abzugeben, aus der hervorging, wer geschwänzt hatte.

Unvergeßlich ist für Willy S. der Tag geblieben, an dem er den Kursteilnehmern das Wesen des Eigentumsvorbehalts klarmachen wollte. Der Spriti aus seinem Kurs habe glatt bestritten, daß es so etwas wie einen Eigentumsvorbehalt überhaupt geben könne, als es an der Tür klopfte. Es war die Ehefrau des Spritis. Vor versammelter Klasse habe sie ihn rund gemacht, weil der Kohlenhändler bei ihnen zuhause aufgetaucht war, um die geliefeten Kohlen wieder aus dem Keller zu holen. Spriti hatte die Rechnung nicht bezahlt. Hinterher habe er aber gewußt, daß es den Eigentumsvorbehalt tatsächlich gibt. Hin und wieder sei es tatsächlich auch zur Arbeitsvermittlung aus dem Kurs heraus gekommen. Einer der Teilnehmer war zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden und wollte von Willy S. wissen, was „geschäftsmäßiges Erscheinen“ bedeutet. Willy S. erklärte ihm, daß er sich einen Stift hinters Ohr stecken soll. Der Mann hat den Job bekommen.

Um den Großteil dieses lukrativen Kursmarktes haben sich namhafte Bildungsträger gegenseitig Konkurrenz gemacht, sagt Willy S., etwa die gewerkschaftsnahe „Deutsche Angestellten Akademie“ (DAA), das wirtschaftsnahe BFZ, die Eckardt-Bildungswerke oder das Control Data Institute. Zu beweisen gäbe es zwar nichts, sagt Willy S., aber es seien damals Gerüchte im Umlauf gewesen, daß kleinere Bildungsträger wie sein eigener Arbeitgeber stolze Summen auf den Schreibtischen der Sachbearbeiter bei den Arbeitsämtern hinterlassen hätten, um an der Beute aus Steuergeldern beteiligt zu werden und Bildungsaufträge zu erhalten. Die einzigen, die den ganzen Schmäh wenigstens zum Teil ernstgenommen haben, seien Kursteilnehmer gewesen. An die Sinnhaftigkeit dieser Bildungsmaßnahmen habe weder sein Arbeitgeber, seine Kollegen noch er selbst je geglaubt.

Nächste Folge: Wie man als Helfer der Integrationsindustrie zu einem kostenlosen Strandurlaub in Mosambik kommt.

Wandere aus, solange es noch geht!
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30 Kommentare

  1. Ich weiß nicht:
    Geschichten ohne Roß und Reiter haben ein Geschmäckle.
    Nicht das ein Relotius…….aber der nannte ja Roß und Reiter…

  2. Ich hab hier in Chemnitz solche „Maßnahmen“ auch zur Genüge erlebt. Den Vogel abgeschossen hat aber die folgende Aktion, in der die ominösen „Ein Euro Jobs“ durchgeführt wurden. Dauer war ein halbes Jahr, es wurden in Spitzenzeiten bis zu 800!!! Arbeitskräfte zum Wege kehren, außerdem etwas Gras mähen und Büsche beschneiden an den Chemnitzer Tierpark vermittelt, der vielleicht eine Fläche von 300×300 Metern mißt. Das lief über eine Seilschaft aus Arbeitsamt, Maßnahmeträger und Tierparkleitung. Es lief insgesamt vier mal, also zwei Jahre. Das Arbeitsamt gab pro Teilnehmer 800 Euro, davon sollte der „Lohn“, die Fahrtkosten und Bekleidung gezahlt werden. Ausgezahlt wurden 300 Euro an die Arbeitslosen, der Rest versickerte irgendwo beim Maßnahmeträger. 400000 Euro pro Monat als Maximum!!! Das rechnet sich natürlich, wenn man skrupellos und gierig genug ist. Ein zweites Beispiel war eine ABM auf einer Baustelle. Da ging es auch nicht wirklich um Arbeit, das war Dreck schaufeln und nichts weiter, aber es wurde Bautariflohn gezahlt, auch für zirka 50 Leute. Und da das Arbeitsamt die Löhne zwar zu Beginn des Monats zahlte, die Lohnzahlung aber erst zur Mitte des Folgemonats erfolgte, hatte der Prokurist das Lohngeld des ersten Monats als Festgeld für die Dauer der ABM auf seinem Privatkonto angelegt, und mit der nächsten, übernächsten usw. Zahlung vom Arbeitsamt die Lohnzahlung aufrecht erhalten. Am Ende hat er die Festgeldanlage aufgelöst, die Gewinne eingestrichen und die letzte Lohnzhlung geleistet. Ein narrensicheres Prinzip für kluge Abzocker. Es ging nie um Arbeit für die Arbeitslosen, es ging immer nur um Rahm abschöpfen für gierige und skrupellose Abzocker, die dann über die Arbeitslosen hergezogen sind.

  3. Wie sagte doch der „Turnschuhträger“ O. Fischer, die Grüne ? „Das Geld der Deutschen, egal wie, muss weg.“

  4. Roß und Reiter: die Asyl- und Sozialindustrie, im Netz finden Sie auch Berichte über Politiker, die mit der Vermietung an Flüchtlinge Geld gemacht haben, der Einzelhandel, die Erwachsenenbildungsindustrie, NGOs, die Kirchen, Pflegefamilien die minderjährige „Flüchtlinge“ aufnehmen – Sie werden schnell fündig.

  5. Die Kosten für die Bauruine Berliner
    Flughafen sind schon längst von Geldern für die unzähligen obskuren „Hilfsorganisationen“ überholt worden, die dem Bürger in hochkrimineller Weise geraubt wurden. Der Bundesaugust höchstpersönlich ist Kuratoriumsvorsitzender von „Deutschland hilft“. Eine Organisation, die im großen Stil „Hilfen“ aller Art in Deutschland und Europa koordiniert. Und kassiert. Die Asylindustrie ist das größte Geschäft des Jahrhunderts. Und wird den totalen Zusammenbruch herbei führen.

  6. Da braucht es keine Insiderinformationen, einfach mal im Netz nachlesen. Die ach so selbstlosen Pflegefamilien, die minderjährige Flüchtlinge aufnehmen, erhalten ein nicht geringes Pflegegeld = steuerfrei (Empfehlung des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. ) bei insgesamt 913€ für Jugendliche zwischen 12 bis 18 Jahren, der /die Jugendliche erhält zudem noch ein Taschengeld, dazu kommen noch Unfallversicherung, Krankenversicherung etc. Viele Jugendämter zahlen mehr, als die empfohlenen 913€.
    Wenn man da die Hartz IV Sätze für deutsche Kinder dagegen legt, bekommt man das kotzen. Ich kenne ein paar Helfer und keiner von diesen macht dies wirklich selbstlos. Manche langweilen sich, manche gieren nach Lob & Anerkennung, manche wollen endlich einmal Lehrer spielen. Zudem wird Ehrenamt honoriert, nennt sich Aufwandsentschädigung.

  7. Mit fremden Geld lässt sich großzügig umgehen. Keines der staatlichen Organe muss jemals dafür gerade stehen, und es gibt niemanden, der eine wirksame Kontrolle ausübt. So werden Millionenbeträge an Steuergeldern verschwendet, um Statistiken zu schönen oder zu zeigen, dass man etwas tut. Die beschriebene Situation lässt sich heute Eins zu Eins auf Integrationskurse o.ä. anwenden. Der deutsche Steuerzahler zahlt ja brav.

  8. Schon Albert Einstein sagte;“ Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.»

  9. Dieses Land ist einfach nur noch von Parasiten und Schmarotzern durchsetzt. Und nicht nur in den Staatlichen Stellen und deren Sub strukturen.

    • etwas von Beidem…

      Da sind grenzenlos Dumme in Positionen die sie niemals haben sollten und grenzenlos habgierige Intelligente die sich die Taschen mit dem Geld der Steuerzahler füllen weil die Dummen es nicht checken dass sie komplett betrogen und getäuscht werden…

      Def. Grenzenlos Naiv > Gutmenschen aller Art z.B Teddy Verteiler, Bürgen, Linke möchte gerne Politiker ohne besondere Ämter …. etc etc

  10. Ich habe seit 1991 an mindestens fünf Maßnahmen vom Arbeitsamt teilgenommen unter anderem auch bei der DAA. Eine Maßnahme dämlicher als die Andere und ich habe auch immer meinen Unmut dazu geäußert. Die Kurse konnte man gar nicht ernst nehmen. Die meiste Zeit wurde mit wichtigen Ankündigungen vergeudet, die sich dann als belanglose Informationen herausstellen. Bei einer Maßnahme wurde ich fast gefeuert und an zwei darauffolgenden Maßnahmen wurde ich tatsächlich gefeuert. Kritik wurde nicht gern gesehen.

  11. Genauso dürfte es mit den Deutsch- und Integrationskursen für die sog. Flüchtlinge sein. Außer Spesen nichts gewesen. Die Mehrheit ist nicht interessiert. Und im Gegensatz zu den arbeitslosen Ossis bekommen die, die nicht teilnehmen nicht mal eine Kürzung. Das wäre ja menschenverachtend, sowas darf man nur bei Deutschen anwenden oder bei gut integrierten Ausländern die schon länger hier leben.

    Daß die sog. Flüchtlinge viel zu viel Kohle bekommen zeigt die Tatsache, daß von dem Geld Millionen in deren Heimat fließt.

    • Das ist tatsächlich so, liebe Geduldete! Ich war in der letzen Woche in einem Internet- Cafe Nähe Hauptbahnhof. Dieses Internet- Cafe wird von einem Pakistani und seiner Familie geführt. Abgesehen von billigem Telefonieren in ihrer Heimatländern, hat der Inhaber mehrere Schalter von einer Art “ Western Union“.
      Als ich dieses Cafe betrat, standen an einem Schalter 2 junge Araber und am anderen eine Afrikanerin mit Kinderwagen.

      Komischerweise gab es dort vor gut 3 Jahren nicht irgendwelche Schalter Geldtransfer für unsere Steuern ins Ausland/ Kontinent.

      Jeder will am Asyl- Supergau mitverdienen.

  12. Meine kleine Schwester.
    War Gewerkschaftsfunktionärin in einem Betrieb der Gewerkschaft.
    .
    Nach einem Unfall hat sie einen Teil ihres Sehvermögens eingebüßt.
    War deshalb für ihre bisherige Bildschirmtätigkeit nicht mehr geeignet.
    Also wurde die Gewerkschaftsfunktionärin in dem gewerkschaftseigenen Betrieb von der Gewerkschaft gekündigt.
    War also arbeitslos.
    .
    Das Arbeitsamt hat sie – ua. – auf einen 12 Wochen dauernden Englischkurs geschickt.
    Der Englischlehrer erschien, erteilte Aufgaben und so nach einer Stunde verschwand er in die nächste Klasse, um selbiges zu tun. Ward danach erst am nächsten Tag wieder gesehen.
    .
    Nach Abschluß des Kurses konnte meine Schwester genau soviel Englisch wie vorher.
    Kaum ein Wort.
    .
    Dann hat ihr das Arbeitsamt noch vorwurfsvoll vorgerechnet, daß es viel Geld in sie investiert hätte.
    Damals, in den 90ern: 60 000 öS.

    • Daran krankt das System: nur die Ehrlichen werden überwacht/überprüft aber ansonsten findet keine Kontrolle statt.

      Ich denke, die besten Karten hat ein Unternehmer wenn er einen öffentlichen Auftrag bekommt. Sagen wir mal eine Putzfirma. Ob die nun putzen oder in China fällt ein Sack Reis um. Die Kohle bekommen sie erst einmal. So ist das mit diesen Kursen auch. Und es ist ja mittlerweile bekannt, daß Arbeitslose kurz vor Erscheinen der Statistik möglichst in solche Kurse abgeschoben werden, denn dann erscheinen Sie nicht mehr darin.

    • Ich gebe Ihnen recht.
      Aber Putzfrauen nehmen Sie bitte aus.
      .
      Bei uns durften Sie keinen Schreibtisch, keinen Bildschirm berühren.
      Bei Meinem höchstens den Aschenbecher putzen (hab mich dafür auch bedankt).
      Sie hatten sich auf den Boden und die Papierkörbe zu beschränken.
      Waren nette Mädels.

    • Ein anderes Problem, das jede staatliche Einrichtung ein Budget hat. Liegen die Ausgaben darunter, wird es gekürzt. Somit versucht jedes Amt oder staatliche Einrichtung soviel Geld wie möglich zu verprassen. Und praktisch, wenn man mal mit solchen „Agenturen“, das JC ist kein Amt mehr, zu tun hat, muss man sich wirklich nicht mehr Geganken machen, wieviel man bekommt oder nicht bekommt. Das Geld wird einfach rationell vergeben, dem Sachbearbeiter wird es ziemlich egal sein, was er ausstellt. Die andere Sache allerdings, natürlich haben sie hier die Vorgaben, Erwerbslosen die Unterstüzung so unbequem wie möglich zu machen.

    • Ein anderes Problem, das jede staatliche Einrichtung ein Budget hat. Liegen die Ausgaben darunter, wird es gekürzt. Somit versucht jedes Amt oder staatliche Einrichtung soviel Geld wie möglich zu verprassen. Und praktisch, wenn man mal mit solchen „Agenturen“, das JC ist kein Amt mehr, zu tun hat, muss man sich wirklich nicht mehr Geganken machen, wieviel man bekommt oder nicht bekommt. Das Geld wird einfach rationell vergeben, dem Sachbearbeiter wird es ziemlich egal sein, was er ausstellt. Die andere Sache allerdings, natürlich haben sie hier die Vorgaben, Erwerbslosen die Unterstüzung so unbequem wie möglich zu machen.

    • Stimmt.
      Fast.
      .
      Sie „verprassen“ am Jahresende nur das Geld, das noch da ist.
      Und es wird dort ausgegeben, wo es sinnvoll ist.
      Für Dinge, die nicht vorgesehen oder bewilligt waren.
      .
      Aus Erfahrung.
      .
      So wurden mal in meinem Betrieb (350 Mitarbeiter) alle Büromöbel ausgetauscht.
      Uralte stählerne Schreibtische, sich zerlegende Aktenschränke, Sitzmöbel.
      Wurden bei der Budgetierung beantragt, wurde abgelehnt.
      .
      Was ich bis heute nicht verstehe.
      Viele Mitarbeiter haben gemotzt.
      „Für das haben sie Geld“.

  13. Was sicherlich auch heute noch zutreffend ist, sind die große Anzahl von Arbeitslosen die durch oft unsinnige Schulungsmaßnahmen aus der Statistik fliegen (sollen). Trifft auf Migranten selbstverständlich auch mehr denn je zu

  14. Sorry, aber der Artikel ist Unsinn.
    Habe selber früher mal für solche Bildungsträger wie DAA gearbeitet. 500 Mark Tagessatz sind völlig utopisch, das hat da nicht mal im entferntesten jemand bekommen.

  15. Wie in jedem Krieg, so auch in diesem Asymetrischen gibt es „Kriegsgewinnler“.
    Und diese erklären auch den Wahlerfolg der Grünen, denn der Nachschub
    für die Geldvermehrung darf nicht ausgehen.

  16. Leider waren und sind die Deutschen nicht in der Lage, nachzudenken, was sie tun sollen, wie man Probleme löst, wenn man schon welche schafft. Es interessiert auch niemand in diesem Land. Es gibt zum Glück das Kollektiv, welches jedes Versagen auffängt und ausbügelt und mittragen muss. Die Dummheit, die Amoral, die Asozialität, die Unreife dieses Volkes ist unglaublich. Kein Wunder, dass niemand die Deutschen für voll nimmt.

    • Selbst Napeleon sagte vor langer Zeit: es gibt kein leicht gläubigeres und gutmütigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge könnte groß genug sein, um dem deutschen Volke es aufzutischen und……. sie glauben sie.

  17. „Mein“ CDU-Bundestagsabgeordneter war bei der Caritas. Er vertritt daher vollumfänglich die Merkel´sche Einreisepolitik

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