3.180 Flüchtlingskinder: Untergetaucht, weitergereicht oder verschollen?

Wo sind sie geblieben? (Foto: Von Svetlana Eremina/Shutterstock

Wiesbaden – Noch drei Jahre nach der durch die Bundesregierung forcierten unkontrollierten Einwanderung durch sperrangelweit geöffnete Grenzen gelten laut einem Bericht des Spiegels mehr als 880 Kinder als „unauffindbar“. Auch von 2.300 Jugendlichen ist kein Aufenthaltsort bekannt.

Der Spiegel beruft sich auf einen Artikel der neuen Osnabrücker Zeitung. Demnach sind laut Informationen des Bundeskriminalamtes in Wiesbaden „880 geflüchtete Kinder unter 13 Jahren in Deutschland für die Behörden unauffindbar“.

Im polizeiinternen Informationssystem als vermisst eingetragen, sind weiterhin 2.300 Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. Damit kann der Aufenthaltsort von 3.180 jungen Zuwanderern nicht festgestellt werden.

Das Deutsche Kinderhilfswerk forderte bereits intensivere Fahndungsmaßnahmen.

Über die Situation der vermissten jungen Einwanderer ist nach Meinung von dessen Bundesgeschäftsführer Holger Hofmann nur wenig bekannt. Allerdings bestünde die Gefahr, dass kriminelle Netzwerke Kontakte zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen gesucht haben. Insgesamt ging die Zahl der vermissten Kinder und Jugendlichen in den vergangenen Monaten laut Kinderschutzbund aber leicht zurück. Beim ganzen Problem verschwiegen wird die Tatsache, dass mutmaßlich die meisten Kinder ohne Ausweispiere oder mit gefälschten Ausweisen nach Deutschland kamen, also die Polizei bis heute ihre wahre Identität nicht kennt. Dafür wird von Deutschen in manchen Fällen verlangt, dass sie zur Neuausstellung ihres Personalausweises eine Geburtsurkunde mitbringen. (KL)

 

 

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