RBB-Experte zeigt Haltung

Nils Kröger

Foto: Collage

Das Neue Jahr hat kaum begonnen, schon bewerben sich die ersten Journalisten um den „Anja-Reschke-Haltungspreis“. Einer von diesen ist der „RBB-Experte“ Olaf Sundermeyer. Der Journalist hat sich in einem Kommentar zur AfD Brandenburg auf rbb24.de mehr als deutlich positioniert. Bereits die Einleitung lässt den Trend erkennen.

 (…) Die Botschaft der Brandenburger AfD im für Ostdeutschland so wichtigen Wahljahr 2019 ist hart und eindeutig: Wir sind die einzige Ausländer-raus-Partei, die zur Wahl steht. Und: Als Partei der gesamtrechten Bewegung ist die AfD auch die Partei für Rechtsextremisten. Eine Abgrenzung findet nicht statt. (…)

 Mir fehlen bereits jetzt schon die Worte. Anscheinend hat der Fall der SPIEGEL-Edelfeder Claas Relotius zu keinerlei Umdenken in gewissen Bereichen geführt. Dass die AfD seit Jahr und Tag ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild fordert, unterschlägt Herr Sundermeyer ganz geflissentlich. Wenn also die AfD ein Einwanderungsgesetz, sprich „ausgewählte Ausländer rein“, verlangt, wie bitteschön soll sie denn eine Partei für Rechtsextreme sein? Das schließt sich doch schon qua Definition aus.

Wieder einmal wird mehr als deutlich, welche Doppelmoral in gewissen Medien herrscht. Als z.B. 2015 eine Abgeordnete der Partei Die Linke (die SED-Nachfolgepartei) auf einer Demonstration, bei der auch Mitglieder der „Antifa“ teilnahmen, neben dem Plakat „We love Volkstod“ posierte, fand auch keine Abgrenzung der Linken dazu statt. Aber vielleicht irre ich mich ja und die Partei distanzierte sich davon. Ein Blick ins Archiv förderte leider etwas anderes zu Tage (siehe hier). Anschließend lässt Herr Sundermeyer sich über den AfD-Kandidaten Christoph Berndt aus.

 (…) Christoph Berndt, Chef des Vereins „Zukunft Heimat“, der Cottbus seit zwei Jahren mit rassistischen Demonstrationen überzieht, und die Lausitz im Zusammenschluss mit Neonazis zum nationalistischen Testfall erklärt hat. Genau dafür wurde er von den AfD-Delegierten mit Listenplatz 2 belohnt. (…) Der Zuspruch für den Parteineuling und seine radikalen Positionen ist groß. Seine öffentlichkeitswirksamen völkisch gefärbten Hetzreden gegen Flüchtlinge und Muslime kommen an. (…)

 Nach diesem Absatz habe ich das Gefühl, dass es sich bei Herrn Berndt um die Reinkarnation eines gewissen Mannes mit Migrationshintergrund handelt, dessen Schlägertrupps diesmal Cottbus tyrannisieren und er GENAU dafür von „der Partei“ mit dem zweiten Listenplatz geadelt wird. Sollten diese Beschreibungen tatsächlich zutreffen, wundere ich mich, dass es bei ARD und ZDF keine tagtäglichen Sondersendungen gibt und Campino noch nicht zum #wirsindmehr-Konzert in Cottbus aufgerufen hat. Kann mir jemand diese Diskrepanz erklären?

Würden all diese Behauptungen tatsächlich zutreffen, müsste Herr Berndt doch bereits dutzende Anzeigen erhalten haben oder bereits verurteilt sein. Vor der „Bewerbungsrede“ beim Aufstellungsparteitag der AfD Brandenburg legte Herr Berndt ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis vor und siehe da, keine Eintragungen. Es handelt sich also um einen unbescholtenen Bürger, der seine grundgesetzlich verbrieften Rechte wahrnimmt. Daher scheinen die Einlassungen des Herrn Sundermeyer mehr dessen Phantasie entsprungen zu sein. Verständlich, sprach doch Herr Berndt auch kurz die Kündigung des Rundfunkstaatsvertrages, sprich die „Demokratieabgabe“, an. So etwas löst natürlich blankes Entsetzen bei den öffentlich-rechtlichen Journalisten aus.

Nun gibt der Autor noch zu verstehen, dass sich auf den vorderen Listenplätzen vor allem „Hetzredner“ (!!!), Organisatoren und „Hooliganfreunde“ befinden. Daher erhebt er, bildlich gesprochen, in typisch deutscher Erziehungsmanier den Zeigefinger und warnt die Brandenburger.

 (…) Sollten sich die Wähler am 1. September in großer Zahl für die AfD entscheiden, dann schicken sie die Spitze der gesamtrechten Bewegung in den Potsdamer Landtag.

 Ich frage mich nun, wovor hat der Autor nun Angst? Ein Blick in unsere europäischen Nachbarländer wie Österreich, Polen oder Ungarn zeigt, dass diese „rechtsregierten“ Länder noch nicht von der Sintflut heimgesucht wurden und die dortigen „rechten“ Regierungen rational arbeiten. Warum muss dies in Deutschland unbedingt verhindert werden? Herr Sundermeyer kennt die Antwort.

 Was bei den vergangenen Landtagswahlen 2014 noch aus dem Protest vieler enttäuschter Wähler entstanden ist, formte sich seither zu einem entschlossenen nationalistischen Widerstand, unter dem Zuspruch einer wachsenden Zahl von Wählern. Und damit zu einer ernsthaften Bedrohung für die demokratischen Verhältnisse in Brandenburg.

 Diese Aussage ist gelebte Realitätsverweigerung. Die AfD ist gerade auf Grund der desaströsen Politik der etablierten Parteien entstanden. Wäre alles in Butter, bräuchte es keine AfD. Seit 2014 ist aber keine Besserung eingetreten und deshalb wächst auch der Zuspruch der (Protest)Wähler. Weil diese also möglicherweise das Kreuz an der falschen Stelle setzen, sind die demokratischen Verhältnisse bedroht? Eine interessante Sichtweise. Vielleicht sollte jemand Herrn Sundermeyer die Herkunft des Begriffes Demokratie erläutern.

 

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28 Kommentare

  1. Brummbär seufzt:

    Menschen wie der Herr Sudelmeyer sind verloren.Sie haben eine Ideologie adaptiert und
    die ist nun unveränderlich in ihrer Festplatte eingebrannt.Jede Art der Diskusion mit noch so
    guten Argumenten ist völlig sinnlos.Wie man an dem tragischen Fall Ramelow sieht.
    Diese merkwürdigen Wesen können sich nur in einer straff durchorganisierten Diktatur
    verbreiten. immer ein sicheres Zeichen des nahenden Untergangs

  2. „Vielleicht sollte jemand Herrn Sundermeyer die Herkunft des Begriffes Demokratie erläutern.“

    Das wird er nie und nimmer begreifen…………….

  3. Die AfD wird schon lange nicht mehr aus Protest gewählt, sondern aus Überzeugung. Und zwar bundesweit. Daran ändert auch ein Mietmaul wie Sundermeyer und ähnliche „Mainstream Experten“ nichts. Und das ist gut so. Die andauernde Diffamierung der AfD, ja sogar Attentate und Mordversuche, steigern nur die Symphatien für die AfD. Es ist auch bezeichnend, daß die Raute es nicht für nötig hält, sich zu diesem Attentat zu äußern. Kollateralschäden eben, auf dem Weg in die Neue Welt Ordnung. Aber sie werden ihr das Genick brechen.

  4. Sicherlich ist der RBB sehr weit links und teilweise unerträglich in seiner ideologischen Schieflage. Fakt ist aber auch, dass die AfD sich immer weiter nach rechts radikalisiert und sich eben nicht von Extremisten abgrenzt. Das macht sie für viele unwählbar und lässt sie eben nicht als Alternative zu den Altparteien erscheinen.

    • Das sehen die Wähler zum Glück ganz anders. Und zwar in zunehmenden Maße. Die neuen Bundesländer werden das eindrucksvoll beweisen. Ich freu mich drauf.

  5. Der Sundermeyer ist nichts weiter als ein primitiver Hetzer gegen anders denkende, die nicht
    dem LinksRotGrünen Gendersprech und vorgegebenen Denkmuster folgen.
    Als selbsternannter ,,Extremismusexperte,, meint er die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, doch sein verstrahltes Gehirn lässt keine neuen Denkmuster zu, vor allem wenn sie
    mit klaren und unwiederlegbaren Wahrheiten kommen. Das passt nicht in sein verqueres Denkgefüge. Hetzen, Lügen verbreiten, die Unwahrheit zur Wahrheit stilisieren, Tatsachen verdrehen usw. usw. das ist seine Welt. Und, wenn ihm das jemand auf die Stulle schmiert, wird er pampig, ausfallend und aggressiv, weil, die Wahrheit tut halt einmal weh und kann sehr schmerzhaft sein!!! Auch ihn wird über kurz oder lang das gerechte Urteil erreichen.

  6. Die können schreiben, was sie wollen. Die Leute hören deshalb nicht auf, AfD zu wählen. Im Gegenteil! Jetzt erst recht.

  7. Wer ist eigentlich dieser merkwürdige „Extremismusexperte“ Olaf SUNDERMEYER?

    Sundermeyer leistete nach dem Abitur 1992 in Dortmund Wehrdienst beim Heer der Bundeswehr, brach diesen jedoch vorzeitig ab.
    Er studierte Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum und Journalistik an
    der Universität Dortmund, jeweils ohne Abschluss.
    Während eines Aufenthaltes auf Kuba „studierte“ er in Havanna Kommunikationswissenschaften, was ihm den richtigen kommunistischen Schliff verlieh.
    Über ein zweijähriges Volontariat bei der Hessischen/Niedersächsischen
    Allgemeinen (HNA) in Kassel wurde er zum „Journalisten“ durch simples „Learning
    bei Doing“ geschlagen.
    Wie bei allen merkwürdigen Politikern im Lande auch hier das bekannte Procedure des
    fundierten Ausbildungsabbruches.
    Seine beliebten und von ihm nahezu fanatisch gepflegten Steckenpferde sind Themen der inneren Sicherheit, wie Extremismus, Kriminalität und Gewalt im Fussball.
    Aber bitte schön, immer in der richtigen Richtung!
    Aktuelle Arbeitsschwerpunkte sind Pegida, HoGeSa sowie das NPD-Verbotsverfahren.

    Er sonnt sich als narzistischer Potentat in der Kaste der willfährigen, sich immer mehr entartenden „Eliten der Repräsentativen Demokratie“ im Schleppverbund mit ihrem ganzen Anhang von verkommenen Vasallen und Paladinen incl. dem Merkel-hörigen politisch-medialen Komplex in trauter Eintracht mit den ergrauten Polit- und Showbusiness-Eminenzen neben junglinken Weltfremd-Akademikern und den im hohem Maße zur brutalen Aggressivität neigenden Social-Justice-Kriegern aus dem gewaltaffinen Linke-Antifa-VERDI-Bsirske-Gewerkschafts-SPD-Grüne-Khmer-Jungvolk-Gutmenschen-Einpeitscher-Verein.

    Sein Name bleibt unvergessen!

  8. Heute morgen Herr Pazelt im wdr 5 zu dem Attentat auf den Politiker in Bremen auch! Der Moderator rang nach Atem und dann stotterte er, weil so war das wohl nicht mit den Linken Mediensklaven abgesprochen

  9. Noch so eine Schande seines Berufsstandes! Da springt aus jedem Wort spürbar so viel Hass, dass man sich fragt, welche psychischen Probleme der Schreiberling wohl hat. Aber gut zu wissen, wer auch damals an vorderster Front mit dabei gewesen wäre! Ein bedauernswerter, leicht manipulierbarer Schmierfink, mehr nicht. Aufregung lohnt nicht für so einen.

  10. Wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren und die MSM absolut ignorieren. Das Ziel der MSM ist doch, uns zu spalten. Damit kann die Politik (Konzerne) das geistig zerstückelte Volk leicht beherrschen. Jeder muss sich fragen, was er will, was seine Zukunftsvorstellungen sind und wie und mit wem er diese gestalten kann. Der Staat zieht sich zunehmend aus seiner Verantwortung zurück und privatisiert diese (vgl Zensurmaßnahmen). Dies betrifft alle Staatsfunktionen (Polizei, Gerichtsbarkeit, Soziales, Militär). Jeder sollte sich fragen, ob er die räuberische Erpressung der BRD weiter mit machen will (geistige Bequemlichkeit) oder ob er bereit ist, sich in kleinen Gruppen zusammen zu schließen, um die Ziele und den Widerstand gegen das System umzusetzen. Fragt euch, was ihr persönlich dafür tun könnt. Machen das viele Menschen, fährt das System an die Wand und ein Neuanfang wird dann erst möglich sein.

  11. Der hoch-toxische Teil der deutschen Gesellschaft wird immer sichtbarer. Und man erkennt immer besser den Umfang dieses Teils der Gesellschaft. Kein Wunder, dass es mit Deutschland derart steil bergab geht.

  12. Dieses Jahr wird noch ein schreckliches Jahr, was die Medien betrifft. Wir werden von allen Seiten bombardiert mit Angriffen und Seitenhieben gegen die AfD.
    Mal sehen wie die Brandenburger reagieren, ob sie denken oder auf die Gehirnwäsche reinfallen.

  13. Herr Sunderneyer, übrigens ein geborener Wessi aus Dortmund, ist meines Erachtens der größte Hetzer in Brandenburg !!

    • RBB ist der Nachfolger von SFB und RIAS und die Verhaltensweise haben sie übernommen. Im Osten kommt das nicht so besonders an.

  14. Sundermeyer ist der „Experte“ mit dem man nicht!!! spricht. Aber Sundermeyer geht damit hausieren wie er mit „Rechten“ spricht.

    Relotius lässt grüßen. Ich hätte gerne mal den namen auch nur eines „Rechten“ der mit dem „Experten“ Sundermeyer gesprochen hat.

  15. Die Aufklärungsversuche solcher abhängigen Journalisten prallen bei mir ab. Volle Dröhnung „Man muss es nur besser erklären“.

  16. Wir brauchen die AFD oder die Rechten damit endlich mal wieder mal Ordnung und Regeln eingehalten werden. Ich will wieder auf die Straße gehen können wann ich will,ohne Angst zu haben vom Gast überfallen zu werden . Die Straftaten der Antifa Linken und Grünen müssen strafrechtlich verfolgt und nicht vom Staat bezahlt werden.

  17. naund? In Ordnung so. Was die als Rechtsextremisten bezeichnen, ist für normal denkende der nette Nachbar.

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