Ausgerechnet Berliner Polizei nur beschränkt einsatzfähig

Foto: Berliner Polizist (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin ist unter Rot-Rot-Grün die Hauptstadt des Verbrechens geworden – und so wie das aussieht, ist das gewollt. Aber auch kein neues Problem. Die Ursachen liegen länger zurück, sind aber natürlich von linker Natur:

Mirko Prinz, Vorsitzender der Personalvertretung Unabhängige in der Polizei, sieht die Berliner Polizei aufgrund von Personalmangel nur beschränkt einsatzfähig. „Mittlerweile ist das traurigerweise der Regelfall, dass nicht wie früher alle geeigneten Delikte durch die örtliche Kriminalpolizei bearbeitet werden können“, sagte Prinz der „Welt“ (Mittwochsausgabe). Sein Verein stellt den Vorsitz des Gesamtpersonalrates der Polizei in der Bundeshauptstadt.

„Um ordentlich arbeiten zu können, bräuchten wir mindestens 24.000 Polizeivollzugsbeamte“, sagte Prinz, der zuvor als Hauptkommissar bei der örtlichen Kriminalpolizei gearbeitet hat. Derzeit habe Berlin aber nur knapp 17.000 Polizisten. Prinz erhebt seine Forderungen, nachdem sich Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) vergangene Woche persönlich in einen Polizeieinsatz eingemischt hatte.

Betrüger erbeuteten bei der 90-jährigen Nachbarin des SPD-Politikers 94.000 Euro. Als die zuständige Leitstelle keine Kriminalpolizei zum Tatort schickte, sorgte der Innensenator für einen Einsatz der Beamten. Prinz wies daraufhin hin, dass bei Vergehen dieser Art aus Personalgründen nicht jedes Mal rausgefahren werden könne: „Das war paradoxerweise die Anweisung des Senators selbst an die Polizei.“

Verantwortlich für den Personalmangel macht Prinz den Sparkurs der regierenden SPD seit Anfang der 2000er Jahre. „In den letzten 15 Jahren wurde die Berliner Polizei regelrecht kaputtgespart“. Bis zum Jahr 2025 würden circa 30 Prozent der Kollegen in den Ruhestand gehen.

„Es rollt eine große Pensionswelle auf uns zu. Es ist eigentlich fast zu spät angesichts der Konkurrenz in der Privatwirtschaft und auch der Bundesbehörden in der Hauptstadt – die bessere Arbeitsbedingungen bieten -, diese abzufangen und geeigneten Nachwuchs zu finden“, sagte Prinz. Der Justiz fehle ebenso Personal. Das führe dazu, dass Täter teilweise erst nach mehreren Jahren vor Gericht stünden. „Dies begünstigt die Erosion des Rechtsstaates und führt zu einem Normen- und Werteverfall.“

Diese Nachricht wird sich bei allen Halsabschneidern und Strauchdieben herumsprechen und so wird der Zuzug von Kriminellen in den nächsten Jahren noch erhöhen. Aber die Mehrzahl der Bürger in Berlin möchte das ja so, das werden auch die nächsten Wahlergebnisse wieder zeigen. (Quelle: dts)

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29 Kommentare

  1. Die Pensionswelle rollt nicht nur auf die Polizei zu. Die Babyboomer, in den (50-60ern geboren) gehen in wenigen Jahren in Rente oder kommen wegen Krebs, Herzinfarkt oder Geldnot in den Himmel. Das sind diejenigen, die aktuell am meisten Steuern zahlen weil sie meist ganz gut verdienen und weil es viele sind.

    Mathematik war aber nie die Stärke der Guten. Was soll’s, dann müssen die Guten wohl bald einen Schlag mehr reinhauen. Irgendjemand muss ja die Einbauküchen und Kloschüsseln finanzieren die versehentlich im Affekt zertrümmert werden.

  2. Nicht zu vergessen der tolle clanverbandelte Nachwuchs, bestehend aus Analphabeten die mittlerweile selbst schon von Sozialarbeitern betreut werden müssen und gerne auf die deutschen Nachwuchskollegen losgehen.

  3. Berlin wird als Hauptstadt Deutschlands behandelt. Hauptstädte spiegeln oft das gesamte Land wieder. Im Fall Berlin ist das eine widerliche, über alle Maßen korrupte und durch und durch kriminelle Stadt im Niedergang. Ein Spiegel eben.

    • Andererseits sagt man aber auch, daß die Hauptstadt sich vom restlichen Land abhebt, sie nicht unbedingt repräsentiert. So ist Paris nicht das Frankreich, das man in der Provinz findet, und die USA sind nun wirklich nicht Washington DC. Und die sterile Hochhausstadt Brasilia spiegelt wenig vom übrigen Brasilien.
      Aber ich weiß, was Sie meinen: daß sich in Berlin die Probleme Deutschlands geballt und auf engem Raum konzentrieren, und das ist wohl wahr.

    • Normalerweise sind Hauptstädte tatsächlich Vorreiter für den Rest des Landes. Normalerweise findet sich dort tatsächlich die kulturelle, technologische und wirtschaftliche Elite ein.
      Normalerweise sind in Hauptstädten auch die Löhne und Gehälter (und Mieten) teurer als im Rest des Landes – siehe München für Bayern.

      Es gibt weltweit nur zwei Hauptstädte auf die das nicht zutrifft -> Berlin und Nairobi.

  4. Letzte Woche im RBB wurde der Innenminister Brandenburgs Schröter(SPD) mit der Frage konfrontiert ob es stimme das sein Ministerium Verträge mit privaten Sicherheitsfirmen abgeschlossen hätte weil die Polizei nicht mehr die Sicherheit der Bürger Brandenburgs garantieren könne. Schröter sagte darauf das zusätzlich 9000 private Sicherheitsleute die Polizei unterstützen würden. Auf die Frage warum die Polizei abhängig von privaten Sicherheitsbeamten abhängig sei antwortete er: „Da spielen verschiedene Faktoren eine Rolle“ was er nicht sagte ist das die SPD in den letzten mehr als 20 Jahren immer die Regierung stellte und das in diesen Zeitraum massiv Stellen abgebaut , Reviere geschlossen und die Polizei sich nur noch in größeren Städten anzutreffen ist.

  5. Auf einer offiziellen Seite des Bundes las ich vor kurzem, dass in Berlin fast 900 000 Ausländer leben, ohne die Eingebürgerten wohlgemerkt. In anderen Nationen ist die
    Hauptstadt so etwas wie die Lokomotive des Landes, in sämtlichen Bereichen.
    Bei uns ist es das asoziale Armenhaus der Nation und ein kriminelles Moloch für
    das man sich schämen muss. Diese Zustände sind einzig und allein auf die links-grüne
    Politik der letzten 15 Jahre zurückzuführen, es sind die direkten Folgen dieser gelebten
    und liberalen „Refugees Welcome“ Einstellung.

    • Ich habe 1990 Berlin verlassen und lebe jetzt auf dem Land in Niederbayern — aber auch spürt man täglich die Auswirkungen der Masseninvasion zwar nicht so krass wie in Berlin aber man spürt sie. Bei der Landtagswahl 2018 wählten 15,6% AfD im Ort (4000EW)

    • Masseninvasion gibt es haufenweise von Nord-Ost. Spackos siedeln halt immer gerne da, wo es reichlich zu schmarotzen gibt.

    • Ich glaube Frau Wortmann hat nicht sie gemeint mit Invasor,
      weil sie umgezogen sind, oder warum sind sie sprachlos?

  6. Auf der einen Seite, so liest man hier, sind Polizei und Justiz in Berlin am Limit; andererseits werden die lächerlichsten Justizkomödien aufgeführt. Bei mir im Hause hat ein Mieter den anderen wg. Diebstahls eines dreckigen Fahrradputzlappens angezeigt; es läuft ein Ermittlungsverfahren, ich wurde als Zeuge vernommen, kurz, Absurdität hoch drei. Dafür sind also Zeit und Personal da…

  7. Wer so wählt, wird so regiert ! „Elite-Polizei“ wird ja zur Zeit ausgebildet!!! Muhaaaaaa, wird alles in Chaos versinken. Berlin hat fertig, schon lange!! Kein Mitleid mit dieser Bevölkerung der Hauptstadt.

    • Wohnen da noch Deutsche? Ist Deutsch überhaupt noch Amtssprache? Und wenn ja, warum? Angeblich verständigen sich doch auch Nazis auf deutsch. Darf das?

  8. Naja, ist halt Bürlün. Aus der dortigen “ Police Academy “ gibt´s aber sicher bald hochqualifizierten Nachwuchs. Null Mitleid.

  9. Shithole Berlin. Bei dieser Regierung kann man nichts anderes erwarten. Berlin hat sich abgeschafft.

  10. Naja, wirklich verwunderlich ist das ja nun nicht. Die Regierung dort ist ja auch nur beschränkt einsatzfähig.

    • Leider ist es jetzt wirklich so, dabei war Berlin mal eine lebenswerte Stadt. Ich bin 61 hier geboren und habe abgesehen vom Militärdienst bei der NVA mein ganzes Leben hier verbracht. Es tut einem als alten Berliner sehr weh, wenn er sieht, was aus der Stadt geworden ist.

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