Was für ein Armutszeugnis: In Deutschland reicht das Geld nicht mal mehr zum Sterben

Foto: Von Anna Luopa/Shutterstock

Berlin – Was sagt das über ein Land aus, in dem die Bürger nicht mal mehr genügend Geld haben, um ihre verstorbenen Angehörigen würdevoll zu beeerdigen? 2017 haben die Kommunen in Deutschland 57,3 Millionen Euro für sogenannte Armutsbegräbnisse gezahlt. Die Sozialämter erstatteten 20.227 Angehörigen die Bestattungskosten, die finanziell nicht dazu in der Lage waren, diese selbst zu übernehmen, wie es aus einer Antwort des Statistischen Bundesamtes auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann hervorgeht, über die die „Passauer Neuen Presse“ berichtet (Dienstagsausgabe). In Bayern gab es 2.076 Empfänger, in Baden-Württemberg waren es 2.185 und in Niedersachsen 2.113. In den alten Bundesländern erhielten 14.592 Angehörige eine Erstattung der Begräbniskosten in den neuen Bundesländern waren es 5.635. Im Jahr 2016 waren noch 59,5 Millionen Euro an 21.434 Angehörige gezahlt worden.

Zimmermann warnte vor einer Reduzierung der Kostenübernahme durch die Kommunen. „Aufgrund der zunehmenden Altersarmut und der sich ausbreitenden prekären Beschäftigung ist für die Zukunft ein Anstieg von Sozialbestattungen zu erwarten“, erklärte sie. Angesichts der damit steigenden finanziellen Belastung der Kommunen sei zudem zu befürchten, dass die Kommunen die Kostenübernahme absenken könnten.

„Dabei wäre es in vielen Regionen notwendig, die Leistungen anzuheben, um auch armen Menschen ein würdevolles Begräbnis zu Teil werden zu lassen“, forderte sie und sprach sich für die Einführung von bundesweit einheitlichen Standards für Sozialbestattungen aus.

Wie heißt es noch: Das Geld reicht nicht zum Leben, aber auch nicht zum Sterben. (Quelle: dts)

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36 Kommentare

  1. Auch hier geht es nur um´s Geld.

    Auf christlichen Friedhöfen muss man Grabfelder (Zeit) kaufen, einmal die gekaufte Zeit abgelaufen ist auch jegliche Totenruhe völlig egal. Entweder erneut kaufen oder es wird an die nächsten trauernden Hinterbliebenen verkauft. Es geht ums Geld, Moral uninteressant.

    Bei muslimischen Friedhöfen gibt es keine ablaufende Liegezeit, Gräber bleiben bis zum Sanktnimmerleistag erhalten. So auch in der christlich fühlenden BRDigung genehmigt. Für Christen allerdings nicht…..

    Allerdings ist mir jetzt nicht bekannt ob bei Muslimen auch so fleissig und mitfühlend abkassiert wird wie bei Christen.

    Leute, alles eine riesen Heuchelei die nur ein Ziel hat: GELD.

    Ich werde meine Tocher aus dem Jenseits noch enterben, sollte sie sich wagen auch nur einen Cent freiwillig für meine spätere Beerdigung auszugeben. Ein Leben lang wird man mit Steuern und Abgaben ausgebeutet, kann man nicht mehr (Tot) interessiert sich der Staat nicht mehr für den ehemaligen Steuerzahler. Dann geht es mit den Erben weiter.

    Warum stellt die Kirchensteuer einnehmende Kirche nicht grundsätzlich kostenlose Beerdigungen für ihre „Schäfchen“ zur Verfügung? Ein Leben lang Kirchensteuer kassieren aber bei Ableben versagt die christliche Moral dann.

    Nein, die Reichtümer werden lieber im Vatikan gestapelt und ein pensionierter Kirchenfürst kassiert eine Pension da wird mancher Politiker neidig.

    Bei dem Thema frage ich mich sowieso, warum solche Pensionen vorgesehen sind? Als Single ohne Kinder der angemessen zu leben hat, wohl viel zu viel.

    Aber die christlichen Schäfchen zahlen ja gern, nicht nur für ihre eigene Beerdigung….

  2. Aber 190.000000 Millionen Euro „Taschengeld“ aus den Steuergelder, wurde von 2016- 2018 an die Goldstücke ausgezahlt. Auch eine sehr würdige Angelegenheit. Noch Fragen?

  3. dieses Land um 180 *drehen ! Deutsches Volk erwacht jagen wir das dreckspack der altparteien aus unseren Land samt ihren sippen .!!!!!!!!!!!!

  4. Wenn man sein ganzes Leben Steuern bezahlt hat und eine geringe Rente,warum soll man sich nicht die Beerdigung vom Staat bezahlen lassen.Wenn ich mal Tod bin kann mir das egal sein und bei einer Sterbeversicherung verdienen andere.

  5. nun ja, von der Grundsicherung / Harz IV kann man nun einmal keine 3.000 Euro für eine Bestattung ansparen.

  6. Nach der Joschka Fischer-Maxime [Hauptsache die Deutschen haben es nicht (das Geld)] wird es manche Politiker wurmen, wenn so viel Geld für die Eigenen ausgegeben wird.

    • Schon seltsam unser Joschka. Was er den Deutschen nicht gönnt, kassiert er als Deutscher aber reichlich ab und kann sich damit eine große Klappe erlauben.

  7. Interessant wäre aber auch ein Vergleich der hiesigen Begräbniskosten mit anderen Ländern gewesen.
    Mehrere Tausend Euro für eine normale Bestattung, wer (der Hinterbliebenen) kann sich das bitte einfach so leisten?

    • Die Begräbniskosten sind in jedem europäischen Land hoch genug, manchmal ein bißchen weniger als in Deutschland, doch es sind fast immer die gleichen Preise. Mehrere Rentner beginnen dieses Geld (für sich) schon im Alter von 45-50 Jahren yu sparen. Manche machen Schulden und bezahlen sie im Laufe von einigen Jahren. Oder verkaufen etwas, was zu verkaufen ist.
      Manche entscheiden sich für Kremation, sie ist billiger, manche stellen nur einfache Holzkreuze und pflanzen ein paar Blumen. Es gibt auch die Familien, die die Verstorbenen auf Staatskosten begraben lassen, d.h. lassen den Boden in der Leichenhalle liegen.
      Doch die Europäer sind keine Extrem-Nordvölker, bei denen die Alten hinter den Horizont allein gingen, wenn sie sterben wollten, um ihre Familien nicht yu belästigen. Wir sind doch viel meschlicher.

  8. “ Sparen Sie noch heute für eine ihnen angemessene Beerdigung“

    in Vorfreude, ihre betreuende Firma : „Save to your own grave “

    ( Formerly known as „BRD“ )

    bitterster Sarkasmus off

    • „Sparen Sie nicht ! Machen Sie lieber eine sause. Was nachher ist, geht nur die hinterbliebenen was an. Da haben SIE sowieso nichts von. „

  9. Für (Schein)-Asylanten hat diese Regierung unter Führung von IM Erika aber anscheinend genügend Geld!

  10. Unternehmen (Kapitalisten) geben den Mitarbeitern Geld. Der Leviathan nimmt es ihnen weg. Aber auf wen sind Leute sauer, wenn sie nicht genug Geld haben? Auf Unternehmen (Kapitalisten).

    Sozialistische Neidgesellschaft nennt man das.

  11. Mit Kapitalismus hat das nichts zu tun, sondern mit dem Sozialismus, der die Menschen arm macht. Schließlich bleibt dem durchschnittlich verdienende Bürger in Deutschland nach allen Steuern und Abgaben nur noch rund 30% von dem, was ihm der kapitalistische Unternehmer zahlt, den Rest mimmt der Leviathan.

    • Es wurde die MwSt von 19% sowie alle weiteren, im Preis versteckte „STEUERN“-RAUBABGABEN – insgesamt verbleiben 10% des verdienten Geldes! 10% ABGABE hatte einmal den 30-jährigen Krieg ausgelöst – jetzt treibt man 90% bei den Arbeitmicheln ein! 🙁 UNFASSBAR!

    • Ich sehne den augenblick herbei, mal richtig „umgehen“ zu können. Ich käme aus dem „umgehen“ gar nicht mehr raus 😤😤😤

  12. Früher gehörte die Bestattung zur Grundleistung der gesetzl. Krankenkassen – nach der Gesundheitsreform nicht mehr. Dafür aber stiegen die Beiträge.

    Nicht die Kommunen müssten diese Kosten tragen, sondern der gefräßige Bund.

    • So wie andere Leistungen wie Brillen und beim Zahnarzt. Mir ist dabei aufgefallen, dass immer mehr junge Neubürger Zahnspangen tragen. Wer die wohl zahlt? Eine Bekannte erzählte mir, dass bereits vor über 20 Jahren ein Mitarbeiter ihrer Krankenkasse ihr sagte, sie habe den falschen Pass.

  13. Habe da eine Geschäftsidee für IKEA :
    Pappsarg zum Selbstzusammenbau mit altersgerechter Aufbau-Anleitung. Den können sich deutsche Armuts-RentnerInnen schon mal nebens Bett stellen und wenn man merkt, dass es zu Ende geht, legt man sich einfach selber rein.
    Voila, Problem gelöst und die Gemeinden müssen nicht bei den Kosten für unsere Neubürger und deren Zweit- und Drittfrauen sparen !

  14. Dafür ist es bestimmt wichtiger, das die Toten einer bestimmten Glaubensrichtung schnellstmöglich in die Heimat geflogen werden-auf Kosten des Sozialamtes, also sprich der Steuerzahler.

  15. Dann fragt mal bei den Beamten, was da nach dem Ableben für Gelder fließen. Da wird dir schwindlig.

  16. Nach jahrelanger Arbeit im Niedriglohnsektor am besten gleich nach dem Ableben im Hinterhof im Container entsorgen.

  17. Die sich schämen? die lachen uns noch aus und beschimpfen uns als Nazis das ist keine Regierung mehr das sind Macht und Geld besessene Kreaturen denen jegliches menschliche Gefühl abhanden gekommen ist.

  18. Früher gab es wenigstens noch Sterbegeld von der Krankenkasse, waren glaub 3000 DM. Heute wird lieber der Schwiegervater, Bruder und sonst wer in der Türkei mit versichert.

  19. Dafür gibt es in immer mehr Städten muslimische Friedhöfe und da kommen auch schon mal über 2.000 Menschen um einen Kriminellen zu beerdigen und dieser Aufmarsch wird auch noch von Polizisten geschützt, perverser geht es nicht mehr.

  20. Und viele der Gestorbenen sind Menschen, die ihre Kraft noch eingesetzt haben, um dieses Land wieder wirtschaftlich nach vorne zu bringen. Es sind die Eltern und Großeltern. Diejenigen, die die heutige Jugend finanziert haben.

  21. In armen Ländern werden die Toten mit viel Anteilnahme und Trauer durch die Familie entweder kostenlos und heimlich auf einem abgewrackten Friedhof oder aber im heimischen Garten verscharrt.

  22. Der Artikel wäre noch dahingehend zu ergänzen, dass auch die für eine Bestattung gezahlte Sozialleistung NICHT für die Kostendeckung eines Begräbnisses ausreicht, man anschließend also noch verschuldet ist.

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