Tumult am Bahnhof – Algerier schließt sich in Zugtoilette ein › freie-presse.net

Foto:Von Rainer Fuhrmann/shutterstock
Festnahme in Freiburg. Foto: Rainer Fuhrmann/Shutterstock

Neumünster – Am Samstagmorgen gegen 01.30 Uhr wurden Bundespolizisten zu einem Einsatz im abfahrbereiten Zug im Bahnhof Neumünster gerufen. Eine fünfköpfige Personengruppe hatte sich in der Zugtoilette eingeschlossen, weil sie keine Fahrscheine für die Zugfahrt hatten. Dort hatten sie den Nothilfeknopf gedrückt.

Da die Gruppe von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden sollte, baten die eingesetzten Bundespolizisten die Männer auf den Bahnsteig. Dort kam es zu lautstarken verbalen Auseinandersetzung zwischen den Männern und den Bundespolizisten. Die Landespolizei wurde zur Unterstützung angefordert. Zwei Männer flüchteten aus dem Bahnhof, eine Nahbereichsfahndung blieb erfolglos.

Ein 22-jähriger Algerier tat sich besonders hervor: Er sprang ins Gleisbett und setzte sich unter den Zug und verhinderte somit die Abfahrt des Regionalexpress. Die Bundespolizisten holten den Mann aus dem Gefahrenbereich, dabei leistete der Algerier aktiven Widerstand. Nach 30 Minuten konnte die Streckensperrung aufgehoben werden und der Zug abfahren.

Den Algerier erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die Bundespolizei prüft, ob weitere Straftaten begangen wurden.

Kurze Zeit später kam es erneut zu einem Einsatz. Im Bahnhof Wrist war es in diesem Zug in Richtung Hamburg zu einer Schlägerei gekommen. Mehrere Streifenwagen der Landespolizei und der Bundespolizei sowie ein Diensthund wurden entsandt. Die Identität der Männer wurde festgestellt. Die Lage konnte beruhigt werden.

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20 Kommentare

  1. Es sollten immer Diensthunde bei den Einsätzen dabei sein. Die sind auch schneller als wegrennende Asylanten und können die dann in Schach halten. Allerdings muss den Schutzhunden (allen!) unbedingt noch gezeigt werden, wie sie erkennen, wenn jemand ein Messer zückt und wie sie sich schützen können. Das wurde ihnen bisher nicht beigebracht, weil es früher nicht nötig war.

    • Was man den Diensthunden ebenfalls noch beibringen sollte, ist wie sie zielsicher die Kronjuwelen finden können. Wir brauchen mehr Polizeihunde denn vor denen hat dieses Gesindel zehnmal mehr Respekt als vor einem Beamten. Vielleicht kommt man ja nicht mehr zu Allah wenn man mal von einem unreinen Vieh gebissen wurde.

  2. Einer setzte sich unter den Zug und verhinderte damit die Abfahrt? Wieso hindert sowas einen Zug an der Abfahrt? Sollte man mal auf ein Experiment ankommen lassen…

  3. Fünf Musels in einer Zugtoilette? Dann Nothilfeknopf? Wurde es ihnen zu eng? Sie wollten nicht entdeckt werden (weil wie üblich ohne Fahrschein) und rufen dann um Hilfe?
    Und dann hindert einer durch Blockade den Zug an der Abfahrt? Wollte er noch mitfahren oder was?

  4. Mich kotzt dieses Verhalten dermassen an, ich fahre oft Zug und des öfteren habe ich jetzt „maximalpigmentierte Goldstücke“ aus den Türen gezerrt, damit ich nicht für 30 km 2 Stunden für die Rückfahrt einplanen muss. Morgens sieht man die Rentensicherer nicht in der Bahn.

    Dann glotzen mich immer Gutmenschen böse an, weil ich mich als Frau mit Kampfsporterfahrung wehre, aber damit kann ich prima leben.

  5. Genauso machen wie seinerzeit mit dem renitenten “ Neubürger “ am Bahnhof in Flensburg.
    Der “ Hereingeflüchtete mit dunklem Teint “ hat jetzt ein eiskaltes Hinterteil. Bei diesem Klientel hilft nuir die Flensburger Lösung.

  6. Hätte sich die Berliner Polizeipräsidentin mit ihrer Forderung durchgesetzt, so hätte es keine Verzögerung gegeben. Die forderte „Legales Schwarzfahren für alle Schwarzen“

    • Ich als ehemaliger Diensthundeführer in Bundesdiensten antworte Ihnen mit einem: „Fragen Sie lieber nicht! Denn die Antwort auf diese Frage würde große Teile der Bevölkerung diesmal wirklich mehr als nur verunsichern!“

      Aber gut, ein Tipp gibt´s von mir: Sorgen Sie selbst vor. Verlassen Sie sich auf niemanden, wenn es hier anfängt. Und schon gar nicht auf die Polizei.

    • Herr Teichert, für Ihre ehrliche Antwort danke ich Ihnen und werde mir Ihre Ratschläge zu Herzen nehmen.
      Mit freundlichem Gruß!

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