Sachsen: Linke rüsten sich zum Krieg gegen die AfD

Linksextremisten, Antifa und Chaoten (Bild: Shutterstock.com/Von Gorb Andr)
Linksextremisten, Antifa und Chaoten (Symbolfoto: Shutterstock.com/Von Gorb Andr)

Die Panik unter den Deutschlandhassern ist in Anbetracht der mutmaßlichen AfD-Gewinnen bei den Landtagswahlen in Sachsen maximal. Nachdem nach Ansicht von Linksextremisten im Kampf gegen die AfD „Diskussionen und öffentliche Debatten nichts mehr bringen“ bleibe nur noch die „offene Konfrontation“. Ein linksextremistischer Aufruf zur militanten Offensive gegen die AfD.

„Machen wir es der AfD, ihren Mitgliedern, Wähler_innen und auch Sympathisant_innen in den Monaten bis zur Landtagswahl 2019 in Sachsen so unangenehm und teuer wie möglich“. So lautet die offene Aufforderung zur militanten Offensive gegen die AfD in Sachsen auf dem eigens dafür gegründeten Internetblog „loslegen – fight AfD“ .

Massiv bei den Linksextremisten ist die Angst, dass die AfD als eine „offen nationalistische, rassistische und antifeministische Partei“ nach den Landtagswahlen 2019 als stärkste oder zweitstärkste Partei in den sächsischen Landtag einziehen wird. Die AfD hätte es nicht nur geschafft rechts-konservative Werte in der Mitte der Gesellschaft zu verankern, sondern diese auch mehrheitsfähig werden zu lassen.

Auf allen Ebenen, mit allen Mitteln!

Wer es bis heute nicht verstanden habe, was die AfD sei und das sie im „Kern gegen jegliche Formen einer emanzipatorischen und freien Gesellschaft“ stehe, werde es auch in den nächsten Monaten nicht mehr begreifen, heißt es in dem Geschreibsel, in dem offen zu „militanten Offensive“ gegen die AfD geworben wird. Denn, so die linke Schlussfolgerung: „Was uns bleibt ist die offene Konfrontation“. Weiter heißt es:

Die Zeit der Diskussionen, der Aufklärung und auch des Redens muss vorbei sein. Sie ist, wie wir täglich erleben müssen, gescheitert. In dieser Konfrontation wird es darum gehen ob unsere eingesetzten Kräfte und antifaschistischen Kämpfe der letzten Jahre umsonst waren oder nicht„.

Freimütig stellen die rotlackierten Faschisten dar, zu welchen Mitteln sie gedenken zu greifen:

„Uns ist bewusst das wir diese Konfrontation weder an der Wahlurne, noch bei einem Gespräch gewinnen werden. Texte, Diskussionen und Demonstrationen helfen nicht mehr. Es muss praktischer und auch persönlicher werden. Machen wir es der AfD, ihren Mitgliedern, Wähler_innen und auch Sympathisant_innen in den Monaten bis zur Landtagswahl 2019 in Sachsen so unangenehm und teuer wie möglich. Nur so werden wir es schaffen, dass sie sich aus dem öffentlichen Raum wieder zurückziehen müssen.

Dabei geht es nicht nur, aber auch um offene Militanz, Outings oder vielfältige kreative Aktionen. Diese Formen von Widerstand können dabei helfen die Rassist_innen der AfD aus der Deckung zu holen und anzugreifen. Das Ziel unseres militanten, antifaschistischen Kampfes ist es, die Faschist_innen in unserer Nachbarschaft zu bekämpfen und zurückzudrängen. Nur so werden wir unserem längerfristigen Ziel, eine befreite Gesellschaft, einen Schritt näher kommen“.

Wer „diese Konfrontation und Auseinandersetzung“ nicht annehmen wolle, werde im Jahr 2019 eine Partei in Sachsen mit an der Macht sein, „welche ihre menschenverachtende Ideologie dann auch parlamentarisch umsetzen wird“. Und deren Politik werde zuerst jene treffen, die „am allerwenigsten in das beschränkte Weltbild der AfD passen“. Deswegen, so die Linksfaschisten: „loslegen – fight AfD!“ (SB)

Loading...