Frankreich: Gelbwesten rammen sich mit Gabelstapler ins Ministerium

Gelbwesten versuchten mit einem Gabelstapler in eine Bank einzubrechen; © jouwatch
Gelbwesten versuchten mit einem Gabelstapler in eine Bank einzubrechen; © jouwatch

Frankreich – Auch an diesem Sonnabend kam es in Paris zu schweren Ausschreitungen bei den Gelbwesten-Protesten. Autos brannten und Protestler verschafften sich gewaltsam mit einem Gabelstapler Zutritt zu einem Ministerium. Insgesamt waren wieder 50.000 Franzosen auf den Straßen, um gegen Präsident Macron zu demonstrieren. 

Benjamin-Blaise Griveaux ist ein französischer Politiker und gilt als einer der engsten politischen Verbündeten von Präsident Emmanuel Macron. Nun tauchten Videos im Internet auf, die zeigen, wie sich Gelbwesten am Samstag mit einem Gabelstapler in sein Ministerium rammten. Zunächst zertrümmerten sie die Tür des Ministeriums für parlamentarische Beziehungen mit der Baumaschine. Mehrere Gelb-Westen-Demonstranten drangen daraufhin in das Ministerium des Regierungssprechers in der Rue de Grenelle im 7. Arrondissement ein. Die anwesenden Mitarbeiter des Ministeriums seien evakuiert worden, die Staatsanwaltschaft ermittle, heißt es.

Die Proteste gegen den französischen Präsidenten und seine Politik hatten friedlich begonnen, wurden aber am Nachmittag zunehmend gewalttätig. Auf dem Boulevard Saint Germain brannten Motorräder und Barrikaden. Die Polizei antwortete mit Tränengas, um zu verhindern, dass die Demonstranten die Seine-Brücke überquerten. Ein Restaurantschiff sei in Flammen aufgegangen ein Polizist durch ein auf ihn geworfenes Fahrrad verletzt worden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Die Macron-Regierung habe ihre Haltung noch einmal verschärft und die Veranstalter der Demonstranten verurteilt. Man werde hart durchgreifen, ließ Macron laut euronews die Bürger wissen, die seine Regierung stürzen wollen.

Ein weiteres Video soll den Angriff auf einen Polizisten zeigen, der von der Masse überrannt wird und augenscheinlich versucht, sich mit Tränengas aus der Situation zu retten.

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...

36 Kommentare

    • Merkel durch die Gassen jagen? Merkel ist nur das sichtbare Ausführungsorgan. Wer Merkel Befehle erteilt, das ist die Antwort…

    • Das ist vollkommen richtig und gut erkannt, aber dafür brauchen wir was ganz anderes als Gabelstapler….dafür reicht selbst ein Platoon Navy Seals nicht aus. Cabale….

    • Muss ja noch steigerungsfähig sein. Einen Stapler bekommt man leichter her als einen Panzer. Vielleicht ist es nächste Woche ein Bagger mit Meißel 😉

  1. Panzer noch an der Tankstelle, Herr Macron? Plünderungen, unabhängig der politisch motivierten Proteste, noch nicht ausreichend um den Notstand auszurufen?
    Ihr Volk sieht seine falsche Wahlentscheidung. Gehen Sie Herr Macron.

  2. Was hält der Präsident mal davon seine Jacke zu nehmen, sein unfähigen Minister einzupacken und nach Hause zu gehen? Dann könnten die Polizisten und die Gelbwesten sich an einen Tisch setzten und darüber nachdenken wie sie das Land wieder in den Griff bekommen ohne die Einmischung von Rockefellers und Konsorten. Da aber Macron der Speichellecker dieser Hochfinanz ist müssen die Franzosen Ihn wahrscheinlich wirklich auf die Guillotine legen um ruhe zu haben. Ach ja, der Michel schläft übrigens weiter hahahahaha

    • Gemäss französischer Presse laufen dem Emanull immer mehr Minister und Berater weg. Mit Sylvain Fort hat die nächste Ratte das sinkende Schiff verlassen.

    • Danke für die Info! Leider kann ich kein Französisch und kann die Nachrichten aus Frankreich nicht lesen. In Deutschland findet man ja sowieso nichts.

  3. Wird zeit das es In Deutschland auch Pasiert! Migranten Stechen Deutsche an Vergewaltigen ! Und es wird von der Bundesregierung nur zu gesehen! Weil abgeschoben werden dürfen sie ja nicht mehr!

  4. Die Franzosen wollten einfach nur Kontakt zur Regierung aufnehmen. Früher ging das verbal. Heute braucht man einen Gabelstapler dazu. Das ist doch schon mal ein guter Anfang.

    Auch Steinmeier lud uns dazu ein, dass wir miteinander reden. Gerne würde ich seine Einladung annehmen. Leider hat er mir den dafür nötigen Gabelstapler nicht mitgegeben.

    • Das mit den Gesprächseinladungen ist so eine Sache. Man bleibt lieber unter sich. Daraus resultiert der Realitätsverlust dieser Leute.

  5. Das ist wie in Venezuela. Schliesslich sind dieselben Strippenzieher dahinter. Das Volk soll in die NWO- Falle gedrängt werden.

  6. Sonnenkönige haben eben einen Realitätsverlust!
    Aber das sieht mehr nach einer absichtlichen Aktion von irgendwelchen Störern aus die die Gelbwesten unterwandert haben. (Gladio?)

  7. Diese Proteste sind meiner Meinung nach zum Scheitern verurteilt, es sind zu wenig Leute, was sind schon 50.000 bei, was weiß ich wieviel Einwohner Frankreich hat. Wenn keine Millionen oder zumindest 1Million auf die Straße gehen, dann wird Macron noch nächstes Jahr Frankreich tyrannisieren. Der lacht sich doch tot über den Protest, der kann jede Menge Polizei aufbieten um dem ein Ende zu bereiten. Solange also nicht wesentlich mehr demonstrieren und den aus seinem Sessel ziehen, wird sich das eines Tages totlaufen und es geht weiter wie bisher.

    • Die Franzosen machen wenigstens, was ist mit den Deutschen? Nur linke Spinner sind in der Lage sich zu organisieren.

    • Ja aber es ist schade, wenn man schon demonstriert, dann soll es sich auch lohnen. Das geht doch schon etliche Wochen so und es ist nichts passiert, dieser Rothschild Zögling sitzt immer noch fest im Sattel.
      Ja und den DeutsChen wurde in 70 Jahren eine Gehirnwäsche verpaßt, sodaß sie denken es ist alles in bester Ordnung und die paar, bei denen es nicht funktioniert hat, sind zu vernachlässigen

    • Wissen Sie, daß ein kleines Steinchen genügt, um eine Lawine auszulösen?
      .
      Ist diese Lawine erst einmal losgetreten, werden die Schneemassen unüberschaubar und sind nicht mehr zu bremsen.
      .
      Ein bisserl darüber nachdenken würde genügen.

    • Ich denke unaufhörlich darüber nach, doch man kann eine Lawine nicht mit der Situation in Frankreich vergleichen. Die demonstrieren schon Wochen und ich sehe keine, ist zumindest meine Meinung.

    • Das ist richtig: es sind lächerlich wenige. Aber auch wenn es Millionen wären, würde das der Regierung in die Hand spielen, die Gesetze zu verschärfen, das Volk noch mehr zu kontrollieren und ihre Macht weiter auszubauen. Das Vorgehen ist so schlau wie die Gewerkschaften: wochenlange Kämpfe und Krawalle, damit vielleicht 10’000 Arbeiter 3 Euro Tageslohn mehr erhalten. Sehr ineffizient!

  8. Gewalt ist zu verurteilen ist, nur spiegeln die Berichte nicht die Hintergründe wieder. Die Proteste gegen Macron haben ihre Berechtigung. Die Menschen erkennen, wen sie da gewählt haben. Zwar zu spät. Aber nicht so spät wie in Deutschland, wo eine Mehrheit immer noch nichts begreift.
    Das eine spontane Bewegung auch Leute anzieht, die ihren Unmut mit Gewalt ausdrücken, lässt sich kaum verhindern. Auch war die Gewalt der Polizei gegen die Demonstranten vielfach unangemessen, wie Live-Videos immer wieder belegt haben. Die Polizeigewerkschaft hatte sich schon vor Wochen mit den Demonstranten solidarisiert.

    Das sollte sie auch konsequent umsetzen und den Weg für Neuwahlen in Frankreich freimachen.

  9. Gabelstapler?
    Tür aufbrechen?
    .
    Das waren keine Demonstranten in Gelbwesten.
    Das waren eingeschleußte linke Radikale in gelben Westen.
    Damit hätten sie nämlich eine Handhabe gegen die Demos.
    .
    .
    Mit einem Gabelstapler die Tür aufbrechen.
    Die anwesenden Mitarbeiter wurden evakuiert.
    Vom Hausmeister?
    .
    Die hätten doch auch die „eindringenden“ Demonstranten „evakuieren“ können.
    Ins nächste Polizeirevier.

  10. Diese Methode des Protestes dürfte bald den erwünschten Effekt erzielt haben, im Gegensatz zu den Pegida-Spaziergängen und friedlichen Demos der deutschen, die nachweislich nichts bringen. Man kann den Franzosen zu ihrem Mut nur gratulieren!

    • Es kommt nicht auf die Gewalt an, sondern auf die Zahl der Demonstranten. Bei Pegida müssen es noch mehr Teilnehmer werden!

Kommentare sind deaktiviert.