Franck Ribéry rastet aus: „Fickt eure Mütter, eure Großmütter und auch euren Stammbaum“

Franck Ribéry gönnt sich in Dubai ein Steak für umgerechnet 1.200 Euro
Franck Ribéry gönnt sich in Dubai ein Steak für umgerechnet 1.200 Euro

Franck Ribérys Reaktion auf die Kritik an seiner 1200 Euro teuren Goldsteak-Mahlzeit fiel eindeutig aus: „Lasst uns starten mit den Neidern, den Hatern, denjenigen, die durch ein löchriges Kondom entstanden sein müssen: F***t eure Mütter, eure Großmütter und euren gesamten Stammbaum“, antwortete der muslimische Fußballstar seinen „Neidern“ und „Hatern“auf  Twitter. Seine verachtenden Worte lösen nun eine Welle der Empörung aus. Er solle dafür suspendiert werden, findet die Bild-Zeitung.

In Dubai hatte sich der 35-jährige korangläubige Star-Fußballer vom FC Bayern München vor zwei Tagen ein Steak servieren lassen, dass mit Gold überzogen war und mehr als 1000 Euro kostet.  Was er sich so leisten kann, zeigte er der ganzen Welt stolz auf Instagram und Facebook. „Es gibt keinen besseren Weg, um das neue Jahr zu beginnen“, ließ er wissen und streute schwungvoll noch eine Prise Salz auf sein Riesen-Halal-Steak.

Diese Dekadenz wurde in den sozialen Netzwerken entsprechend kommentiert, was den ehemaligen französischen Nationalspieler zum Ausrasten brachte. Seine aus Algerien stammende Frau Wahiba Belhami sprang zur Seite und verteidigte ihn:An die Besserwisser – aus Mitleid: Haltet die Klappe! Es ist unglaublich“, teilt sie laut Bild unwirsch mit.

Der Verein Bayern München findet das Protz-Verhalten von Ribéry, der 2006 vom Christentum zum Islam konvertierte und dessen muslimischer Name Bilal Yusuf Mohammed lautet, offenbar nicht so schlimm: „Es muss jeder für sich selbst entscheiden, was und wie er es macht. Das ist ein Teil der Demokratie“, erklärte Bayern-Trainer Niko Kovac (47). Auch den Wutausbruch nimmt man eher gelassen hin: Der Verein billige die Wortwahl

screenshot Facebook
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Ob Ribéry alias Bilal Yusuf Mohammed für seine beleidigenden Worte zur Verantwortung oder gar wegen „Hate-Speech“ auf Facebook und Co gesperrt wird, ist zur Stunde noch unklar. (MS)

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