Als es kein Geld gibt, verprügelt Asylbewerber seine Betreuerin

Symbolbild: Ein Afrikaner aus Mali; © jouwatch
Symbolbild: Ein Afrikaner aus Mali; © jouwatch

Perg/Linz: Ein polizeibekannter 17-jähriger Asylbewerber aus Mali griff am Mittwoch seine 40-jährige Betreuerin an und verprügelte sie mit Fäusten.

Schon Ende Dezember 2018 war der Asylbewerber aus einer Unterkunft verwiesen worden, da er auf Krawall gebürstet war. Er wurde nach Perg verlegt, wo er jetzt am Mittwoch seine Betreuerin mit dem Tode bedrohte, falls sie ihm nicht sofort Taschengeld auszahlen würde. Er trat dabei gegen die Tür, um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen. Hinzugerufene Polizisten nahmen ihn mit zur Wache und setzten ihn kurz darauf auf freien Fuß.

Am darauf folgenden Donnerstag flippte der Afrikaner aus Mali dann erneut aus, da er die Betreuerin für ihn keine neue Unterkunft suchen wollte. Wieder trat er gegen die Tür, diesmal mehrfach. Er schleuderte einen Wäscheständer gegen eine Deckenlampe und ging dann auf die 40-jährige Frau los. Er versetzte ihr einen Stoß, woraufhin sie stürzte. Sie rappelte sich auf die Beine und versuchte vor dem Aggressor zu flüchten, der sie dabei mit Faustschlägen attackierte. Der Teenager landete daraufhin in Haft und wurde in die Justizanstalt Linz gebracht. Die Frau musste ihre Verletzungen anschließend im Krankenhaus behandeln lassen. (BH)

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