Döbeln: Müssen die Linksterroristen jetzt für 10 Jahre in den Knast?

Detonation in Döbeln - War es die Antifa?; © jouwatch
Detonation in Döbeln - War es die Antifa?; © jouwatch

DöbelnNach dem feigen Bombenanschlag auf ein AfD-Büro im mittelsächsischen Döbeln hat die Polizei noch in der Nacht drei Tatverdächtige ausfinding machen können. Es handelt sich um drei deutsche Staatsbürger im Alter von 29, 32 und 50 Jahren, die nach intensiver Fahndung noch im Stadtgebiet gestellt werden konnten. Momentan schweigt die Polizei, ob die Zugehörigkeit der Tatverdächtigen zum linken politischen Spektrum ausschlaggebend für den Anschlag war.

Die drei Tatverdächtigen wurden gegen Mitternacht ins örtliche Polizeirevier mitgenommen und befragt. Noch ist nicht bekannt, ob Haftbefehle seitens der Staatsanwaltschaft erlassen wurden. Ebenso wenig nannte die Polizei weitere Details zur Festnahme und wie sie den Tatverdächtigen auf die Spur kam.

Laut LKA-Präsident Petric Kleine führte die schnelle Aktivierung einer „Task Force Gewaltdelikte“ des Landeskriminalamtes (LKA) und die Maßnahmen der Polizeidirektion Chemnitz sehr schnell zur Festnahme der Tatverdächtigen.

Der Angriff auf ein AfD-Büro in Sachsen ist bereits der vierte binnen fünf Tagen!

Am 3. Januar explodierte ein Sprengsatz vor dem in der Bahnhofstraße ansässigen und von einem Landtags- sowie einem Bundestagsabgeordneten der AfD gemeinsam genutzten Büro. Zum Glück wurde niemand verletzt. Die Explosion hinterließ allerdings erhebliche Schäden an der Tür, am Rolladen und an der Fensterscheibe. Das in dem Büro in Brand geratene Werbematerial konnte von der Feuerwehr schnell gelöscht werden (jouwatch berichtete)

Nun sind wir allerdings gespannt, ob die Justiz, die ja mitten in einer Vertrauenskrise steckt, ebenso hart urteilt, wie in einem ähnlich gelagerten Fall:

Am 26. September 2016 wurde ein  Anschlag auf eine Moschee in Dresden verübt. Der 31-jährige Täter, ein deutscher Monteuer, wurde im August 2018 zu einer Haftstrafe von neun Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt. Die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Dresden sah damals versuchten Mord, da Herbeiführen von Sprengstoffexplosionen und versuchte besonders schwerer Brandstiftung als erwiesen an und fällte ein dementsprechend hartes Urteil.

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