Roter Senat in Berlin kauft Immobilien für seine linken Buddys

Ballhaus Pankow (Bild:Ballhaus Pankow; CC BY-SA 3.0: siehe Link)
Ballhaus Pankow (Bild:Ballhaus Pankow; CC BY-SA 3.0: siehe Link)

Berlin – Die rot-rot-grüne Regierung in Berlin kauft nicht mehr nur Wohnimmobilien, um ihren Genossen und Nutznießern in Kreuzberg günstige Mieten zuzuschanzen. Neuerdings werden auch „Veranstaltungsorte“ für die linke Kulturschickeria eingekauft. Von Geld des Steuerzahlers.

Erstmals seit vielen Jahren kauft das Land Berlin wieder in größerem Stil und einigermaßen systematisch Immobilien auf, informiert die Berliner Morgenpost über das hoch sozialistische Eingreifen von Rot-Rot-Grün in den kaputt-regulierten Berliner Wohnungsmarkt. Der Senat hat beschlossen, seine bisherige Kaufaktivitäten von 150 Millionen um weitere 50 Millionen Euro aufzustocken, wie der Tagesspiegel in einem unkritischen Jubelartikel schreibt.

Der links regierte Senat hat es sich zur Aufgabe gemacht, die an das Immobilienunternehmen Deutsche Wohnen vorgesehenen Wohnungen aufzukaufen. Dabei bedient sich der Senat eines perfiden Trick des „gestreckten Erwerbs“. Dieses Modell sieht vor, dass zunächst die Mieter selbst von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen, das ihnen durch die Veräußerung der Immobilien von der Predac Immobilien Management AG an die Deutsche Wohnen zusteht. Im gleichen Zug können sie die Wohnung dann an die Gewobag weiterverkaufen. Real betrachtet, handelt es sich hier um ein von staatlicher Seite betriebenes Spekulationsgeschäft bei dem der Senat als Strohmann auftritt. Handtiert der staatlich nicht begünstigte Wohneigentumserwerber so wie der linke Senat, wird er bei der Einkommenssteuer kräftig zu Kasse gebeten. Rund 700 Wohnungen in der Karl-Marx-Allee sollen so demnächst dem privaten Wohnungsmarkt entzogen und in Staatseigentum überführt werden.

Kultursenator Klaus Lederer (Linke) will ganz in der Dogmatik seiner Partei es nicht nur beim verstaatlichten Wohnungsbau belassen. Auch „Veranstaltungsorte“ sollen dem Markt entzogen und für die linke Kuturschickeria verfügbar gemacht werden. Das geschieht aber nicht mit dem Geld jener linken Genossen, die davon maßgeblich partizipieren. Bezahlt wird dies – wie der geplante Ankauf der Universal Hall und das historische Ballhaus Pankow, vom Steuerzahler.

Systembespaßer Dieter Nuhr hatte bei seinem Zwangsgebühren finanzierten Jahresrückblick helle Momente. So gibt er ab Min 27:00 einen kleinen Hinweis aus dem Einmaleins des Kapitalismus: „Wenn sich Mietwohnungsbau noch lohnen würde, würde es jemand machen!“

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14 Kommentare

  1. Das Gebäude auf dem Bild erinnert mich irgendwie an die Reitschule in Bern. Googelt mal danach und ihr werdet sehen, war da hausen darf und wie es dort mittlerweile aussieht.

  2. Kunststück; das Geld der anderen auszugeben. Der Länderfinanzausgleich machts möglich!
    Auf eigenen Beinen steht diese Stadt seit 1945 nicht mehr und wird es auch nie mehr.

  3. Der Kaiser hat Orden verteilt, in den Adelsstand erhoben, Adelstitel oder Rittergüter vergeben.
    Rot-Rot-Grün verschenkt eben „Veranstaltungsorte“ an ihre Anhänger.

  4. Das Land Berlin ist der alleinige Besitzer. Der Vorstand dieser Gesellschaftverdient gar
    nicht so schlecht mit ca 280000 pro Jahr. Die Mieten sind auch nicht
    günstiger als bei anderen Gesellschaften.

    Ich habe da eher den Eindruck, dass man dort warme und gut bezahlte Posten für ausgewählte Genossen hat.

  5. Nun hört doch endlich auf diesen internationalsozialistischen Hauptstadtkadaver rational erfassen zu wollen,Mensch da geht es um die Stalin-Allee,da wird sich doch eine Lösung finden.Diese heruntergewirtschaftete ,traurige Hure Berlin ist die angedachte Blaupause kommender Verhältnisse für Gesamtdeutschland,kann nichts,hat nichts,ist nichts ,aber clantechnisch Kunterunt,eine Schmarotzerkolake genährt durch das Geld arbeitssamer Leute.Berlin ist ein Zustand keine Hauptstadt.

  6. Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht.
    Nachdenken.
    .
    Gewobag ist sicher eine Aktiengesellschaft.
    Welcher Partei gehört diese?
    .
    Hier wird wieder mal versucht, Steuergelder in die Kassen einer Partei zu schaufeln.

  7. Im Falle der Deutschen Wohnen hat der Senat tatsächlich zu einem Trick gegriffen, bei welchem am Ende die Wohnungen an die Gewobag verkauft werden (sollen). Es handelt sich bei diesen Wohnungen um ganze Blöcke des Weltkulturerbes in der Frankfurter Allee, besser bekannt unter „Stalinbauten“. Diese Wohnungen sollten von der Deutschen Wohnen im großen Stil privatisiert werden, diese Wohnungen sollten also als Spekulationsobjekte angeboten werden.
    Ich finde das Wohnen ein Grundrecht ist und nicht alles dem sogenannten freien Markt überlassen werden kann. Wo das hinführt kann man im Prenzlauer Berg sehen, wo es so gut wie keine soziale Durchmischung mehr gibt. Diese ist aber für ein soziales Funktionieren notwendig. Natürlich kann es keine Mieten von 3 – 5 Euro/qm geben, aber zum Selbstkostenpreis plus einer kleinen Gewinnspanne.
    Viele seriöse Eigentümer von Miethäusern fahren gut damit, moderate Mieten zu erheben und können sich trotzdem das Haus, dessen Instandhaltung und einen kleinen Gewinn leisten.
    Wohnungen dürfen nicht zur Gewinnmaximierung von Hedgefonds und anderen Spekulanten werden!

  8. Nun, so wird das in der Politik eben gemacht.
    Linientreue, devote hündische Unterwürfigkeit muss erkauft und die Leute bei der Stange gehalten werden. Manche bekommen Pöstchen zugeschanzt, einige begehrte Listenplätze, wieder Andere bekommen ein Versammlungszentrum.
    Parteisoldaten, Funktionäre, Aktivisten usw. müssen entlohnt werden, sonnst fällt der Laden auseinander.

  9. Berlin hat schon genug Partymeilen, da braucht es keine neuen.
    Was Berlin braucht ist Sicherheit, bezahlbaren Wohnraum, betretbare Schulen und ein funktionierendes Nahverkehrssystem.

  10. Na, da wird sich die Terrororganisation Faschistische Antifa sicher ein schönes Stück heraussuchen dürfen.

  11. Wasser predigen und Wein saufen und die Verelendung des Souveräns voran
    zu treiben ist das Vorgehen der sogenannten „Antifaschisten“ oder
    „Postkommunisten“ oder „Deutsxhlandabschaffer“.
    Aber das Licht wird die korrupten und dunklen Kräfte besiegen.

  12. Ihr Roten seid schon lange fertig. Nur durch eure Majestät, Falschheit, könnt ihr noch etwas am Fettnapf nuckeln.

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