Palermos linker Bürgermeister widersetzt sich Salvini

Matteo Salvini (Bild:Twitter)
Matteo Salvini (Bild:Twitter)

Italien/Palermo – Palermos linker Bürgermeister Leoluca Orlando geht auf Konfrontationskurs zu Matteo Salvinis verschärften Einwanderungsgesetzen. Orlando kündigte an, einige Vorgaben außer Kraft zu setzen. Seine Amtsgenossen aus Neapel und Florenz wollen es Orlando gleichtun. Auch wenn einige Bürgermeister den Zeiten der Einwanderung nachtrauerten, sei aber auch für diese nun „das schöne Leben vorbei“, lässt Salvini wissen.

2016 klagte der angebliche Mafia-Bekämpfer Leoluca Orlando noch medienwirksam: „Palermo ist keine italienische Stadt mehr. Sie ist nicht mehr europäisch. Man kann durch die Stadt laufen und das Gefühl haben, man sei in Istanbul oder Beirut“ (jouwatch berichtete). Dies scheint für den Bürgermeister der sizilianischen Hauptstadt nicht mehr zur Wahrheit zu gehören, geht es doch nun darum, dem politischen Gegner in Gestalt des Lega-Politikers Matteo Salvini maximal in die Parade zu fahren.

Wie die italienische TGcom24 berichtet, sagte Orlando im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, er werde in Palermo einige Vorgaben für die Kommunen außer Kraft setzen. Das Gesetzespaket sei „unmenschlich“, weil es gegen die Menschenrechte verstoße. Außerdem führe es zu Kriminalität, weil es Menschen, die sich rechtmäßig in Italien aufhielten, „zu Illegalen macht“. Auch die Bürgermeister Luigi de Magistris aus Neapel und Dario Nardella aus Florenz sprachen sich gegen das neue Einwanderungsdekret aus und stehen für eine „Weiter- so-Politik“. Nardella sagte, Salvinis Gesetz werde Chaos und Unsicherheit in den Städten erzeugen. Neapels Bürgermeister de Magistris kündigte zudem an, das Schiff der NGO-Schlepper „Sea-Watch 3“ aufnehen zu wollen. Der Linkspolitiker hoffe, dass sich der NGO-Kahn dem Hafen von Neapel nähere. Im Gegensatz zur Regierung werde er eine Rettungsaktion starten.

Innenminister Matteo Salvini wies die Kritik zurück und antwortete in einem an Orlando gerichteten Facebook-Video sarkastisch:  „Du willst nicht gehorchen? Ich schicke dir nicht die Armee“. Dann fügte er hinzu, dass manche Bürgermeister den Zeiten der Einwanderung nachtrauerten, aber auch für sie sei nun „das schöne Leben vorbei“. (SB)

 

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12 Kommentare

  1. Denen geht es um die persönliche Macht.

    Hier sollte Salvini denen „zeigen, wo der Bartl den Most holt“! Einwanderung hat nichts mit regionaler Politik zu tun. das ist Staatsache.

  2. Da sieht man mal wieder, daß es in Italien genauso blöde Idioten gibt wie in der BRD. Ich weiß nicht, was diese Leute reitet, so mit ihren Mitmenschen umzugehen, denn was gutes oder produktives kommt doch definitiv nicht von den Einwanderern. Wer schmiert diese Halunken, sollte es der Völkervernichter Soros sein? In der Welt, wie sie momentan links tickt, ist alles möglich.

    • Das hängt stets mit der Finanzierung zusammen. DIe meisten Großstädte werden durch die Steuerumverteilung finanziert und können dann ihre Entscheidungen machen.

      Vergessen wird hierbei immer, dass es auf der anderen Seite Menschen geben muss, die durch ihre Arbeitskraft die Werte schaffen.

      Diese schaffenden Menschen werden durch die Umverteilung stets benachteiligt.

      Diese Umverteilung müsste man zunächst verändern.

      In Österreich fängt man schon einmal damit an.

  3. Italiener mußten selbst jahrzehntelang auswandern, um ein Auskommen zu haben.
    Palermo/Sizilien und Neapel die Gelder aus Rom streichen. Dann sollen sie sehen, wie sie mit ihren Flüchtlingen zurecht kommen.

    • Das würde ich übrigens auch mit Berlin machen. Kein Geld mehr. Seht zu, wie Ihr klarkommt. Die haben Vorteile, wovon die Bürger der Geberländer nur träumen können.

  4. Unkraut auf einem gepflegten Rasen muss man mit der Wurzel ‚ausstechen‘ und in der Biotonne entsorgen!
    Da gehören diese linken Bürgermeister hin.

    Wobei der Begriff des ‚Bürgermeisters‘ schon ein Witz an sich darstellt.

  5. Was zum Teufel haben die von den Migranten? Ihre eigene Unfähigkeit zu vertuschen, Millionen irgendwo zu versenken?Folgt dem Geld und dann könt ihr sie alle einsperren

  6. Das klingt so als ob Mafia-Bosse als Bürgermeister fungieren und nun ihre Geschäfte in Gefahr sehen. Denn viel schlimmer wie jetzt kann es ja werden und man sollte die Linken Mal durchleuchten, wer weiß was sie alles auf den Kerbholz haben.

  7. Alle Illegale aus ganz Italien in diese Städte schicken und dort unterbringen. Mal sehen, wie lange diese Bürgermeister durchhalten.

  8. „„Du willst nicht gehorchen? Ich schicke dir nicht die Armee“.“
    🤣
    Salvini ist einfach nur genial!

  9. Da reden die Krümel mit dem Kuchen. Aber typisch Linke, es geht nur um eigene Belange um dem politischen Gegner zu schaden und NIEMALS um die Bevölkerung!!

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