Irakischer Mädchenvergewaltiger aus Finnland in Deutschland festgenommen

Mädchen (Symbolbild: shutterstock.com/Von Julia von Kelle)
Mädchen (Symbolbild: shutterstock.com/Von Julia von Kelle)

Saarbrücken – Am Donnerstag nahm die Polizei einen 26-jährigen Iraker fest, der in Finnland verdächtigt wird, über einen längeren Zeitraum ein 13-jähriges Mädchen vergewaltigt zu haben. Er soll zu einer Gruppe von acht Männern gehören, die wegen sexueller Vergehen an Minderjährigen angeklagt sind. Bereits im Dezember war der mutmaßliche irakische Vergewaltiger in Deutschland festgenommen, aber dann auf freien Fuß gesetzt worden.

Die finnischen Behörden werfen dem Mann vor, in mehreren Fällen über einen längeren Zeitraum hinweg im finnischen Oulu ein 13-jähriges Mädchen vergewaltigt zu haben, so die Bundespolizei Bexbach am Donnerstag. Der 26-jährige Irak wurde in einem ICE von Paris nach Mannheim festgenommen. Aufgefallen war er den Beamten, da er keine Einreisedokumente oder einen Ausweis dabei hatte. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass nach dem 26-Jährigen international gefahndet wird.

Alle Opfer sollen jünger als 15 Jahre sein

Wie finnische Medien berichten, sei der mutmaßliche Vergewaltiger bereits im Dezember in Deutschland in Gewahrsam genommen worden, dann aber wieder auf freien Fuß gekommen, bevor er nach Finnland gebracht werden konnte. Die Polizei habe darauf einen internationalen Haftbefehl erlassen. Nun landete der Iraker wieder in Deutschland an. Der Haftrichter hat  entschied, den Mann Ende Januar nach Finnland ausliefern zu lassen.

Der finnischen Rundfunk berichtet weiter, dass der Iraker zu einer Gruppe von acht Männern gehören soll, gegen die Untersuchungen wegen sexueller Vergehen an Minderjährigen laufen. Laut des Berichts werde gegen zwei weitere Männer  gegen einen wegen schwerer Vergewaltigung, gegen den anderen wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern – ermittelt. Alle Opfer sollen jünger als 15 Jahre sein.

Finnland: Iraker bei Sexualdelikten massiv überrepräsentiert

Ende Januar 2018 berichtete Jouwatch darüber, dass auch in Finnland Ausländer in mehreren Deliktgruppen deutlich überrepräsentiert sind. Die höchste Überrepräsentation, mit einem gehörigen Abstand zur einheimischen Bevölkerung, wurde laut einer von der finnischen Polizeischule veröffentlichten Statistik im Bereich der Sexualdelikte festgestellt. Die größte Gruppe der ausländischen Tatverdächtigen seien Iraker. Sie stellen ein Drittel. Innerhalb der Sexualstraftaten tut sich diese Gruppe ebenfalls hervor. Sie sind hier mit zwölf Prozent vertreten.

Vor kurzem warnte die Polizei im finnischen Oulu auf ihrer Webseite junge Mädchen und ihre Eltern vor sexuellen Annäherungen über die sozialen Medien. In letzter Zeit hätten ausländische Männer mit schlechten Finnischkenntnissen versucht, online Kontakt zu minderjährigen Mädchen in der Region Oulu aufzubauen, hieß es dort laut WeltOnline. Einige dieser Kontakte, so die Polizei, hätten zu dem Verdacht auf sexuellen Missbrauch geführt. (SB)

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