Gleichsetzung von Amberg und Bottrop ist deutschfeindlich

Wolfgang Hübner

Die Taten von Bottrop und Amberg zeigen, dass Ausländerfeindlichkeit in Deutschland offensichtlich schwerer gewertet wird als Deutschfeindlichkeit. (Collage: P.I.NEWS)

Bei den Gewalttaten von Amberg und Bottrop sind Menschen verletzt und traumatisiert worden. Das diesen Menschen zugefügte Leid erlaubt keinen Unterschied, ob die Opfer Deutsche oder Nichtdeutsche sind. Wer trotzdem einen Unterschied macht, setzt sich moralisch ins Unrecht, vielleicht sogar rechtlich. Das sollte klar sein. Ebenso klar muss jedoch sein, dass weder die Täter noch die Taten gleichgesetzt werden dürfen. Der Bundesregierung und den meinungsbildenden Massenmedien in Deutschland ist das allerdings überhaupt nicht klar. Im Gegenteil wird zumindest in wichtigen Medien versucht, die Tat von Bottrop stärker zum Thema zu machen als die Tat in Bottrop.

Nach allem, was bislang bekannt ist, hat in Bottrop ein psychisch vorbelasteter Deutscher mit selbst zugegebener ausländerfeindlicher Motivation versucht, Menschen migrantischer Herkunft mit seinem Auto zu verletzen oder zu töten. Ungeachtet der noch notwendigen Klärung einiger Ungereimtheiten bei dem Vorfall ist diese Tat zu verurteilen Es ist aber auch zu untersuchen, ob der Täter wegen seiner psychischen Disposition als schuldfähig im strafrechtlichen Sinne angeklagt werden kann. Je nach Ausgang dieser Untersuchung ist der deutsche Täter zu verurteilen oder in einer geschlossenen Abteilung der Psychiatrie zu verwahren.

In Amberg haben junge Männer ausländischer Nationalität, die als „Flüchtlinge“ angeblich schutzsuchend über die offenen Grenzen nach Deutschland gelangt sind, eine gewalttätige Hetzjagd auf deutsche Bürgerinnen und Bürger veranstaltet, die mit ihrer Arbeit, Steuern und Toleranz den Unterhalt dieser marodierenden „Flüchtlinge“ ermöglichen. Damit haben die Täter von Amberg jegliches Gast- und Aufenthaltsrecht in Deutschland verwirkt. Das ist moralisch unbestreitbar und rechtlich nur deshalb umstritten, weil politische und gesellschaftliche Kräfte sich aus ideologischen, aber auch ökonomischen Interessen dagegen wehren, die notwendigen Konsequenzen zu ziehen, also die sofortige Isolierung und Abschiebung der Täter.

Wer als Deutscher Straftaten in Deutschland begeht, ist nach deutschem Recht zu behandeln. Wer als „Flüchtling“ Gewalttaten wie in Amberg gegen gastgebende deutsche Bürger begeht, verwirkt das Recht auf Schutzsuche und ist entsprechend zu behandeln.

Die triviale Tatsache, dass es sich sowohl bei den Tätern von Bottrop und Amberg um Menschen handelt, darf nicht zu dem Schluss führen, dass ihre Taten gleichzusetzen sind oder gar Ausländerfeindlichkeit schwerer wiegt als Deutschfeindlichkeit. Vielmehr ist die Unfähigkeit, besser wohl Unwilligkeit, eine Gleichsetzung der Taten zu vermeiden, bereits Ausdruck einer Deutschfeindlichkeit, die seitens Deutscher nur als Selbsthass gewertet werden kann.

Diejenigen Deutschen, die sich in großer Mehrheit diesem Selbsthass aus guten Gründen verweigern, müssen dem Selbstmordkurs von Teilen ihrer Landsleute, der Bundesregierung und vieler Massenmedien aktiven Widerstand entgegensetzen. Sonst wird es noch viele Ambergs geben, aber nur die Bottrops werden skandalisiert werden.

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