Angst vor IS-Kämpfern: Algerien nimmt keine Syrer mehr auf (im Gegensatz zu Deutschland)

Foto:Von Niyazz/shutterstock
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Algerien schließt seine südliche Landesgrenze zu den Staaten Mali und Niger für alle syrische Flüchtlinge. Die Gefahr, dass jetzt auf der Flucht befindliche IS-Kämpfer ins Land einsickern, sei zu groß, so die algerische Regierung.

Während Spanien und der Rest Europas angesichts der rückkehrenden IS-Schlächter wenig besorgt zu sein scheinen und jeden weiterhin mit offeneren Armen begrüßen, hat das  nordafrikanische Algerien schwere Sicherheitsbedenken.

„Wir haben in den letzten Jahren 50.000 Syrer aus humanitären Gründen beherbergt, aber wir können keine Mitglieder bewaffneter Gruppen akzeptieren, die aus Syrien geflüchtet sind, wenn es um unsere Sicherheit geht“, erklärte laut businessinsider.com. der für Migration zuständige Innenminister Hassen Kacimi.

Rund 100 IS-Kämpfer seien nach Angaben des Innenministers Kacimi bei ihrem Versuch die algerische Grenze zu überschreiten erwischt und sofort wieder zurückgeschickt worden.

Diese Syrer hätten es mit Hilfe gefälschter sudanesischer Pässen geschafft, die Türkei, Jordanien, Ägypten, den Sudan, Niger und Mali zu durchqueren.

Auf jeden Fall stecke dahinter ein kriminelles Netzwerk: „Wir müssen sehr wachsam sein, damit sie nicht nach Algerien kommen“, warnte der algerische Innenminister. Algeriens Haltung steht damit in krassem Gegensatz zu der vieler westlicher Regierungen, die immer noch großherzig jeden, der sich Syrer nennt, aufnehmen.

In Deutschland bereiten Merkel und Co sogar den hochumstrittenen Weißhelmen bereitwillig ein neues Zuhause, die im Verdacht stehen, gute Kontakte zum IS zu pflegen (jouwatch berichtete). Im Oktober landeten die ersten von ihnen mitsamt Familie in Frankfurt am Main.

Weit offen für jeden, der möchte, ist auch Spanien. Dort landeten laut Angaben der spanischen Tageszeitung El País im vergangenen Jahr bis zum 26. Dezember 57. 250 illegale Einwanderer – ein neues Rekordhoch. (MS)

 

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