Das Schweigen der Medien: Südafrika – „Killt alle Weißen!“

Schaut auf Südafrika! Foto: Von Gustavo Frazao/Shutterstock

Vergangenen Freitag kam es an einem der schönsten Strände Südafrikas, dem Clifton Beach in Kapstadt, und stellvertretend für die weiße Minderheit im Land, zur symbolischen Schlachtung eines weißen Merino-Schafes durch schwarze „Antirassisten“, wie freewestmedia berichtet. „Kill All Whites!“ (Tötet alle Weißen) war auf T-Shirts der „antirassistischen“ Tierquäler zu lesen. 

In Deutschland gilt jedoch: „Jeder streichelt seinen Bimbo“ (SPIEGEL-Schlagzeile, Heft Nr. 52/1991). Warum eigentlich?

Über Albert Schweitzer, Friedensnobelpreisträger des Jahres 1952, schrieb der SPIEGEL 1965: „Über eine Heuschrecke trat er vorsichtig hinweg, ein träger Neger war vor einer Ohrfeige niemals sicher: „Ich bin euer Bruder, aber der ältere.“ Der schweizerische Rundfunk berichtete über den Journalisten Al Imfeld, der Albert Schweitzer 1954 in Gabun besucht hatte und  enttäuscht wieder abreiste, als er Schweitzers Einstellung den Schwarzen gegenüber zur Kenntnis nehmen musste: „Schau, die sind noch Kinder, die müssen wir jetzt langsam zu Erwachsenen heranziehen und müssen ihnen Kultur geben. Die haben noch keine Kultur.“ Mit Imfeld zusammen war auch der damalige südafrikanische Innenminister in Lambaréne. In Anwesenheit von Imfeld äußerte Schweitzer seine Überzeugung, dass die Apartheid der richtige Weg sei, da die „Neger“ noch nicht auf dem Niveau der hochentwickelten südafrikanischen Kultur seien.

Albert Schweitzer musste es wissen. Der Arzt, Philosoph, Theologe, Musikwissenschaftler, Nazigegner und Friedensnobelpreisträger war, mit einer mehr-jährigen Unterbrechung während des Ersten Weltkriegs, ab 1913 mehrere Jahrzehnte in Zentralafrika tätig, gründete das legendäre Urwaldhospital von Lambaréne in Gabun und verstarb dort 1965 im Alter von 90 Jahren.

Albert Schweitzer – ein Rassist?

Natürlich stockt Einem heute der Atem, wenn man Schweitzers Einstellung zur Kenntnis nehmen muss. Hat er das wirklich gesagt? Hat er wirklich die Apartheid verteidigt? Klar, dass er nach heutigen Maßstäben als Rassist gilt. Aber was sind schon „heutige Maßstäbe“ im Angesichte der ewigen Wirklichkeit? Albert Schweitzer war viel zu gebildet, um dumpfer Rassist zu sein. Vermutlich ist er einfach Realist gewesen. Und gegen den Realismus kann der Rassismus logischerweise einpacken. Die Realität zeigt sich gänzlich unideologisch und sie zeigt sich im südlichen Afrika besonders deutlich.

Angola, Sambia, Mosambique, Simbabwe, Namibia und Südafrika: Alle diese Länder wurden im 20. Jahrhundert von den Nachfahren der ersten Kolonialherren in die Unabhängigkeit entlassen und bestätigen seither, was Albert Schweitzer als Warnung niedergeschrieben hatte – Rassismus hin oder her. Man kann es drehen und wenden, wie man will: „Schau, die sind noch Kinder, die müssen wir jetzt langsam zu Erwachsenen heranziehen und müssen ihnen Kultur geben. Die haben noch keine Kultur.“

Schweitzers Einschätzung ist heute noch besser durch Fakten belegt als zu der Zeit, in der er sie verfasst hat. Es gibt genau ein Wort, welches den Zusammenhang von Afrikaner (schwarz), Staat und Nation präzise beschreibt: Unfähigkeit. Afrikanische Neger sind nicht dazu in der Lage, ein Gemeinwesen nach westlich-abendländischem Vorbild zu schaffen oder zu erhalten. Wo ihnen ein solches hinterlassen wurde, haben sie es zuverlässig ruiniert. Südafrika wird erst seit 1994 vom ANC (African National Congress) regiert, die böse Apartheid ist seither abgeschafft – und so sicher wie das Amen in Kirche geht auch dieses einst blühende Land den Weg alles Afrikanischen, nämlich den Weg ins Chaos und in den Ruin. Alles geht den Bach runter. Rechtssicherheit, Infrastruktur, medizinische Versorgung, Wirtschaft, Bildung, Lebenserwartung – einfach Alles.

Im ZDF gab es vor etwa fünf Jahren eine sehenswerte Reportage über weiße südafrikanische Farmer, die mit Mann und Maus und allem Gerät ihr Land verließen und sich in einem „großen Treck“ auf den Weg in den Kongo machten, um dort von vorn zu beginnen. Selten gab es einen besseren Einblick in afrikanische Zustände als in den Interviews mit den Umsiedlern und der Dokumentierung ihrer Erlebnisse auf dem Weg in die „Neue Heimat“ Kongo: Die Errungenschaften der Weißen sind begehrt, die Weißen selbst aber nicht.

Zurück in Kapstadt

Vergangenen Freitag war in Kapstadt zu beobachten, was bereits der südafrikanische Literaturnobelpreisträger John Marie Coetzee in seinem düsteren Roman „Schande“ (Originaltitel: „Disgrace“, 1999) so meisterlich bedrückend beschrieben hatte: Die deprimierende Hilflosigkeit angesichts eines völligen Desinteresses an der Durchsetzung des Rechts. Eine Gruppe organisierter Tierschützer wollte das arme Schaf vor den blutrünstigen Barbaren in Sicherheit bringen und hätte dabei die Unterstützung der Polizei haben müssen, da es in Südafrika ein Tierschutzgesetz gibt, demzufolge Grausamkeit gegen Tiere mit Geld- oder sogar Haftstrafe geahndet werden muss. Es stammt noch aus Apartheidszeiten.

Doch die Polizei verweigerte die Arbeit. Noch nicht einmal als eine weiße Einwohnerin von oberhalb des Strandes in Clifton gegen die symbolträchtige Schächtung vorgehen wollte, fand sie Hilfe. Stattdessen steckte sie Prügel ein und ihr Funktelefon wurde ihr gestohlen. Und zwar unter den Augen der anwesenden Polizisten, die sich einfach abwendeten.  Neben dem Schaf war ein Plakat aufgestellt worden, auf dem zu lesen war: „Run, racist, run!“ („Lauf um dein Leben, Rassist!“) – und dann pumpte das arme Tier zuckend sein Blut in den weißen Sand von Clifton Beach. Einem der schwarzen Übeltäter zu Folge ist es bereits „Rassismus“, eine weiße Hautfarbe zu haben. Ein Anderer soll der weißen Frau unverblümt erklärt haben, dass sie sich aus seinem Land gefälligst zu verpissen habe. Er wusste auch genau, wie: Per Schiff. So, wie ihre Vorfahren im 17. Jahrhundert am Kap der guten Hoffnung angekommen waren.

Jouwatch hat in der Vergangenheit schon oft über Südafrika berichtet. Die alarmierendsten Fakten sind diejenigen zu Mord und Totschlag. Die zur Wirtschaft sind bloß deprimierend. Im Jahr 1967, zur „Blütezeit“ der Apartheid, gab es landesweit 170 Morde. Heute sind es im Schnitt 25.000 im Jahr. Weiße sind, gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil, überproportional häufig die Opfer. Und sie werden auch nicht einfach erschossen, sondern zumeist bestialisch zu Tode gefoltert, oft in ihren eigenen vier Wänden. Besonders Farmer trifft es auf ihren abgelegenen Höfen häufig. Über 70.000 Weiße wurden seit 1994 abgeschlachtet wie das Vieh, brutaler noch, als das Schaf am vergangenen Freitag. Propagiert wird das auch von den politischen Parteien Südafrikas, durch die Bank mehr oder weniger streng marxistisch orientiert, und obwohl sie das nach Recht und Gesetz nicht dürfen. Seit dem Tod des ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas, Nelson Mandela, gilt realiter Nichts mehr von dem, was anlässlich der friedlichen Machtübergabe 1994 vereinbart worden war.

screenshot Facebook
Opfer von Farmattacken (screenshot Facebook)

Deutsche Medien? Deutsche Politik? – Das Schweigen im Walde

Die Situation in Südafrika – auf Venezuela komme ich noch – hat viel mit der in Deutschland zu tun. In der grundverlogenen Republik Merkelstan mit ihren hanebüchenen Doppelstandards hört man Nichts aus Südafrika. Nicht in der ARD, nicht in der „Zeit“, nicht im „Spiegel“ – nirgends. Und wenn man doch Etwas hört, dann ist Südafrika die „Rainbow Nation“. Dass sie anno ´94 zu einer solchen hätte werden sollen, zum Vorzeigemodell eines funktionierenden Multikulturalismus in völligem gesellschaftlichen Frieden, lässt sich nicht bestreiten. Bestreiten muss man aber, dass es auch so gekommen wäre. Ganz anders ist es gekommen. Und Albert Schweitzer wusste das lange vorher. Südafrika 2018 ist ein einziger Horror – und daran ändert auch das Traumschiff im ZDF Nichts, wenn es bei strahlendem Sonnenschein in Kapstadt vor Anker geht und Sascha Hehn den jovialen Durchblicker, der putzigen Negerkindern gönnerhaft über die Köpfe streichelt, gibt.

Wahr ist, dass Nemand in der deutschen Medienlandschaft oder in der politischen Klasse wahrhaben will, was wahr ist, wenn es um Südafrika (oder Venezuela) geht. Die Realität in diesen beiden Ländern stützt ihren wohlfeilen, grottendämlichen und linken Menschlichkeits-Schnack nicht. Und was ihre infantile Weltsicht von den „die Menschen“ nicht unterstützt, das gibt es gefälligst auch nicht. Die merkelaffin daherlabernden Gutmenschen in Medien und Politik verblöden lieber ein ganzes Volk, als dass ihnen einfiele, ihre eigene Weltsicht auf Kompatibilität mit der Wirklichkeit hin zu überprüfen und sich endlich ehrlich zu machen. Und das muss ihnen eines nicht allzu fernen Tages übelst auf die eigenen Füße fallen. Die Märchenstunden dieser Pappnasen braucht sich kein erwachsener Demokrat für alle Zeiten bieten zu lassen.

Linke, der Rassismus und andere Unschönheiten

Dass aus Südafrika und der erzkommunistischen Drecksdiktatur Maduros in Venezuela keine Reportagen im Medien-Mainstream zu sehen sind, liegt einfach daran, dass den Verantwortlichen in den Sendeanstalten und den Printredaktionen klar ist, dass ihnen so viele Lügen, wie sie vorbringen müssten, um diese beiden Sauställe schönzureden, noch nicht einmal „dem Depp sein Spion“ abkaufte. Also halten sie lieber gleich den Mund und tun so, als gäbe es für uns Deutsche an Hand der südafrikanischen oder der venezolanischen Realität rein gar Nichts über ihr sonstiges Gelaber zu lernen. Realistische Reportagen aus Südafrika und Venezuela wären nämlich geeignet wie kaum etwas Anderes, die völlige Substanzlosigkeit ihres permanenten Geschwätzes vom bösen Rassismus, dem löblichen Antirassismus, der sozialen Gerechtigkeit und dem ganzen anderen, „zutiefst menschlich“ verpeilten Schwachsinn aufzuzeigen. Sie müssten ihre ideologieverkackten Anzugshosen endlich runterlassen. Das wollen sie auf gar keinen Fall.

Die Redaktion von Jouwatch erreichte an Weihnachten eine Lesermail im Zusammenhang mit dem SPIEGEL-Lügenbaron Relotius, die gerade im Hinblick auf Südafrika recht aufschlussreich ist. Herr W. aus S. schrieb uns:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

zu Apartheitszeiten im Jahre 1984 oder 1985 verbrachte ich mit meiner Familie unseren Urlaub in Südafrika. Auf dem Rückflug von Johannesburg nach Frankfurt hörten wir ein Gespräch der hinter uns sitzenden Personen  mit. Wie sich herausstellte handelte es sich um einen Südafrikaner und einen Spiegel Reporter. Der Reporter wurde von dem Südafrikaner befragt: Sie waren jetzt 3 Monate in Südafrika und haben die Verhältnisse unter der Apartheid dort erlebt. Was werden Sie darüber im Spiegel schreiben? Der Reporter antwortete dem Gesprächspartner: Wenn ich so schreibe, wie ich Südafrika und die dortigen Verhältnisse erlebt habe, bin ich in der Redaktion untendurch und kann meinen Hut nehmen. Dazu ist weiter kein Kommentar mehr notwendig, aber seit diesem Zeitpunkt lese und kaufe ich keinen Spiegel mehr. Und das ist schon lange her.“

Man muss nur einmal zurückdenken an den riesigen Bohei um den „deutschen Patrioten“ (Sigmar Gabriel, SPD), den in der Türkei inhaftierten, inzwischen freigelassenen, deutsch-türkischen Journalisten und Publizisten Deniz Yücel – und ihn mit dem beredten Schweigen der damaligen Empörten im aktuellen Fall des in Venezuela inhaftierten Reporters Billy Six vergleichen. Da liegen Welten dazwischen. Warum? Weil die Inhaftierung eines unschuldigen Journalisten immer gleich schlimm wäre? – Nein. Für die mediale Mainstream-Mischpoke in Deutschland gibt es Unterschiede: Yücel war mainstreamig, Billy Six ist es nicht.

Und die Türkei ist wegen Erdogan ein „böses Land“, während Venezuela eigentlich ein Gutes wäre, wenn die völlig verblödeten Kommunisten dort nicht Alles verkehrt machten, weshalb die deutsche Medien-Mischpoke wiederum nicht gerne berichtet. Jedenfalls nicht so, dass es so aussieht, als könnte ein Linker Etwas verkehrt gemacht haben. Che Guevara forever! Dem wirft auch kein deutscher Gutmensch vor, dass er Negerverächter und Schwulenhasser gewesen ist. Oder Mao: Wage es in Deutschland Jemand, einen Zahlenvergleich anzustellen zwischen Maos Opfern und denen von Hitler, – er gälte der deutschen Linken entlang ihrer Eigenwahrnehmung direkt als „undeutsch“.

Knapp vierhundert Venezolaner sind in Deutschland inzwischen als „Asylsuchende“ gestrandet, etwa drei Millionen haben ihr Heimatland fluchtartig verlassen, viele sind im Nachbarland Kolumbien als Flüchtlinge vor Maduros linkem Gesellschaftsexperiment untergekommen. Sehen wir Reportagen aus Kolumbien? Hebt schon großes Wehklagen an bei Frau Wagenknecht? Das ultralinke Postergirl war doch ganz begeistert vom sozialistischen Aufbruch Venezuelas unter Hugo Chavez? Höre ich aus der ultralinken Ecke heute noch Etwas dazu? Stehen Linke empört auf der Straße, um die Freilassung von Billy Six zu fordern? – Nichts, niente, nada. Und diese Arschlöcher begreifen sich als die moralische Elite unseres Landes. Es ist nicht zu fassen, womit wir in Form dieser Pharisäer geschlagen sind. Und über Allem thront Merkel wie eine fette Glucke und brütet die Eier des kulturellen Untergangs aus.

Einen darf man in dem Zusammenhang nicht vergessen: Den in der Versenkung verschwundenen Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD), von dem kaum noch Etwas zu hören oder zu sehen ist, seit er als Justizmohr seine Schuldigkeit getan hat und dem deutschen Volk per NetzDG einen Maulkorb verpasste. Außenpolitik macht die Glucke lieber selbst. Ihr dienstbarer Kompetenzwinzling – und hier wären wir wieder beim Thema Südafrika – ist kürzlich einmal aus seiner Versenkung aufgetaucht, um den Großspurigen zu markieren. Listig linste er hinter seinen Augengläsern hervor und enthüllte einen genialen Plan, wie wohl unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten dem Trumpschen Credo von „America First!“ beizukommen sei: Mit einer Allianz der Multilateralisten (das Wort hat ihm vermutlich die Glucke als Floh ins Ohr gesetzt). Neben Südkorea hatte er auch Südafrika als Mitglied seiner „Allianz der Trump-Erschrecker“ auf dem Zettel. Des Winzlings wahnwitzige Begründung: Deutschland teilt mit Südafrika denselben Wertekanon. Gibt´s noch Fragen zu diesem geschrumpften Sozial-Idi-Amin? Südafrika: 25.000 Mordopfer jährlich, Aufruf zum Genozid an den Weißen in sämtlichen Parteien – und Klein-Heiko aus Gluckenland schwafelt von einem „gemeinsamen Wertekanon“. Antirassist ist er sowieso.

Donald Trump sieht Südafrika aber in einem realistischeren Licht als Heiko von Gluckes Gnaden. Der US-Präsident dürfte sogar der einzige Staatschef der westlichen Welt sein, der sich überhaupt für das Schicksal der weißen Südafrikaner interessiert, wie untenstehender Tweet nahelegt.

screenshot Twitter
Trump Tweet – screenshot Twitter

Schlimm wäre, wenn man den kleinen SPD-Versager ernstnehmen müsste. Tatsächlich schlimm ist hingegen, dass diese ganzen Zustände deutsche Realität sind. So schlimm sind sie schon, dass meinereiner sich im Ausland einen Kaugummi in den Mund steckt und texanischen Slang imitiert, um nicht sofort als Deutscher identifiziert zu werden. Weil ich es hasse, wenn mir indische Unberührbare voller Mitleid den Kopf streicheln wollen.

 

 

 

 

 

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