Unglaubliche Aussagen bei der Bundespressekonferenz zu den Vorfällen in Amberg

Martina Fietz (Bild: Screenshot)
Martina Fietz (Bild: Screenshot)

Ein Mob von vier mutmaßlich jugendlichen Asylbewerbern war am 29. Dezember durch Amberg gezogen und hatte wahllos Passanten verprügelt. Zwölf Menschen wurden dabei verletzt. Auf der Bundespressekonferenz (BPK) legten die Regierungssprecher ihre Einschätzung des Vorfalls dar und zeigen durch ihre schier unglaublichen Aussage auf, wer diesen Regierungsbütteln wirklich am Herzen liegt. Mit Video.

Die Bundesregierung hat die „Prügelangriffe“ von Asylsuchenden in Amberg sowie die „Auto-Attacken eines Deutschen aus mutmaßlichem Fremdenhass“ im Ruhrgebiet auf der BPK scharf verurteilt. Die Bundesregierung habe beide Taten „mit Bestürzung zur Kenntnis genommen“, so die ehemalige Chefkorrespondentin von „Focus Online” und aktuelle, stellvertretende Regierungssprecherin Martina Fietz am Mittwoch in Berlin. Die Frage, ob es sich in Amberg um eine Hetzjagd gehandelt habe, beantwortete Fietz ebenso ungelenk und wie holprig durch die Worthülsen: Es gebe in Deutschland keinen Platz für Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz, egal von welcher Seite ein solches Verhalten komme.

Zu diesem Zwecke sei es „wenig sinnvoll“, auf Begrifflichkeiten wie „Hetzjagd“ einzugehen und so „semantische Debatten“ zu führen, meint die ehemalige Focus-Frau. Worin sich der Vorfall in Amberg zu jenem in Chemnitz unterscheidet, bei dem Fietz Kollege Seibert eindeutig „Hetzjagden“ und „Zusammenrottungen“ ausgemacht hatte, antwortete Merkels stellvertretende Regierungssprecherin unverbindlich, dass sie sich auf einen „Vergleich“ nicht einlassen wolle. Die Vorkommnisse in Chemnitz seien zudem hinreichend besprochen worden. Es bleibe dabei: Gewalt jeglicher Art, egal von welcher Seite sie kommt, sei zu verurteilen und mit allen Mitteln des Rechtsstaates zu verfolgen. „Semantische Debatten helfen und da nicht weiter!“, so das Merkelsche Sprachrohr mantraartig.  (SB)

Loading...

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.