2018 wurden weltweit 41 Millionen Kinder abgetrieben: Todesursache Nummer 1

Foto: Von crystal light/Shutterstock

Im Laufe des vergangenen Jahres wurden bis zum 31. Dezember mehr als 41 Millionen Kinder weltweit abgetrieben. Damit ist der Schwangerschaftsabbruch die Todesursache Nummer eins. 

41,9 Millionen Kinder bekamen 2018 nicht die Chance, das Licht der Welt zu erblicken, enthüllte die US- Statistikseite Worldometers, die sich auf Abtreibungszahlen der WHO beruft. Weltweit seien etwa ein Viertel alle Schwangerschaften (23) Prozent abgebrochen worden, berichtet Breitbart.
Mit insgesamt 8,2 Millionen Todesfällen ist die Zahl der Menschen, die im vergangenen Jahr an den Folgen von Krebs, Malaria, HIV, Rauchen, Alkohol oder Verkehrsunfällen starben, dagegen verschwindend gering.

Worldometers, die von der American Library Association (ALA) zu einer der besten kostenlosen Referenzwebseiten gewählt wurden, zeigt das ganze Jahr die wichtigsten Weltstatistiken, darunter Bevölkerungszahlen, Geburten, Todesfälle, produzierte Autos, veröffentlichte Bücher und CO2-Emissionen, an, berichtet Breitbart.

Unter dem Stichwort „Abortion“ (Abtreibung) läuft auch am zweiten Tag des neuen Jahres die Abtreibungsuhr gnadenlos und zeigt im Sekundentakt in Echtzeit die Zahl der Kinder an, denen das Leben auf dieser Welt verwehrt wurde. Stand heute 13 Uhr 30: 180.000 Abtreibungen. Auf 33 lebend Geborene kommen demnach zehn Babys, die im Sondermüll oder deren Überreste in der ertragreichen Fetal-Industrie landen.

In Großbritannien erreichten die -passend zu Weihnachten- veröffentlichten offiziellen Abtreibungszahlen für 2017 ein neues Rekord-Hoch – 197.533 Kinder wurden dort im vergangenen Jahr noch im Mutterleib getötet. Auch in Deutschland gab es im gleichen Jahr laut statista.com mit 101.209 getöteten Kinder – einen- wenn auch leichten – Anstieg zu vermelden.

Die SPD-Jugendorganisation Jusos dürfte es freuen. Im Dezember hatten sie in einem Beschluss gefordert, die Paragraphen 218 und 219 zu streichen und Abtreibung komplett und ohne zeitliche Frist zu legalisieren und damit für helle Aufregung gesorgt. Auf dem Jusos-Bundeskongress war eine sich selbst als Feministin bezeichnende Jusos-Rednerin ans Mikrofon getreten und  hatte gefordert, den Schwangerschaftsabbruch bis einschließlich neunten Monat zu legalisieren (jouwatch berichtete)

Der Vorstoß der Jusos stieß zwar auf Kritik, doch schon steht die 22-Wochen-Frist im Raum, die in den als „besonders liberal“ bezeichneten Niederlanden gilt. Ab diesem Zeitpunkt gelten Kinder außerhalb des Mutterleibs als überlebensfähig und stehen unter besonderem Schutz des Staates.

Die Abtreibungsbefürworter der westliche Gesellschaften können sich jedenfalls die Hände reiben: nicht auszudenken, wenn hunderttausende abgetriebene Kinder in Europa tatsächlich geboren würden. Das von der Politik vielbeschworenen Demografie-Problem und die dadurch begründete Masseneinwanderung aus der islamischen Welt würde sich in Luft auflösen und der Traum der „bunten“ Gesellschaft ohne gemeinsame Identität wäre ausgeträumt.

Abtreibungen als „Selbstbestimmungsrecht“ auf der einen Seite, das Verbot von Abtreibungen in der muslimischen Gesellschaft auf der anderen Seite – eine fatale Mischung, die in Europa aufeinandertrifft. (MS)

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