Unruhen in Südafrika: „Tötet alle Weißen“

"Aktivist gegen Rassismus" mit T-Shirt "Kill All Whites" / YouTube

Bei Unruhen am berühmten Clifton Beach bei Kapstadt, Südafrika, haben schwarze Aktivisten am Freitag ein Schaf am Strand geschlachtet, um die „bösen Geister des Rassismus“ zu vertreiben. Der Staatsfunk SABC interviewte einen Aktivisten mit einem T-Shirt „Tötet alle Weißen.“

Die Auseinandersetzungen begannen, als die Sicherheitsfirma Professional Protective Alternatives (PPA) und die Polizei den Strand schließen mussten, nachdem zwei 15-jährige Mädchen am 22.12. dort angeblich vergewaltigt wurden. Der ANC-Sekretär Westkap Faiez Jacobs behauptete daraufhin, die Sicherheitsleute hätten nur Schwarze vom Strand vertrieben.

Die Aktivistengruppe Black People’s National Crisis Committee rief dann zu einer Demo auf, um den Strand von den „bösen Geistern des Rassismus“ zu reinigen. Dabei wurde ein Schaf geopfert. „Das Opfer dieses Schafes ist ein Anruf an unsere Ahnen, auf unser Trauma anhand der Weißen zu reagieren“, sagte Aktivist Chumani Maxwele News 24.

An der Demo beteiligten sich Mitglieder der linksradikalen und rassistischen Parteien Black First Land First, Economic Freedom Fighters und des ANC. Tierschützer, die gegen das Lebendopfer des Schafes protestierten, wurden als „weiße Rassisten“ bezeichnet.

Der Staatssender SABC interviewte einen anonymen Aktivisten mit einem T-Shirt mit der Aufschrift „Tötet alle Weißen.“ Ein ähnliches T-Shirt hatte 2016 einen Vorfall an der Universität Witwatersrand in Johannesburg ausgelöst. Im Mai 2019 sind Wahlen in Südafrika, davor werden erhebliche Unruhen befürchtet.

 

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