Sänger sagt Benefiz-Konzert für Opfer linker Gewalt aus Angst vor linker Gewalt ab

"Antifaschistische" Aktion (Bild: Screenshot)
"Antifaschistische" Aktion (Bild: Screenshot)

Sachsen/Leipzig – Weil er den Saal seines Gasthofes der AfD vermietete, geriet ein Wirt ins Fadenkreuz der Antifa. Linksextremisten verwüsteten seine Gaststätte. Unterstützer, darunter Künstler, haben sich bereit erklärt, den Wirts-Leuten zu helfen. Zu einem geplanten Benefizkonzert hat nun jedoch der erste Künstler seine Zusage zurückgezogen: Er habe Angst vor den linken Gewalttätern.

Antifa-Sturmtruppen verwüsteten Anfang November den Veranstaltungsort, an dem der Kreis-Parteitag der AfD stattfinden sollte (jouwatch berichtete). Auf der linksextremistischen Plattform Indymedia hatte sich eine Antifa-Gruppe zum Anschlag bekannt. Den Wirtsleuten entstand ein beträchtlicher Schaden. Helfer, darunter auch bekannte Leipziger Musiker wollten mit einem Benefizkonzert am 4. Januar helfen. Nun möchte Schlagerstar Hans-Jürgen Beyer, der ebenfalls beim Konzert eingeplant war, lieber doch nicht auftreten: „Ich habe Angst“, erklärte er gegenüber der Leipziger Volkszeitung.

Familienmitglieder hätten ihn angerufen und ihm den politischen Hintergrund des Anschlags erklärte. „Ich bin auch gegen Gewalt, aber ich möchte mich politisch nicht benutzen lassen“, so der Musiker, der auf Nachfrage ergänzte „Ich habe Angst.“ Angst vor ähnliche Gewalttaten bei seinen Auftritten oder bei ihm zu Hause.

Die Leipziger AfD, deren Veranstaltung offenbar die linksextreme Attacke ausgelöst hat, will das Benefizkonzert unterstützen. Ihr Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Siegbert Droese hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) angeschrieben und ihn gebeten, ebenfalls „ein Zeichen für einen freien Meinungsstreit“ zu setzen. Eine Antwort aus Berlin stehe noch aus, teilt die AfD Leipzig auf ihrem Facebook-Auftritt mit. (SB)

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