Abgelehnte Asylbewerber kehren in Scharen von Schweden „heim nach Deutschland“

Schweden (Bild: shutterstock.com/Von GagoDesign)
Schweden (Bild: shutterstock.com/Von GagoDesign)

Schleswig-Holstein – Immer mehr – nach wie vor als „Flüchtlinge“ bezeichnete Migranten – , deren Asylanträge in Skandinavien abgelehnt wurden und die so einer Abschiebung entgehen wollen, werden von der Bundespolizei in Schleswig-Holstein aufgegriffen. Binnen eines Jahres hat sich die Zahl der „Rückkehrer“ in Kiel, Puttgarden und Lübeck mehr als verdoppelt.

Dass die Zahl der Aufgriffe von Immigranten im Norden Deutschlands deutlich gestiegen ist, sei ein sicheres Indiz dafür, dass die Dunkelziffer von „Flüchtlingen“, die illegal nach Schleswig-Holstein gelangen, sehr viel höher sein dürfte. Nachdem es weder Grenzkontrollen noch – wegen fehlendem Personal – ausreichend Stichproben in Häfen, Zügen oder Fernbussen gibt, scheint die Zahl Jener, die wegen nicht erhaltenem Asyl von Skandinavien nach Deutschland illegalerweise zurückkehren, enorm.

Es vergehe kein Tag, an dem es keine Aufgriffe von Skandinavien-Rückkehrern gibt, so ein Vertreter der Bundespolizei laut den Kieler Nachrichten. “ Im November seien bei einer Schwerpunktkontrolle auf Fehmarn binnen acht Stunden fünf Migranten erwischt worden. Hochgerechnet ergibt das 15 Personen pro Tag – allein in Puttgarden.

Auslöser für den verstärkten Zuzug sei die verschärfte Immigrationspolitik Schwedens. Immer mehr Immigranten werden dort abgelehnt und aufgefordert, Schweden zu verlassen. Aus Angst vor Abschiebungen in die Heimat, aber auch wegen des Handgelds, das die schwedischen Behörden angeblich zahlen, treten viele abgelehnte Asylbewerber eiligst den Rückweg nach Deutschland an. (SB)

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