Neuer Fluchtweg Ärmelkanal

Foto: Screenhsot/Youtube

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, vor allen Dingen dann, wenn kriminelle Schleuser ihre schmutzigen Hände im Spiel haben. Immer mehr so genannte Flüchtlinge versuchen, trotz schlechten Wetters und rauer See von Frankreich aus über den Ärmelkanal ins Vereinigte Königreich zu gelangen. Die Britische Regierung zeigt sich besorgt, die Fluchtversuche würden teils von kriminellen Banden organisiert, so die Einwanderungsstaatssekretärin Caroline Nokes.

Laut dem britischen Sender BBC sollen seit Anfang November mehr als 220 Menschen versucht haben, per Boot über den Ärmelkanal das Land zu erreichen. Der „Focus“ nennt genauere Zahlen: Am Donnerstagmorgen hatten britische Grenzschützer 23 Iraner in drei Orten der Grafschaft Kent an der Südostküste Englands aufgegriffen. Später wurden auf zwei Booten nahe Dover 14 männliche Iraner gestoppt.

Selbst an den Weihnachtstagen wurden 43 Bootsflüchtlinge aus dem Ärmelkanal gerettet. Man sieht, dass der Brexit für die so genannten Flüchtlinge eher keine Rolle spielt. Um ins Paradies zu gelangen, riskieren sie – ermuntert von den Schleppern – auch im Winter ihr Leben.

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