50 Strafanzeigen: Nachsicht mit türkischem Intensivtäter in Uelzen

Verhaftung (Symbolfoto: Durch Photographee.eu/Shutterstock)

Uelzen – Intensivtäter haben in Deutschland freie Bahn – unter gewissen Umständen: Seit Monaten hält ein 37jähriger Türke die Polizei in Niedersachsen auf Trab. Er stellt trotz Annährungsverbot Frauen nach, pöbelt Passanten an, versucht bei fremden Menschen in Autos einzusteigen, randaliert und verhält sich sehr aggressiv. Auch an Weihnachten musste die Polizei laut az-online mehrmals wegen ihm ausrücken.

Zwischen den beiden letzten Einsätzen mit anschließendem Gewahrsam lagen laut Polizeiangaben gerade einmal vier Stunden. Nachdem er am ersten Weihnachtsfeiertag in einer Zelle seinen Rausch ausgeschlafen hatte, war er auf freien Fuß gesetzt worden. Wenig später nahm er wieder einen Streifenwagen in Anspruch, weil er – erneut alkoholisiert – unter anderem in eine Kneipe gegangen war und dort randaliert hatte.

Mehr als 50 Strafanzeigen seien inzwischen bereits eingegangen. Mitte Dezember war er in zehn Tagen fast täglich in „Dauergewahrsam“ genommen worden.  Wie die Staatsanwaltschaft des Amtsgerichtes mitteilte, seien bereits zehn Anklagen abgefast worden. Gründe für eine Untersuchungshaft lägen jedoch nicht vor. Ob in einem solchen Fall vielleicht eine Abschiebung ins Heimatland eine Lösung wäre? (KL)

 

 

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