Wien: Mafia Boss verlangt öffentlich Blutrache, jetzt droht ein Unterwelt-Krieg

Vladimir Roganović, Foto: Facebook
Vladimir Roganović, Foto: Facebook

Wien war vergangene Woche Freitag blutiger Schauplatz einer Fehde unter Mafia-Clans, die bereits seit Jahren gärt. Freitag Nachmittag peitschten Schüsse durch die Innenstadt, zwei Männer wurden getroffen, einer verstarb kurz darauf, während der andere schwer verletzt überlebte. Es handelte sich wohl um eine Racheaktion zweier verfeindeter Gruppen aus Montenegro, wobei es um 200 Kilogramm Kokain ging. Der tödlich getroffene Vladimir Roganovic soll Mitglied eines dieser Unterwelt-Clans gewesen sein. Die Polizei nahm einen 29-jährigen Begleiter wegen Beitragstäterschaft zum Mord fest.

Dieser Vladimir Roganovic, 32, ein mutmaßliches Mitglied des berüchtigten „Kavac Criminal Clan“ aus Kotor, war vor zwei Wochen aus einem montenegrinischen Gefängnis entlassen worden und kam angeblich nur drei Tage vor dem Verbrechen in die österreichische Hauptstadt. Er hatte Angst um seine eigene Sicherheit. Laut einem Medienbericht wusste Roganovic, dass er ermordet werden sollte! Er ging nach Wien, um seinen Kopf zu retten, doch diese Entscheidung endete tödlich. 

Jetzt wurde eine Todesanzeige in einer Balkan-Zeitung für den getöteten Vladimir Roganovic entdeckt, die eine verschlüsselte Botschaft enthielt, in der Blutrache gefordert wird.

„Dass dieser junge Mann von Models und Füchsen so betrogen wurde, ist inakzeptabel. Ein letzter Gruß!“

Dieser Satz ist laut einem Szene-Insider eine eindeutige Botschaft. Der Anführer des verfeindeten Clans Skaljaris, wird „der Fuchs“ genannt, dessen Nummer Zwei „das „Model“. Der angesprochene „Betrug“ bezieht sich auf die Falle, in die das Todesopfer Roganovic (32) gelockt wurde. Wegen dem Wort „inakzeptabel“ fürchten Behörden nun einen blutigen Mafia-Krieg. (BH)

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