Wahlen 2019: Brandenburgs CDU-Chef will mit „allen“ reden

Ingo Senftleben (Pressefoto)
Ingo Senftleben (Pressefoto)

2019 wählen die Bürger in Brandenburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt ihre Landtage. Erstmals könnte hier die AfD stärkste Kraft werden. Da es der CDU ausschließlich um den Machterhalt geht, will Brandenburgs CDU-Chef Ingo Senftleben sowohl mit der AfD wie auch mit den Sozialisten von den Linken sprechen.

Ingo Senftleben, Partei- und Fraktionschef der CDU in Brandenburg, hat angekündigt, nach der Landtagswahl 2019 – solle die CDU dort stärkste Kraft werden – auch mit der AfD und den Linken sprechen zu wollen. Aus der AKK-Chefetage kam bereits eine maximale Distanzierung. Zumindest was die AfD betrifft.

Wie ernst die Aussage des 44-jährigen ehemaligen Maurers zu nehmen ist, lässt sich vermutlich an seinem bisherigen politischen Tun ablesen. Als Unterstützer von Angela Merkels „Flüchtlingspolitik“ posaunte er noch vor drei Jahren herum, dass es unter seiner „Führung“ keine Annäherung an die AfD geben werde. Und mit Blick auf die Landtagswahl 2019 in Brandenburg sehe er unter dem AfD-Landesvorsitzenden Andrea Kalbitz auch keine Gemeinsamkeiten.

Ganz offensichtlich ist auf Senftlebens „Gesprächsangebote“ in alle Richtung leeres Unionsgeschwätz. Das Herz des CDU-lers scheint weit links zu schlagen. Denn mit der Linkspartei könne sich Senftleben eine Koalition sehr gut vorstellen, heißt es dazu laut Spiegel Online. Aktuell fragt sich Senftleben, ob die Union ihr Verhältnis zu Linkspartei überdenken muss. (SB)

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