Brutaler Raubüberfall auf Wiener Ordensbrüder

Symbolbild: shutterstock
Schägereien in Leipzig - (Symbolbild: shutterstock)

Wien – Im Wiener Stadtteil Strebersdorf ist es am Donnerstagnachmittag zu einem großen Polzeieinsatz gekommen. Zwei Täter mit ausländischem Akzent haben mehrere Ordensbrüder in der Kirche überfallen und misshandelt. Eines der fünf Opfer wurde schwer verletzt.

Zwei Täter haben gegen 13.30 Uhr mehrere Ordensbrüder in einer Kirche überfallen und diese stundenlang festgehalten, berichtet die Krone-Zeitung. Die Polizei Wien twitterte:

 

Gegen 13:30 Uhr sollen zwei Unbekannte die katholische Kirche gestürmt haben. Ein 68-jähriger Ordensbruder, der sich zum Tatzeitpunkt in der Kirche befand, wurde von einem Täter mit einer Schusswaffe bedroht und aufgefordert, sich auf den Boden zu legen. Die Täter schlugen und traten auf ihr Opfer ein, so dass der Priester schwere Verletzungen am Kopf erlitt. Ein zweiter Geistlicher, der wenig später den Kirchenraum betrat, wurde ebenfalls attackiert und verletzt. Drei weitere Ordensbrüder erging es ebenso.

Die Kriminellen, von denen beide deutsch mit einem ausländischen Akzent gesprochen haben soll, plünderten den Tresor der Kirche. Danach fesselten und knebelten sie ihre Opfer. Gegen 16:15 Uhr seien die Opfert dann entdeckt worden.

Die Polizei konnte bislang – wie Medien übereinstimmend berichten – die Täter noch nicht fassen. Laut der Polizei wurde die Durchsuchung des Areals – zudem ebenfalls eine Schule gehört – am Abend ergebnislos beendet. Ein Geistlicher habe behauptet, er habe einen der Täter Tage zuvor in der Kirche gesehen. Womöglich habe der Mann die Gegebenheiten auskundschaften, so die Vermutung des Zeugen. (SB)

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