Berlin: Polizei verhaftet 16-Jährigen wegen Terror-Propaganda

Symbolfoto Smartphone; © jouwatch
Symbolfoto Smartphone; © jouwatch

Berlin – Früh übt sich, was ein Meister werden will: Ein 16 Jahre alter Teenager palästinensischer Abstammung suchte über das Internet Kontakte zum Islamischen Staat (IS) und teilte die brutalen Videos der Terrororganisation. Seine Mutter findet das völlig normal. „Das ist doch nur so, als wenn man Nachrichten guckt“, sagte sie.

Am Donnerstagmittag wurde der 16-jährige Schüler Hamad R. verhaftet. Ihm wird die Anleitung zur Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen. Über Monate hinweg soll er Propaganda des IS erhalten, gesammelt und im Netz mit Freunden und Mitschülern geteilt haben.

„Der Tatverdächtige ist sicherlich kein potenzieller Attentäter. Doch trotz seines Alters verfügt er über exzellente Kontakte in die dschihadistische Szene“, erklärte ein Ermittler.

Trotz der erdrückenden Beweislage, wurde der Jugendliche auf freiem Fuß entlassen. Er darf auch weiter zur Schule gehen. Der Anwalt des Teenagers erteilte dem Teenager Redeverbot, dennoch meinte er im Beiseim eines Reporters, das „alles nur Spaß gewesen sei“. Seine Mutter versteht die ganze Aufregung gar nicht. „Das ist doch nur so, als wenn man Nachrichten guckt“, sagte sie. Hier zeigt sich wieder einmal, dass unsere Sicherheitsbehörden entweder völlig naiv oder einfach nur machtlos sind, was den Islam-Terror betrifft. Denn woher wollen die Ermittler wissen, das Hamad R. nicht in ein paar Jahren doch als islamischer Attentäter in Deutschland unterwegs ist. Wer in so jungen Jahren schon Geschmack daran findet, ist mit Sicherheit ein Gefährder und dass die Mutter den Islam-Terror völlig normal findet, zeigt das Verhältnis der radikalen Muslime zu eben dieser Form der Missionierung. (BH)

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