„Macht hoch die Tür“: Mittelmeer-„Retter“ wollen zu Weihnachten hunderte Migranten abladen

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Auch zu Weihnachten bleibt der italienische Innenminister seiner harten Linie treu: „Die Häfen bleiben geschlossen“, twittere Matteo Salvini. Bei den Flüchtlings-Schlepper-Helfern und den Mainstreammedien herrscht natürlich helle Empörung über diese „unchristliche“ Haltung.

„Migranten droht Weihnachten auf dem Meer“, schlagzeilt weinend die FAZ und möchte dem bei den Italienern beliebten Salvini am liebsten jeden einzelnen der rund 1300 diesjährig Ertrunkenen in die Schuhe schieben.

Zuvor hatten die selbsternannten Flüchtlings-Fischer der spanischen Hilfsorganisation Pro Activa Open Arms Italien darum gebeten, mehr als dreihundert am Freitag „Gerettete“ in Italien abzuladen.

„Meine Antwort ist klar: Italiens Häfen sind zu. Für die Menschenhändler und ihre Helfer ist der Spaß vorbei“, antwortete „Unmensch“ Salvini am Samstag auf Twitter.

Die sogenannte Hilfsorganisation Sea-Eye nimmt unterdessen wieder Kurs in Richtung Libyen. Das umgerüstete und unter deutscher Flagge fahrende Forschungsschiff „Professor Albrecht Penck“ habe am Freitag den spanischen Hafen von Algeciras verlassen. Nur wenige Stunden später nahmen die „Flüchtlingsretter“ 33 Menschen an Bord und fordern jetzt unter dem Motto „Macht hoch die Tür“ vom deutschen Innenminister Horst Seehofer christliche Nächstenliebe ein.

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