Martina Navrátilová unter Beschuss: „Penis-Frauen“ haben im Frauensport Nichts zu suchen

screenshot YouTube
screenshot YouTube

Die Tennis-Legende Martina Navrátilová gerät schwer unter Beschuss der sogenannten Transgender Community. Kein Wunder – hat sie es doch gewagt, öffentlich zu sagen, sie finde nicht ok, dass Männer, die sich als Frauen bezeichnen, im Frauensport mitspielen. 

Sich als Frauen bezeichnende Männer sollen im Sport gegen echte Frauen antreten? Natürlich sei das nicht richtig, befand die 62-Jährige auf Twitter. „Du kannst dich nicht selbst als Frau betiteln und dann als konkurrierender Radfahrer gegen Frauen antreten. Es muss ein paar Regeln geben, und einen Penis zu haben und zu behaupten, man sei eine Frau, erfüllt diese Standards nicht“, so die 18-fache Grand-Slam-Gewinnerin.

Das fand ihr geschlechtsverdrehter Widersacher/in, Dr.Rachel McKinnon, gar nicht witzig. Er bzw. sie ist als sogenannter Transgender-Aktivist/in unterwegs und hatte bei einem Radfahrturnier als eigentlicher Mann den Frauen Konkurrenz gemacht. Wenig überraschend gewann „er“ bzw. „sie“ das UCI Masters Track World Championship Turnier im vergangenen Jahr, so die MailOnline.

„Genitalien machen keinen Sport. Welcher Teil des Penis hat mit Tennis zu tun?…“ so die absurde Antwort der selbsternannten Rachel McKinnon. Die mehrfache Wimbledon-Gewinnerin Navrátilová sei „transphobisch,“ so der Vorwurf gegen die bekennende Lesbe, die sich in der Vergangenheit immer wieder für Homosexuellen-Rechte engagiert hatte. Sie habe Nichts gegen Transsexuelle und Andere und wolle Niemanden verletzen, aber sie sei für Fairness auf dem Platz, so der Tennis-Star.

Martina Navrátilová sah sich angesichts der Empörung gezwungen, ihren Kommentar zu löschen, stellte aber klar, dass sie zu ihren Aussagen stehe und dass die Einschüchterungen sie nicht zum Schweigen bringen werden.

Der Tennis-Star fühlte sich angesichts der Twitter-„Konversation“ von ihrem Gegenüber sichtlich missverstanden. Sie habe sich jahrzehntelang gegen Ungerechtigkeit und Ungleichheit ausgesprochen, so Navrátilová. „Bei Ihnen zählt das überhaupt Nichts,“ antwortete sie ihrer aufgebrachten „Gegnerin“ Rachel McKinnon.

Ihr Engagement ändere Nichts an der Tatsache, dass sie heute etwas Falsches gesagt habe. Vergangene Taten seien heute kein Freibrief, legte die Trans-was-auch- immer- Aktivist/in nach.

„Rachel, Sie können ein Experte für alle möglichen Dinge sein, aber darüber hinaus sind Sie einfach ein ekelhafter Mensch,“ beendete Martina Navrátilová, die 2014 ihre lang-jährige Lebensgefährtin Julia Lemigova heiratete und mit ihr in Miami lebt, das „Gezwitscher“. (MS)

Loading...