Wie syrische Jugendliche Deutschland verachten

Imad Karim

Syrische Straßenkids in Deutschland (Bild: Screenshot)
Syrische Straßenkids in Deutschland (Bild: Screenshot)

Das ist im Grunde eine von Hunderten von der Realität überholten Fragen: „Was machen diese syrischen Straßenkids in Deutschland auf dem Video, warum sind sie hier und was wird in einigen Jahren aus ihnen in diesem Land werden?“

Diese Frage stellte ich mir, als ich diese selbstgemachten Handy-Aufnahmen (siehe Ende des Beitrags) sah. In diesem Video, das in Braunschweig aufgenommen wurde, sprechen diese, ihrer Ausdrucksweise nach durchaus als Analphabeten zu bezeichnenden, Jungen voller Aggression und Verachtung über Deutschland. Sie bezeichnen sich als Pioniere des syrischen Präsidenten Assad und benutzen eine vulgäre Sprache, in der sie ihrem nationalistischen und religiösen Fanatismus freien Lauf geben.

Ich fragte mich, warum sie überhaupt hier sind, wenn sie ihren Assad wirklich so verehren! Und ich beantwortete mir die Frage selbst: Weil Deutschland Jeden aufnimmt und ihm einen unbegrenzten Zugang zum Sozialstaat ermöglicht. Diese Jungs sind; meiner Ansicht nach, sehr prädestiniert, kriminelle Handlungen zu begehen, wenn sie nicht bereits kriminell in Erscheinung getreten sind. Diese „Flüchtlinge“ nehmen im Grunde richtigen Verfolgten den Platz weg und sie sind jene, die bewirken, dass die Menschen in diesem Land allen Einwandern gegenüber Ablehnung entgegenbringen.

Und… diese Jugendlichen werden hierbleiben und binnen kurzer Zeit auch eingebürgert und sie werden Deutschland nicht nur verändern, sondern ihm seine Identität als freies und aufgeklärtes Land zerstören. Nein, ich glaube nicht, dass die Mehrheitsgesellschaft diese Menschen integrieren wird. Wir haben nichtmal geschafft, viele der hier geborenen muslimischen Jugendlichen zu integrieren, warum sollten wir dann gerade bei diesen Jugendlichen Erfolg haben?
In diesem Zusammenhang möchte ich den Lesern hier von einer Begebenheit berichten:

Vor einigen Wochen traf ich einen Deutschen türkischer Herkunft. Der Mann ist Ende dreißig, hier geboren und mit einer deutschen Frau türkischer Herkunft verheiratet. Es hat sich herausgestellt, dass er Reserveoffizier der Bundeswehr, Polizeibeamter im gehobenen Dienst und Schöffe am Gericht ist. Wir hatten die Möglichkeit, miteinander zu reden. Ich fragte ihn, was Deutschland für ihn bedeute und was er von der aktuellen Politik, insbesondere im Bezug auf die Flüchtlinge denke.

Er schaute mich an und sagte wortwörtlich:
„Ich weiß nicht, was du denkst und das ist mir im Grunde egal, denn ich sage Dir, was ich denke. Ich liebe Deutschland. Deutschland ist meine Heimat. Ich bin Reserveoffizier unserer Armee und verfassungstreuer Beamter dieses Staates, bin oft als Schöffe im Gericht und erlebe, wie kriminell viele dieser „Flüchtlinge“ sind. Ich verachte die Politik Merkel und Co. Dieses moralisch sehr verwerfliche Geschäft mit den sogenannten Flüchtlingen, damit sich Deutschland von der Schande „rein“ wäscht, wird Deutschland und uns mit ihm zerstören. Ich habe Angst um meine Kinder und vor der Zukunft.“

Es hat sich ebenso herausgestellt, dass dieser Mann den Islam längst verlassen hat und dass er auf diese Religion nicht gut zu sprechen ist.

Wir trafen uns noch einmal und haben sehr geistreiche Stunden miteinander verbracht, in denen wir über unsere starke Bindung zu diesem Land und über unsere Sehnsucht, die Freiheit vor Allem für unsere Kinder zu bewahren, sprachen. Er erzählte mir, dass er sowohl während der Zeit in der Bundeswehr als auch in den verschiedenen Polizeischulen türkische und arabische Kadetten und Polizeischüler erlebte, die in den Kantinen in ihrer Muttersprache darüber sprachen, wie sehr sie Deutschland und die hiesige Kultur verachten. Als er empört reagierte und sie daran erinnerte, dass sie deutsche Abzeichen auf ihren Uniformen trügen und dass sie hier seien, um Deutschland zu dienen und dem Grundgesetz dieses Landes gegenüber ihre Treue zu unterstreichen, seien diese jungen Leute noch aggressiver geworden und sie hätten versucht, ihn zu schikanieren, wo sie konnten. Sie reichten gemeinsam eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen ihn ein und behaupteten, er behandele sie rassistisch und er beleidige ihren Glauben. Am Ende musste er sich bei seinen Vorgesetzten rechtfertigen und beteuern, dass er, entgegen der Behauptung dieser Kadetten und Polizeischüler, nie rassistisch gewesen sei und nie versucht habe, religiöse Vorstellungen zu kritisieren. Diese Erfahrung machte er sowohl in der Bundeswehr als auch in der Polizeischule und jedes Mal habe er Wut und Scham gespürt, weil er gegen die herrschende Meinung Nichts machen konnte und er sich am Ende habe verleugnen müssen, sagte er mir voller Verbitterung.

Ich selber habe die Erfahrung, dass sich im Durchschnitt eine von 200 Personen aus dem islamischen Kulturkreis findet, die die Werte dieser offenen Gesellschaft als Teil der eigenen Identität sieht. Die restlichen 199 denken leider anti-liberal und sie messen ihren religiösen Werten, unabhängig davon, ob sie den Islam wirklich kennen oder nicht, höhere Bedeutung als den im Grundgesetz verankerten Werten bei. 199 glauben, sie brauchen sich nicht anzupassen, denn die Zeit spiele für sie und sie seien Diejenigen, die die Zeiger der demografischen Uhr bestimmten.

„Was machen diese syrischen Straßenkids in Deutschland auf dem Video, warum sind sie hier und was wird in einigen Jahren aus ihnen in diesem Land werden?“.
Das ist im Grunde eine von Hunderten von der Realität überholten Fragen.

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