Hessen: „Polizei-Nazi-Netzwerk“ hat kritischen Kollegen Bärendienst erwiesen

Filmen verboten (Foto: Shuttersock)

Wiesbaden/Frankfurt – Die Polizisten von heute haben einen Knochenjob. Am Gängelband linksgrüner Staatsanwälte und Richter geknebelt, müssen sie sich trotz dünner Personaldecke mit aggressiven kriminellen Asylbewerberbern, Drogendealern, Straßenschlägern, Randalierern, arabischen Clans, linken Antifa-Sturmtruppen und im schlimmsten Fall mit islamistischen Terroristen herumschlagen. Notwehr ist nur im seltenen Fall erlaubt, und wenn jemand mal der Knüppel ausrutscht oder sich ein Schuss aus der Dienstwaffe löst, steht er gleich mit einem halben Bein vor der Suspendierung.

Dass viele Beamten Wut im Bauch haben, weil sie als Prügelknaben eine Täterschutzpolitik ausbaden müssen, ist mehr als verständlich. Dass ein großer Teil von ihnen nicht einer linken oder grünen Gutmenschfraktion angehört ebenfalls. Aber muss man gleich, wie die hessenschau schreibt, tief in den Nazi-Topf greifen und via Chatgruppe Hakenkreuze und Hitlerbilder verschicken und einer Anwältin mit Mord drohen, wie jene inzwischen sechs Beamte aus Frankfurt und Wiesbaden, die seit Tagen Polizei, Landtag und Medien rund um die Uhr beschäftigen?

Mit ihrem konspirativen und gleichzeitig dümmlichen Netzwerk haben sie vor allen jenen Kollegen einen Bärendienst erwiesen, die sich kritisch mit den Folgen steigender Gewalt und einer mehr oder weniger gescheiterten Integrationspolitik, Parallelgesellschaften und No-go-areas auseinandersetzen müssen. Dass die nun mutmaßlich einsetzende „Nazi-Jagd“ vor allem diese Kollegen treffen wird, liegt eigentlich auf der Hand, denn eine wirklich reale Gefahr ist von den sechs angeblich braunen Beamten wohl kaum ausgegangen. Sorgen bereitet eher die Hysterie, wie dieser Fall zum Superskandal aufgebauscht und von den Medien breitgetreten wird. Inzwischen steht sogar laut hessenschau der CDU-Innenminister Beuth unter Druck, weil er angeblich den Landtag zu spät informiert habe. Den Grünen, die mit vier Ministern in die neue Regierung ziehen, kommt dieser „Polizeiskandal“ wahrscheinlich wie gerufen ihre Machtposition auch in Richtung „Innere Sicherheit“ auszubauen.

Rein nüchtern betrachtet könnte sich der Fall ähnlich wie der Sturz Maaßen entwickeln, der als wertkonservativer und migrationskritischer Mahner rotgrünen und linken CDU-Kreisen ein Dorn im Auge war. Waren es im Fall Maaßen ein paar kritische Worte nach einem umstrittenen Video, die zum Sturz des Chefs aber auch zum Linksruck des Verfassungsschutzes führte, so könnten rechtskonservativen Führungskräfte innerhalb der Polizei nach dem Auffliegen der Chatgruppe ähnliches drohen. Eine flächendeckende Gesinnungsschnüffelei bei der Polizei liegt geradezu in der Luft. Vor allem Polizisten, die der AfD nahestehen oder ein Parteibuch besitzen, wird der Wind dieser poststalinistischen Säuberungswelle hart in Gesicht wehen. Die Messer der Denunzianten werden auf jeden Fall gewetzt. Um bei der Polizei in Ungnade zu fallen, reicht sogar ein verbotener privater Selbstverteidigungskurs (Jouwatch berichtete)      

Die reale Gefahr der Chatgruppe für die innere Sicherheit ist ähnlich wie bei der „Revolution Chemnitz“, die mit Holzknüppel und Luftgewehr einen Umsturz plante, gleich Null. Immerhin schafften es die Sachsen mit diesen „gemeingefährlichen Waffen“ von Zeitungen wie WELT und anderen gleichgeschalteten Medien als „Terrorgruppe“ eingestuft zu werden. Gleicher Popanz wird nun in Hessen aufgeblasen. Rechnet man die dürftigen Fakten zusammen, so sind die so genannten Nazi-Polzisten vor allem eins: Bedauernswerte Narren, die für ihre Unreife bitter büßen müssen. In einem Land, in dem ein ehemaliger APO-Straßenkämpfer mit Terrorsympathie Minister werden durfte, sollte man ihnen eine zweite Chance geben. Alles andere wäre eine bis zum Himmel stinkende doppelte verlogene Moral. (KL)                    

        

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