Palästina: Terror als pädagogisches Ziel und Berlin blecht

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Ramalallah – In den neuen, von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) nach einer Lehrplanreform herausgegeben Schulbüchern ist laut einem Artikel der Bildzeitung Israel von der Landkarte verschwunden. Das Münchner Olympia Attentat von 1972 mit elf Toten wird im Geschichtsbuch der elften Klasse als „Schlag gegen die zionistischen Interessen im Ausland“ bezeichnet. Eine Terroristin, die 38 Israelis ermordet hat, darunter 13 Kinder, wird als Heldin und Vorbild verehrt. Im Physikbuch der 7. Klasse wird das Newtonsche Gesetz anhand der Schleuderangreifer der ersten Intifada erklärt. In Mathe werden Märtyrer zusammengerechnet. Angereichert ist alles mit judenfeindlichen Mythen und der Aufforderung zum Märtyrertum und Dschihad. Sie sind die „wichtigsten Dinge“ im Leben, so ein Lehrbuch der fünften Klasse: „Aus dem bitteren Becher mit Ehre zu trinken ist viel süßer als ein angenehmes langes Leben, das von Demütigung begleitet ist.“

Mutmaßlich mitfinanziert wird dieser Terror und geplante Holocaust – die Ausradierung Israels von der Landkarte – via Lehrplan, auch von Berlin und Brüssel. „Die Bundesregierung unterstützt den Bildungsbereich der palästinensischen Autonomiebehörde mit Fördermittel in Millionenhöhe. Und zwar sowohl über die Finanzierungsprogramme der EU als auch direkt.“ berichtet Bild und nennt zugleich Zahlen.

So habe die Bundesregierung im Dezember 2017 laut einem Sprecher des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit einen Finanzierungsvertrag mit dem palästinensischen Bildungsministerium über 32 Mio. Euro und einer Laufzeit von vier Jahren abgeschlossen

Das Geldpaket wird ergänzt durch Finanzbeteiligungen an Förderprogrammen anderer Länder. So wurde im September eine weitere Zahlung von über 25 Mio. Euro vom Haushaltsausschuss bewilligt. Geld genug, um für 1,3 Millionen Kinder sowohl im Westjordanland als auch im von der Terrorgruppe kontrollierten Gazastreifen Hass-Schulbücher zu drucken. Dass die Hamas mit den Lerninhalten vollkommen einverstanden ist, sollte hellhörig machen. Einer der einsamen Rufer in der Blutgetränkten Palästinensischen Pädagogikwüste ist Studienleiter Marcus Sheff von „Impact-se“. Er ist schockiert von den neuen Schulbüchern: „So bildet man keine zukunftsfähige Gesellschaft. So bildet man eine Gesellschaft des Blutes, der Gewalt und des fortgeführten Konflikts“, sagt Sheff zu BILD.

Er fordert von der Bundesregierung die direkte Förderung als Hebel einzusetzen, um Änderungen bei der Palästinensischen Autonomiebehörde zu bewirken, damit dieser „hasserfüllte Müll“ wieder verschwindet. „Diese Kinder müssen vor der Radikalisierung durch die Palästinensische Autonomiebehörde geschützt werden.“

Ein hehres Ziel, dass einer Fata Morgana gleicht, denn weder Deutschland noch die EU haben sich trotz des massiven palästinensischen Terrors – egal unter welcher Regierung – davon abbringen lassen, die jeweiligen palästinensischen Machthaber zu unterstützen. Spätestens seit 1996, seit Gründung der Palästinensischen Autonomiegebiete wird damit auch der Judenhass der Palästinenser finanziert und unterstützt. Warum soll sich das ausgerechnet im Jahre 2018 im Zeitalter weltweiter arabischer islamistischer Expansion ändern? Ein Friede mit den jüdischen Einwohnern und später hinzukommenden Siedlern war bereits unter dem damaligen politischen Führer und religiösem Oberhaupt der palästinensischen Muslime, Muhammad Amin el-Husseini undenkbar.  Nach 1933 bat er die Nationalsozialisten um Unterstützung seines Kampfes gegen Juden und Briten. „Im Gegenzug erbot er sich, unter Moslems Propaganda für das Dritte Reich zu machen.“(Quelle Deutschlandfunk)

Die Erben der Nazis, die Linken der Nachkriegsgeneration, haben das Israel feindliche Erbe dann konsequent fortgesetzt, als APO-Demonstranten, Terrorhelfer, und in Form des Arafat-Freundes Joschka Fischer sogar als PLO-Unterstützer und später Außenminister (Welt). Auch der vorletzte Außenminister Gabriel (SPD), der erst neulich mit einer Wirtschaftsdelegation von Holocaustleugnern und Israel-hassern im Iran überschwänglich empfangen wurde, hat sich meist als Israelkritiker und Palästinenserfreund hervorgetan. Der Aufruhr um den Terror-Lehrplan ist deshalb nicht viel mehr als ein Sturm im Wasserglas. Die mediale Empörung der Bild dient vor allem dazu der AfD den Wind aus den Segeln zu nehmen.  (KL)   

 

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