USA: Migrantenkarawane stellt Trump Ultimatum

Nils Kröger

screenshot YouTube
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An der Grenze zwischen den USA und Mexiko spielt sich derzeit ein Szenario ab, das an Unverschämtheit kaum zu überbieten ist. Wie die Junge Freiheit berichtet, stellen die Migranten aus der allseits bekannten „Flüchtlingskarawane“ ggü. dem US-Präsidenten Forderungen.

 (…) Trump solle die mehreren Tausend Einwanderer stufenweise ins Land lassen oder ihnen eine Entschädigung von 50.000 Dollar für jeden von ihnen zahlen. Dann würden sie die Heimreise antreten. Weitere Forderungen sind ein Ende von Abschiebungen und eine schnellere Bearbeitung von Asylanträgen. Die Sprecher der zwei Karawanen-Gruppen gaben Trump 72 Stunden, um ihre Forderungen zu erfüllen. Einen entsprechenden Brief mit ihrem Gesuch übergaben sie dem US-Konsulat in Tijuana. (…)

 Ich höre bereits das Lachen im Weißen Haus bis nach Deutschland. Irgendwie scheinen diese Leute Donald Trump mit Angela Merkel zu verwechseln. Vermutlich haben sie noch die Bilder des Herbstes 2015 aus Deutschland in Erinnerung und projizieren dies auf die USA. Die werden sich tunlichst hüten, genau solche Personen ins Land zu lassen. Ein „Sprecher“ aus Honduras gab dazu an, dass es sich zwar nach viel Geld anhöre „aber es ist nur eine kleine Summe verglichen mit allem, was die Vereinigten Staaten aus Honduras gestohlen haben.“

Der Herr scheint also ein moderner Robin Hood zu sein und wird die „Entschädigung“ sicherlich unter seinen daheim gebliebenen Landsleuten verteilen. Mittlerweile treten bereits einige Teilnehmer der Karawane die Heimreise an.

 (…) „Wir dachten sie würden uns reinlassen, stattdessen hat Trump das Militär geschickt“, zitiert das Blatt einen Teilnehmer der Karawane. Es gebe „keine Lösung“. (…)

 Diese Leute müssen wirklich gedacht haben, alle westlichen Länder machen es Deutschland gleich, schmeißen mit Teddy-Bären und klatschen sich in einen Rausch. Anscheinend sind SPD und Grüne bereits in Mittelamerika für die Schulbildung zuständig. Andere verhalten sich ruhig und gelangen unerkannt in die Vereinigten Staaten. Aber die Leute müssen nicht traurig sein, denn durch den „völlig unverbindlichen“ Migrationspakt dürfen sie sich bald weltweit niederlassen.

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