Stadt Neuss bittet um Weihnachtspäckchen für muslimische Flüchtlinge

Weihnachtsgeschenk (Symbolbild: shutterstock.com/Von stockfour)
Weihnachtsgeschenk (Symbolbild: shutterstock.com/Von stockfour)

NRW/Neuss- Muslime feiern kein Weihnachten und sind sogar beleidigt, wenn man ihnen ein schönes selbiges wünscht. Aber wie beim Weihnachtsgeld hat der Muslim auch beim beschenkt werden wenig religiöse Befindlichkeiten. Deshalb sammelt das Integrationsamt der Stadt Neuss Päckchen für die „Flüchtlinge“, bittet jedoch aus Respekt vor religiösen Gefühlen diese mit Bedacht zu befüllen.

Vor einem Jahr wurde das Integrationsamt der Stadt Neuss gegründet. Seither sind dort die Aufgaben der Ausländerbehörde, der Einbürgerungsbehörde, der Leistungsgewährung an Flüchtlinge, des Integrationsbüros sowie der Verwaltung und sozialpädagogischen Betreuung der städtischen Übergangsheime gebündelt.

Neben der Rundumversorgung auf Steuerzahlerkosten hat sich das Integrationsamt der Stadt auch noch auf die gutmenschlichen Fahnen geschrieben, als Christkind für die mehrheitlich muslimischen Hereingeflüchteten zu fungieren. Dabei kümmert es das geschäftige Neusser Integrationsamt wenig, dass es dem Muslim per Fatwa eigentlich verboten ist, Feste von Ungläubigen zu feiern. In Islamforen und auf ähnlich gearteten Islamseiten heißt es dazu klar und deutlich:

Es ist nicht erlaubt, Weihnachten (die Geburt Jesu Friede sei mit ihm), noch irgendein anderes Fest der Nicht-Muslime zu feiern. Dies ist einerseits eine Nachahmung der Nicht-Muslime und andererseits die Einführung eines (religiösen) Festes, das Allâh nicht gestattet hat. Es ist auch nicht erlaubt, den Geburtstag irgendeiner Person zu feiern, denn dies gehört zu den Veränderungen in der Religion und zur Nachahmung der Nicht-Muslime. Die Muslime haben nur zwei Feste, nämlich das Fest des Fastenbrechens und das Opferfest. Ein drittes wöchentliches Fest ist der Freitag. Alle anderen sind Neueinführungen, die nichts mit dem Islâm gemein haben. Allâh weiß es am besten. http://www.islamweb.net/grn/index.php?pa…aId=134129.

Indes sei unterstellt, dass der hereingeflüchtete Muslim es bei Weihnachtsgeschenken ebenso locker sieht, wie der schon-länger-hier-lebende Muslim beim Weihnachtsgeld. Das Integrationsamt der Stadt Neuss sieht es wohl genauso und bittet deshalb – um auch den „neuen Nachbarn“ eine Weihnachtsfreude zu bereiten – um Weihnachtspäckchen und informiert:

„Gern genommen werden dabei Schokolade, Plätzchen, Pflegemittel (Duschgel, Shampoo), aber auch Telefonkarten (fünf bis zehn Euro), Socken, (grüner) Tee, Gutscheine für eine Drogerie, kleine Kerzen oder Weihnachtsschmuck, Spielzeug, Küchen- oder Nähutensilien, Süßigkeiten oder Schreibwaren.“

Aber Achtung! Nachdem es sich bei den zu Beschenkenden um Muslime handelt, teilt das Amt mit: „Grundsätzlich gilt: In die Päckchen gehören aus Respekt vor religiösen Gefühlen keine Produkte die Alkohol, Blut oder Schweinefleisch oder Bestandteile die etwa Gelatine enthalten. Der Wert der Pakete sollte 30 Euro nicht übersteigen. Wenn möglich sollte auf dem Paket gekennzeichnet sein, ob der Inhalt für einen Mann oder eine Frau geeignet ist – und bei Päckchen für Kinder eine Altersangabe enthalten.  Die Päckchen können noch bis Dienstag, 18. Dezember, im Rathaus, Raum E.252 oder im Büro  Wohnheims an der Bergheimer Straße 250 abgegeben werden.“  (SB)

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