Höcke angeblich für vogelfrei erklärt, weil er angeblich Bild von Mordopfer zeigte

Foto: Imago

Erfurt – Frankreich machts vor, wie man mit unliebsamen Regimegegnern und Islamkritikern vorgeht. Wie die ZEIT berichtet, haben die Eltern der von einem algerischen Fernfahrer ermordeten und verbrannten Sophia Lösche im September Anzeige gegen den thüringischen Vorsitzenden der AFD-Fraktion Höcke gestellt. Grund: Höcke hatte angeblich ein Foto der Ermordeten und Vergewaltigten auf seiner Facebookseite gepostet und auf einer Demo gezeigt. Nun soll der Justizausschuss des Thüringer Landtags auf einen Antrag der Staatsanwaltschaft Chemnitz hin die Immunität des AfD-Politikers Björn Höcke aufgehoben haben, was sich allerdings mittlerweile als klassische Fake News der Mainstream-Medien handeln soll.

Dem Politiker wird nach Medieninformationen vorgeworfen, Fotos eines Gewaltopfers missbräuchlich verwendet zu haben. Bereits im November 2017 wurde nach FAZ-Informationen die Vorsitzende des France National Marie le Pen vor Gericht gezerrt, weil sie die Bilder von Gewalttaten des IS veröffentlicht hatte. Im gleichen Fahrwasser -Täter schonen, kritische Mahner verfolgen – scheinen nun auch die Eltern der ermordeten Juso-Vorsitzenden zu rudern.

Ungewöhnlich ist auch der Zeitpunkt der Anzeige. Sie wurde nicht nach dem Tod von Sophia und dem vielfachen Erscheinen des Bildes in sozialen Netzwerken und Medien aufgesetzt, sondern erst Anfang September, als bei dem Trauermarsch für Daniel H., der in Chemnitz Opfer eines Messerangriffs wurde, auch ein Bild von Lösche im Großformat gezeigt wurde. Darauf nehmen die Eltern in ihrer Anzeige Bezug. Da Höcke nun als Verantwortlicher des Trauermarsches gilt und ein Bild der Demo auf seiner Facebookseite erschienen war, werfen ihm die Eltern nun laut ZEIT vor, ihre Tochter „für die eigene Gesinnung instrumentalisiert“ zu haben. Der Politiker habe das Bild „widerrechtlich öffentlich zur Schau“ gestellt. Ein an den Haaren herbeigezogener Vorwurf, der aber nun zur juristischen Hetzjagd auf Höcke führt.

Fazit: Das Ganze ist eine politische Instrumentalisierung der ermordeten Tochter, um Menschen, die gegen importierte Migrantengewalt zu demonstrieren, mundtot zu machen. Erst wird die Tochter ermordet, dann haben die Kritiker zu schweigen.  Damit werden die letzten Errungenschaften der Demokratie geopfert: Die Demonstrationsfreiheit und die Meinungsfreiheit. Außerdem ist es regelrecht pervers, wenn nur diejenigen mit der „richtigen“ Gesinnung öffentlich trauern dürfen. Die Wut und wird im Sinne des Stockholmsyndrom nicht auf den übertragen, der es verdient hätte – auf den Mörder und Vergewaltiger – sondern auf die Kritiker und Mahner. Somit wird die eigene Tochter zur politischen Waffe, um gegen die vorzugehen, die gegen die zunehmende Gewalt gegen Frauen – Stichwort Freiburg – demonstrieren. (KL)   

 

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