„Pissen gegen das Patriarchat“

Toilette (Bild: shutterstock.com/Von Seasontime)
Toilette (Bild: shutterstock.com/Von Seasontime)

Bielefeld- Die Universität Bielefeld veranstaltet am Freitag den Workshop „Pissen gegen das Patriarchat “ für „Menschen mit Vulva*. Wenn Sie auch schon immer wissen wollten, ob Ihre Ausscheidungsprozesse von rassistischen, klassistischen, ableistischen und sexistischen Herrschaftsverhältnissen geprägt sind: Es sind noch 11 Plätze frei!

Nein, hier bei handelt es sich nicht um einen durchgeknallten Scherz, sondern um eine, mit Steuergeld finanzierte Veranstaltung an der staatlichen Universität Bielefeld.

Am Freitag wird in den Nachmittagsstunden diesem weltenbewegenden Thema nachgegangen. Auf Facebook heißt es unter anderem:

„Nur ist es für viele Menschen in spezifischen Situationen und Räumen nicht immer selbstverständlich oder möglich, dem Harndrang adäquat und zeitnah nachgehen zu können. Aus der alltäglichen Lebensrealität und -erfahrung heraus verstehen wir Pissen als unmittelbar mit (u.a.) vergeschlechtlichen Räumen, Designs, Symbolen und Alltagspraxen verbunden. Darunter fassen wir den Toilettengang von Menschen, welche sich nicht in binären Geschlechterkategorien wiederfinden können und/oder möchten, oftmals lange Warteschlangen, welche aus ungleichen Anzahlen von Piss-Möglichkeiten resultieren und die damit im Zusammenhang stehende Alltagskleidung. All das und noch viel mehr nehmen wir zum Anlass, uns in einem dreiteiligen Workshop mit dem Urinieren und Toiletten-Räumen zu beschäftigen“.

Aktivistisches Urinieren

Geleitet wird der Workshop von einer Referentin namens Mar*ka Pi. *-Mensch Pi wird im Workshop zeigen, dass es nicht um den angeblichen Penis-Neid geht, sondern dass Pissen politisch ist und als subversive, queer-feministische Praxis genutzt werden kann. Mar*ka Pi beschäftigt sich sowohl wissenschaftlich, als auch aktivistisch mit Urinieren und Toiletten und den damit zusammenhängenden (Un-)Möglichkeiten im (halb-)öffentlichen Raums.“

In einem theoretischen Teil werden wir uns im Workshop zunächst mit rassistischen, klassistischen, ableistischen und sexistischen Herrschaftsverhältnissen beschäftigen, die bis heute die westliche Toilette und die Art und Weise von Ausscheidungsprozessen prägen“, so die Ankündigung für den 3-stündigen Irrsinn. Dann geht es mutmaßlich mit praktischen Übungen weiter.

Millionen Steuergeldern für Analsex-Unterricht

45 Schulen und Gymnasien hatten sich in dem Bundesland freiwillig an einem sogenannten Workshop Schlau von „queer“ beteiligt, der, wie es heißt, „Jugendliche für sexuelle Vielfalt und Identitäten sensibilisieren“ will. Die Schüler wurden dabei »Schlaubergern« anvertraut, die keinerlei Lehrbefähigung mit sich bringen, aber irgendwie persönlich betroffen sind.

Die LTGBTS-und Gender-Lobbyisten meinen das ernst! Wie ernst, das zeigte eine Kleine Anfrage der AfD im rheinland-pfälzischen Landtags zum Schulprojekt „Schlau“ , das „Jugendliche für sexuelle Vielfalt und Identitäten sensibilisieren“ sollte. Das Land bezuschusste das Projekt  bis 2017 mit 1,264 Millionen Euro Steuergelder. In dem Projekt zur Sexuellen Früherziehung sollten Kinder im Schulunterricht mit Sadomasochismus oder Darkrooms konfrontiert werden. Einige „Experten“ empfahlen sogar die Darstellung von Analsex als Theaterstück – inklusive Dildos, wie WeltOnline berichtete. (SB)

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