Islam-Terror von Straßburg: Kam der Befehl aus Deutschland?

(screenshot DailyMail)
Der mutmaßliche Straßburg-Mörder Cherif Chekatt und eines seiner Opfer- ein thailändischer Tourist (screenshot DailyMail)

Straßburg – Und schon wieder scheint ein islamischer Terroranschlag irgendetwas mit Deutschland zu tun gehabt zu haben (man denke nur an 9/11). Der mutmaßliche Attentäter von Straßburg, Chérif Chekatt ist offenbar unmittelbar vor der Tat aus Deutschland angerufen worden. Das berichtete das RBB-Inforadio am Mittwochabend unter Berufung auf Sicherheitskreise. Er ging demnach jedoch nicht ans Telefon.

Unklar ist noch, wer ihn angerufen hat und warum. Dieser Frage gehen deutsche Ermittler nun intensiv nach, berichtet der RBB. Der Anruf ist ein weiteres Indiz dafür, dass Cherif Chekatt Verbindungen nach Deutschland hat. 2016 war er in Deutschland vom Amtsgericht Singen zu einer Haftstrafe verurteilt worden, nachdem er in eine Apotheke in Engen in Baden-Württemberg sowie in eine Zahnarztpraxis in Mainz eingebrochen war.

2017 wurde er von den deutschen Behörden nach Frankreich ausgewiesen und mit einer Wiedereinreisesperre belegt. Nach Angaben des RBB-Inforadios war den deutschen Behörden nicht bekannt, dass Chérif Chekatt. In Frankreich als islamistischer Gefährder geführt wird, obwohl er im Grenzbereich zu Deutschland lebt und in Deutschland in Haft gewesen ist. Auch das Schengeninformationssytem enthielt demnach keinen Vermerk, dass Chérif Chekatt. in Frankreich seit 2015 als Gefährder geführt wird.

Der 29-Jährige, der algerische Wurzeln hat und in Straßburg geboren wurde, war mit 10 Jahren das erste Mal von einem Jugendstrafgericht verurteilt worden, so MailOnline. Insgesamt sei er 25 mal – auch in der Schweiz  – verurteilt worden, meist wegen bewaffnetem Überfall und Drogendelikten. Zwischen 2006 und 2016 habe insgesamt 5 Jahre im Gefängnis abgesessen. 2011 wurde er in Frankreich wegen einer Messerattacke auf einen 16-Jährigen verurteilt. Auch seine Verbindungen ins radikal-islamische Milieu Straßburgs waren bekannt. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung am Dienstagmorgen hatten Polizeibeamte eine Granate, ein Gewehre und vier Messer sichergestellt. Im Zusammenhang mit dem Straßburger Blutbad wurden vier Personen verhaftet und verhört. Bei ihnen soll es sich um die Eltern  und zwei Brüder von Chekatt handeln.

Auf das Konto des Allahu-Akbar-Mörders gehen bisher drei Tote und 13 zum Teil schwer Verletzte. Einer von ihnen soll hirntot sein, berichtet die britische MailOnline. Unterdessen ist auch der Name des thailändischen Touristen bekannt, der von Chekatt ermordet wurde. Es handelt sich um den 45 Jahre alten Anupong Suebsamarn, der mit seiner Frau auf Europa-Reise war. Vier Verletzte kämpfen noch um ihr Leben, darunter der 28-jährige italienische Journalist  Antonio Megalizzi.

Inzwischen warnt auch das BKA wieder vor islamischen Terroranschlägen in Deutschland. Der Focus zitiert die Sicherheitsbehörde:  „Die territoriale Struktur des selbsternannten Islamischen Staats (IS) existiert zwar nicht mehr, dennoch steht Deutschland unverändert im Zielspektrum unter anderem des sogenannten IS“. Dabei gehe die Bedrohung hauptsächlich von „radikalisierten Einzelpersonen“ aus, die „ohne großen Vorlauf und Unterstützernetzwerk Anschläge begehen“ könnten. Dem BKA zufolge sind aber auch „größere, zentral gesteuerte Anschlagsvorhaben“ nicht auszuschließen. „Alle möglichen Szenarien müssen im Blick behalten werden.“ Die Terrorlage werde ständig analysiert.

Aber reicht das überhaupt, wenn der Terror ein Teil des politischen Islams ist und Politiker ständig wiederholen, dass der nun mal zu Deutschland gehört?

Das eklatante Versagen der europäischen Sicherheitsbehörden, die immer noch nicht in der Lage sind, Informationen auszutauschen, scheint offensichtlich. Verantwortlich dafür sind wieder einmal die regierenden Politiker, denen das Leben ihrer Bürger scheinbar wenig am Herzen liegt.  (Quelle: dts)

Und wie haben die „Helden“ im Europaparlament reagiert. Dazu ein Kommentar von Alfred Großenbaum:

 Im EU-Parlament Feiglige, so weit das Auge reicht

Bei jedem turnusmäßigen Attentat mit islamischen Tätern und Hintergrund fallen die Gutmenschen der deutschen Konsensparteien und auch die Mehrheit der Abgeordneten des EU-Parlamentes über Kritiker her, die vor dem eingewanderten Gewaltpotential warnen und die Kontrolle der Grenzen verlangen.

Standardargument der Grünrotschwarzgelben: Trotz des Attentates sei die allgemeine Sicherheitslage völlig unverändert. Es handele sich lediglich um gefühlte Sicherheitsbedenken. Man könne auch nach dem Attentat unbesorgt weiter leben und arbeiten wie bisher.

Die Probe aufs Exempel wurde jetzt in Straßburg gemacht, wo die EU-Abgeordneten 2 Kilometer vom Schuss sich aufhielten und sogleich eine angstvolle Nacht im Gebäude verbrachten, das sie allenfalls einzeln mit Polizei und Fahrdienst verließen. Die „Welt“ beschreibt das so: „Im EU-Parlament ging es zu wie im Feldlager“.

Wie das? Ja, wo waren sie denn? Ja, wo liefen sie denn? Da wäre es an den Volksvertretern gewesen, aus dem Parlament in die Stadt zu gehen und allen Leuten klar zu machen, dass ihre Sicherheit nur gefühlt verschlechtert sei und sie ohne Angst sich überall bewegen könnten. Die Abgeordneten hätten als mutige Stützen der bunten Einwanderungsgesellschaft „Haltung zeigen“ können und nachhaltig  die Lage stabilisieren können. Stattdessen verkrochen sie sich. Vielen Dank für diese mutige Volksvertretung! Und vielen Dank für die hohlen Phrasen in und außerhalb des Parlamentes!

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