Die Selbstherrlichkeit der Gutmenschen wird zur Belastung für die Allgemeinheit

Andreas Köhler

Foto: Collage
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NRW: Flüchtlings-Paten sollen 5,7 Millionen Euro zurückzahlen -Behörden verschicken Bescheide

Nicht nur bei der Mafia oder in der Kirche gibt es „Paten“. Auch Menschen mit einer ganz bestimmten Persönlichkeit fühlen sich als Paten berufen, konkret als „Flüchtlings“-Paten. Ihr Streben liegt darin, etwas vermeintlich „Gutes“ zu tun, selbst dann, wenn das angeblich „Gute“ anderen Menschen wiederum eher schadet und der Allgemeinheit sogar schweren Schaden zufügt.

Doch diese „anderen“ bzw. die eigenen Mitbürger interessieren Menschen dieses Typus eher weniger. Erst recht nicht, wenn sie mit ihnen nicht auf einer ideologischen Linie sind, wobei sie die Grenzen dieser Linie in ihrer narzisstisch geprägten Selbstherrlichkeit selbst bestimmen und sich „selbst ermächtigen“, was man in der Psychologie auch als Empowerment bezeichnet, welches dem Trend nach Streben zur Ich-Bezogenheit folgt.

Ebenso wie das Motiv eines Patienten beim Schönheitschirurgen in Wirklichkeit nicht die „Schönheit“ an sich, sondern vielmehr das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung aufgrund eines verminderten Selbstwertgefühls ist, helfen sich auch sogenannte „Gutmenschen“  aus psychologischer Sicht eher sich selbst, zumindest wenn man in die Tiefe ihrer Psyche hineinblickt.

Auch Hitler wollte angeblich den „Frieden“, hat aber dann letztendlich sein Psychotrauma aus Kindheit, Jugend, Arbeitslosigkeit und frühen Kriegserlebnissen auf Kosten der Allgemeinheit aufgearbeitet, ebenso wie offenbar Merkel auf Kosten der eigenen Bürger ihr individuelles Trauma aufarbeitet. Ihre Rede auf der Konferenz zum Migrationspakt in Marrakesch spricht Bände – und das alles erinnert doch sehr an ihren bereits erwähnten Vor-Vorgänger, nur anders herum. Heute geht es direkt und offensichtlich gegen das eigene Volk – und nicht erst später – kurz vor dem Kollaps.

Vielleicht hätten die besagten Gutmenschen vorher einmal ihren Kopf einschalten sollen. Denn nun sind sie verstört und entsetzt. Da sie für sogenannte „Flüchtlinge“, darunter auch Kriminelle, Radikale und Terroristen – vor allem für Dauerarbeitslose – gebürgt haben, werden sie nun vom Staat, der sie wiederum zu ihrem Handeln ermuntert hat, zur Kasse gebeten.

Wie der Kölner Stadt-Anzeiger aktuell berichtet, haben „Flüchtlings“-Fans in NRW, die Bürgschaften für ihre Schützlinge übernommen haben, nun Post vom Jobcenter bekommen. In den entsprechenden Bescheiden wurde ihnen mitgeteilt, dass sie für die Kosten ihrer Idole nun aufkommen sollen. Angeblich würde dies für viele den finanziellen Ruin bedeuten.

Laut Kölner Stadt-Anzeiger wurden in NRW angeblich bereits 750 Erstattungsbescheide mit Forderungen von insgesamt 5.686.947 Euro zugestellt. Auf Wunsch der Bundesregierung seien diese jedoch zunächst ausgesetzt worden. Jetzt kommt der Knaller: Wie der Kölner Stadt-Anzeiger mitteilt, sollen die offiziellen Bescheide vorerst nicht vollstreckt werden.

Und es folgt der nächste Hammer: Laut „Kölner Stadt-Anzeiger werden die amtlichen Bescheide mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar NIE vollstreckt. Denn entgegen „Recht und Ordnung“, einem Prinzip, das 2015 von der Kanzlerin höchst persönlich „über den Jordan“ geworfen wurde, soll nun die Allgemeinheit für die selbstherrlichen Entscheidungen der selbsternannten „Gutmenschen“ aufkommen.

Der Steuerzahler trägt bereits jetzt zwangsweise die Kosten für die unverantwortlichen Entscheidung politischer Elite-Masochisten mit einer selbstzerstörerischen Persönlichkeit im Stile Hitlers. Gemeint sind jene, die in der politischen Führung sitzen, jedoch gegen die eigenen Bürger arbeiten und deren Niedergang anstreben, warum auch immer.

Ebenfalls kommt der Steuerzahler bereits unfreiwillig für die schrillen Entscheidungen von Persönlichkeiten auf, die im Stile Hermann Görings der Dekadenz verfallen sind. Nun soll die Allgemeinheit zusätzlich noch für die verantwortungslosen Entscheidungen naiver Persönlichkeiten aufkommen?

Man stelle sich einmal vor, ich würde für einen Freund bürgen, damit dieser sich einen Porsche kaufen kann, weiß aber bereits im Vorfeld, dass weder mein Freund, noch ich selbst in der Lage bin, dieser vertraglich vereinbarten Verpflichtung nachzukommen.

Obwohl ich irgendwann einmal gelernt habe, dass man so etwas als Eingehungsbetrug bezeichnet – und so etwas nach dem Gesetz strafbar ist, wälze ich nun die Verpflichtung und Belastung, die ich eingegangen bin, auf meine Nachbarn bzw. Konkret auf SIE um. Ich bin mir nicht sicher, wie gut Sie das finden würden. Ich empfände das zumindest als arrogant und ungerecht – aber ich bin ja auch nur ein einfacher Mensch, der nicht über allem erhaben thront.

Genau so läuft es aber ab. Geltendes Recht wird mit Füßen getreten und die wirklich Anständigen sogar noch zur Kasse gebeten. Das ist unglaublich – und es stellt sich die Frage, für welche Psychopathen die Allgemeinheit demnächst sonst noch alles aufkommen soll und muss. Oder tun wir dies bereits – und viele wissen es nur noch nicht?

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