Selten so gelacht! Spahn will Aussteiger-Programm für AfD-Wähler etablieren

Jens Spahn (Bild: shutterstock.com/Von photocosmos1)
Der Illusionist: Jens Spahn (Bild: shutterstock.com/Von photocosmos1)

Ob handfeste Depressionen ob des verlorenen CDU-Parteivorsitz oder schlicht Selbstüberschätzung dafür verantwortlich ist, herzig bleibt das Vorhaben von Jens Spahn (CDU) allemal: Der Bundesgesundheitsminister will ein „Aussteiger-Programm für AfD-Wähler“ etablieren.

Auf die Frage, wo er seine künftige Rolle sehen würde, antwortete Spahn in einem Interview mit dem Spiegel , das eher an eine Therapiestunde beim Psychotherapeuten erinnert: Neun Monaten im Amt des Gesundheitsministers sehe er sich auf einem guten Weg, Probleme offen anzusprechen und auch zulösen zu können. „Wir müssen gut regieren und als Partei die großen Zukunftsthemen angehen“, so Spahn der – man kann es eigentlich nur als „herzig“ bezeichnen – hinzufügt: „Und ich will vor allem mit Blick auf den Osten dabei helfen, ein Aussteiger-Programm für AfD-Wähler zu schaffen“. Denn, der Jens sieht sich auch als Wahlkämpfer im kommenden Jahr. Das auf jeden Fall, lässt der Jens den Spiegel-Leser wissen.

Über den wesentlich interessanteren Part, nämlich wie so ein „AfD-Aussteiger-Programm“ aussieht, darüber wird der interessierte Leser nicht unterrichtet. Vielleicht liegt es einfach daran, dass das Interview führende Spiegel-Sturmgeschoss Melanie Amann  ihn nicht weiter danach befragt hat. (SB)

 

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