„Das reiche Deutschland gibt es nicht für jeden“ – Teil 3

„Das reiche Deutschland gibt es nicht für jeden“ – Teil 3, © jouwatch Collage
„Das reiche Deutschland gibt es nicht für jeden“ – Teil 3, © jouwatch Collage

Was ist Luxus? Früher hätte ich gesagt, eine teure Uhr oder ein teurer Wagen und ich würde vermutlich an Dinge denken, die teuer sind, aber niemand eigentlich braucht. Wenn mich heute jemand fragt, ist die Antwort einfach: „Luxus ist ein Dach über dem Kopf zu haben, warm duschen zu können, abends in einem Bett schlafen zu können und satt zu werden.“

Für meine Großeltern hatte Essen nach dem Krieg bis zu ihrem Tod einen hohen Stellenwert, den ich erst heute nachvollziehen kann. Mein Großvater erzählte, daß es im Krieg und kurz danach Wochen und Monate gab, wo die Leute nichts zu essen hatten. Wenn der Hunger die Menschen nicht dahin siechte, dann Krankheiten oder die Kälte. Ich erinnere mich, daß er mir erzählte, daß er einmal so hungrig war, daß er einem Bauern im Dorf über Nacht drei Gänse stahl. Seine Augen leuchteten, als er erwähnte, wie gut die Vögel geschmeckt hatten und ich begriff damals nicht, daß satt zu werden einfach keine Selbstverständlichkeit war. Mein Großvater beendete die Geschichte jedes Mal mit einem Lachen, obwohl er auch immer dabei eine Träne im Auge hatte, da er viele Freunde im Krieg verloren hatte. Die Gänse hatten seine Familie, meine Vorfahren am Leben gehalten und einen kurzen Moment Glück beschert.

Als ich geboren wurde, hatten sich die Zeiten längst geändert. Nahrung war im Überfluss vorhanden und wurde aus der ganzen Welt importiert.
Mein Generation wuchs damit auf, alles bekommen zu können. In der Schule wurde uns eingetrichtert, dass uns die Welt offen steht. Heute steht Deutschland der Welt offen. In meiner Schulzeit hatte ich keine Angst, abends alleine auf der Straße unterwegs zu sein. Es ist noch gar nicht lange her, da war der Besuch im Schwimmbad eine Wohltat. Früher wurden Baustellen in geplanter Zeit fertig und kosteten am Ende nicht das zehnfache vom ursprünglichen Preis. Heute verfallen öffentliche Gebäude beim Zusehen, ebenso die Straßenzüge – auch in Kleinstädten. Geht man heute durch das Land, beschleicht einen das Gefühl, das nichts mehr fertig wird und ebenso fragt man sich, wo eigentlich die Deutschen sind. Auf der Straße sieht man Gruppen junger Männer aus dem mittleren und fernen Osten, ebenso wie aus Afrika und Indien. Die Türken- und Libanesenclans haben sich in den letzten drei Jahren spürbar vergrößert und machen das Leben auf der Straße unsicher und die Angst vor Angriffen und Überfällen steigt stetig, während wir von einem Tag zum nächsten versuchen, zu überleben.

Wie jeden Tag habe ich heute gesammelte Pfandpflaschen beim Discounter abgegeben. Drei Euro standen auf dem Bon. Mit der Summe im Kopf ging ich durch den riesigen Markt mit einem Überangebot an Waren und suchte nach etwas, das ich auch zahlen konnte. Mit einem Beutel Reis stellte ich mich dann an der Kasse an. Vor mir war ein älteres Pärchen, das einen italienischen Schinken auf das Band legte, der unglaubliche 49,90 Euro kostete. Bei dem Preis musste ich schlucken, um so mehr als plötzlich einer der zwei vollbärtigen, arabisch aussehenden Männern, die vor dem Pärchen anstanden, sich umdrehte und bei dem Anblick des Schinkens leuchtende Augen bekam. Er sprach kurz mit beiden, rannte dann zurück in den Laden, während sein Begleiter weiterhin wartend die Perlen einer Gebetskette durch seine Hand gleiten ließ, wie es bei Muslimen üblich ist. Meine Augen wurden groß, als er zurückkehrte und drei dieser Schinkenpakete auf das Band legte. Das Pärchen vor mir schaute ebenfalls verdutzt, während der Mann anfing zu lachen und stolz seine EC-Karte in der Luft schenkte. „Hier immer Geld drauf“ sagte er lachend in gebrochenem Deutsch. Später sah ich ihn draußen auf dem Parkplatz noch immer lachend in ein Fahrzeug steigen, das gefüllt mit Kopftuchfrauen war. Er feute sich noch immer sichtbar über das „Schnäppchen“, das er eben gemacht hatte. Als der Wagen den Parkplatz verließ, erhaschte ich einen Blick auf den Aufkleber auf der Rückseite, auf dem „Allah ist der Größte“ stand. Das Muslime an Weihnachten Schinken kauften verwunderte mich nicht weniger, als die Tatsache, daß der Mann sich scheinbar keine Gedanken über Kosten machen musste. Während ich mein Wechselgeld von 73 Cent in der Jackentasche in der Hand hielt, gab es hier Menschen, für die das Geld offenbar vom Himmel fiel. Es sei hierbei erwähnt, daß neben mir viele weitere Deutsche im Disounter waren, die wie ich immer wieder nachrechneten, damit das Geld an der Kasse auch reichte.

Vor einiger Zeit erschien bei Spiegel TV ein Bericht über einen Migranten namens Ahmad aus Syrien, der mit zwei Frauen zusammen in Pinneberg lebt und sein Leben von den deutschen Steuerzahlern finanzieren lässt. Während andere – wie ich – von einem Job träumen, denkt der Syrer gar nicht an Arbeit. Guido Reil hatte dieses Video in einer wunderbaren Persiflage  nachgestellt und dem Thema eine einstündige Rede bei den Wahlveranstaltungen der AfD in Bayern gewidmet. Er beschrieb dort genau das, was ich heute erlebt habe.

Ich bin ein Wutbürger. Ich wurde überfallen, zusammengeschlagen und -getreten, die Täter wurden nicht bestraft und laufen bis heute frei herum und es werden immer mehr dieser Schläger, aber ich soll nicht wütend sein?! Ich bin aber wütend und die Wut wächst jeden Tag mehr. Ich bin wütend auf Angela Merkel, die wie im Wahnsinn agiert und sich weigert, uns – die Deutschen – zu schützen. Ich bin wütend auf die UN, die beabsichtigen, uns mit Migranten zu fluten und uns – die Deutschen – ungefragt gegen Völker aus der ganzen Welt auszutauschen. Ich bin wütend auf das EU-Parlament, was diesen ganzen Irrsinn mit wahnwitzigen Regelungen, Vorgaben und Verboten gängelnd begleitet. Ich habe weder Angela Merkel gewählt, noch die UN, noch das EU-Parlament und ich denke, ich habe das Recht, wütend zu sein, wenn ich sehe, dass es Fremden in unserem Land besser geht als denen, die immer ihre Steuern gezahlt haben. Ich bin es leid, daß Menschen über uns bestimmen, die wir nicht gewählt haben. Dazu muss ich sagen, dass ich auch die Wahl von Angela Merkel anzweifle. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß es wirklich Menschen gibt, die eine alte SED-Parteigenossin wieder und wieder zur Kanzlerin ernennen. Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, daß die Wahlergebnisse, die wir sehen, echt sind. „Es ist nicht wichtig, wer wählt, es ist wichtig, wer zählt und wie“, sagte Josef Stalin einst und daran hat sich bis heute vermutlich nichts geändert. Die Fernsehsender und gängigen Zeitungen berichten heute das, was die Kanzlerin für richtig hält, wobei Zensurbehörden so agil wie einst in der DDR stets dabei sind, unliebsame Meldungen verschwinden zu lassen.

60% der Top 1.000 Videos auf Youtube sind in Deutschland gesperrt. Wer in Deutschland ist, sieht lediglich die Nachricht „dieses Video ist nicht verfügbar und wurde gelöscht“, wenn versucht wird, eins der Videos aufzurufen. Es macht mich wütend, wenn ich sehe, wie die Regierung uns regiert und uns vorschreibt, was wir denken und sagen dürfen. Vor einiger Zeit besuchte ich meine erste Demonstration gegen diese Politik des Wahnsinns. Am nächsten Tag las ich in den Zeitungen von einem „Nazi Aufmarsch“. Nun war ich nicht nur ein Wutbürger, jetzt war ich auch noch ein Nazi! Wer auch immer diese Meldung frei erfunden hatte, er hatte vermutlich mit niemandem geredet. Ich hingegen hatte mit den Demonstranten gesprochen und viele fühlten sich weder links noch rechts, sondern der Mitte zugehörig. Die Systemmedien zerpflückten die Demonstration jedoch regelrecht, stellten einzelne Personen mit Nahaufnahmen an den Pranger und berichteten alles Mögliche – nur die Wahrheit, die ließen sie aus. Die Menschen glauben noch heute, dass die merkeltreuen Medien sie vernünftig informieren. Sie sind gefangen in der Matrix und lehnen alles, was sie da herausholen könnte, strikt als Verschwörungstheorie ab. Sie haben Angst vor der Wahrheit und widmen sich lieber allabendlich dem Fernsehprogramm.

An dieser Stelle möchte ich an eine Szene in dem Film „The Network“ (1976) erinnern. Howard Beale (gespielt von Peter Fynch) ist in dem Film langjähriger Nachrichtensprecher eines Fernsehsenders und, erfährt, dass er wegen Restrukturierungsmaßnahmen entlassen werden soll. Vor laufender Kamera schimpft er in deutlichen Worten auf seinen Arbeitgeber und den gegenwärtigen Zustand der Welt. Seine Worte sollte jeder kennen:

„Edward George Ruddy ist heute gestorben. Edward George Ruddy war der Vorsitzende des Aufsichtsrats des Union Broadcasting Systems, er ist heute morgen um 11 einem akuten Herzanfall erlegen und wehe uns, wir sind in großen Schwierigkeiten. Tja, ein kleiner, reicher Mann mit weissen Haaren ist gestorben. Was hat das mit dem Reispreis zu tun, werdet Ihr fragen und was soll das heissen, wehe uns. Weil Ihr Freunde und 62 Millionen anderer Amerikaner mir in diesem Augenblick zuhören, weil weniger als 3% von Euch Bücher lesen. Weil weniger als 15% von Euch Zeitung lesen. Weil die einzige Wahrheit die Ihr kennt, die ist, die aus dieser Röhre kommt. Heute existiert schon eine ganze Generation von Menschen, die nie etwas kennengelernt hat, was nicht aus dieser Röhre gekommen ist. Diese Röhre ist das Evangelium, die letzte Offenbarung. Diese Röhre kann krönen und stürzen, Präsidenten, Päpste, Premierminister, diese Röhre ist die gefährlichste, furchterregendste, gottverdammte Macht in dieser gottlosen Welt. Wehe uns, wenn sie je in die Hände der falscher Leute kommt, Freunde. Deshalb sage ich, wehe uns, das Edward George Ruddy gestorben ist. Dieser Fernsehsender ist jetzt in den Händen der CCA, der Communication Corporation of America. Es gibt einen neuen Vorsitzenden, der Mann heisst Frank Hackett und sitzt in Mr. Ruddys Büro im zwanzigsten Stock. Wenn die zwölftgrößte Gesellschaft dieser Welt, die gefährlichste, furchterregendste, gottverdammte Propaganda und Macht in dieser gottlosen Welt unter Kontrolle hat, wer weiß, welche Scheiße uns von diesem Sender als die Wahrheit verkauft wird. Also hört mir zu, hört mir zu: Das Fernsehen ist nicht die Wahrheit, das Fernsehen ist nichts weiter als ein gottverdammter Rummelplatz, das Fernsehen ist ein Zirkus, ein Jahrmarkt, eine reisende Gruppe von Akrobaten, Märchenerzählern, Tänzern, Sängern, Jongleuren, Abnormitäten, Löwenbändigern und Fussballspielern. Das Gewerbe ist da, um die Langeweile zu vertreiben. Wenn Ihr die Wahrheit wollt, geht zu Gott, geht zu Euren Gurus, geht zu Euch selbst, weil das die einzige Stelle ist, wo Ihr jemals die wirkliche Wahrheit finden könnt. Von uns (der Fernsehsender) werdet ihr nie die Wahrheit hören. Das Fernsehen erzält Euch alles, was ihr hören wollt, das Fersnsehen lügt wie die Teufel, dort wird Euch erzählt, daß Kojak immer den Killer erwischt und daß nie jemand Krebs hat in Archie Bunker’s Haus und egal wie tief der Held in Schwierigkeiten steckt, keine Angst, schaut nur auf die Uhr, am Schluss der Sendung wird er gewinnen, das Fernsehen erzählt Euch jeden Scheiß, den Ihr hören wollt. Fernsehen handelt mit Illusionen, nichts davon ist wahr. Aber ihr Freunde, ihr sitzt da, Tag für Tag, Abend für Abend, alle Altersgruppen, Hautfarben, Glaubensbekenntnisse, TV ist alles, was ihr kennt. Ihr fangt an, den Blödsinn zu glauben, der im Fernsehen verzapft wird, ihr fangt an zu glauben, das das TV die Wirklichkeit ist und Euer eigenes Leben unwirklich ist. Was immer der Fernseher Euch auch sagt, Ihr tut es. Ihr zieht Euch so an, Ihr esst so, Ihr erzieht Eure Kinder so, ja Ihr denkt sogar wie der Fernseher. Das ist Massenwahnsinn, ihr Verrückten. Im Namen Gottes, ihr Menschen seid die Realität, das TV ist die Illusion. Also schaltet Eure Fernseher aus, schaltet sie aus, schaltet sie auf der Stelle aus, dreht sie ab und macht sie nicht wieder an, dreht sie ab, mitten im Satz, den ich jetzt sage, habt ihr verstanden, schaltet die TV-Geräte ab!“

„Ich brauche Ihnen nicht zu sagen, dass die Zeiten mies sind, das wissen Sie genauso gut wie ich. Es herrscht Depression, viele sind ohne Arbeit oder haben Angst ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Der Dollar ist keine 5 Cent mehr Wert, Banken gehen pleite, Geschäftsleute haben eine Waffe unterm Ladentisch, Verbrecher machen die Straßen unsicher, es scheint niemanden zu geben, der weiß, was man dagegen tun kann. Wir wissen, die Luft die wir einatmen ist vergiftet, genauso wie die Lebensmittel, die wir essen. Wir sitzen zu Hause im Sessel, sehen fern und lassen uns von irgendeinem Ansager erzählen, dass es heute 15 Morde und 63 Gewaltverbrechen gegeben hat, so als ob das ganz normal wäre. Wir wissen die Zeiten sind mies, schlimmer als mies, sie sind verrückt, es ist als ob überall alle verrückt geworden sind, so dass wir gar nicht mehr hinausgehen wollen. Wir sitzen zu Hause und langsam wird die Welt in der wir leben immer kleiner, und wir sagen nur: „Bitte lasst uns wenigstens hier in Ruhe, in unserem Wohnzimmer, lasst mich meinen Toaster haben, meinen Fernseher, meine Spülmaschine, dann sag ich auch nichts, lasst mich bloss in Ruhe.“ Ich werde Euch aber nicht in Ruhe lassen. Ich will, daß Ihr wütend werdet. Ich will nicht, daß Ihr protestiert oder Krawalle veranstaltet oder Eurem Kongressabgeordneten schreibt, denn ich wüsste, nicht was Ihr ihm schreiben sollt. Ich weiss nicht, was man gegen die Depression tun kann, gegen die Inflation, gegen die Russen und gegen die Verbrechen auf den Strassen, ich weiss nur, daß Ihr erst einmal wütend werden müsst. Ihr müsst sagen: „ICH BIN EIN MENSCHLICHES WESEN, VERDAMMT NOCHMAL, MEIN LEBEN HAT EINEN WERT!“ Also, ich will jetzt, daß Ihr aufsteht. Ich will jetzt, daß Ihr alle aufsteht, einer wie der andere. Ich will, daß Ihr sofort aufsteht, zum Fenster geht, es aufmacht, den Kopf rausteckt und schreit: „IHR KÖNNT‘ MICH ALLE AM ARSCH LECKEN, ICH LASSE MIR DAS NICHT MEHR LÄNGER GEFALLEN!“ Dann werden wir überlegen, was wir gegen die Depression, die Inflation und die Ölkrise machen können. Aber dazu müsst Ihr jetzt die Chance nutzen. Geht zum Fenster, steckt Euren Kopf raus und schreit und brüllt: „IHR KÖNNT‘ MICH ALLE AM ARSCH LECKEN, ICH LASSE MIR DAS NICHT MEHR LÄNGER GEFALLEN!“ (BH)

 

„Das reiche Deutschland gibt es nicht für jeden“ – Teil 1

„Das reiche Deutschland gibt es nicht für jeden“ – Teil 2

 

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